Mannheim

Graph search · record

Fischer, Moses

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/432

This record is one of the sources of the entity page Fischer, Moses.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
literature
Brüll, JJGL III 137
literature
EJ dt. VI 1023.
literature
Gastfreund, Die Wiener Rabbinen, S. 110-112
literature
JE V 401
literature
JL II 671
literature
Löwenstein, Nathanael Weil, S. 64 Anm
literature
MGWJ 1901, S. 221
literature
Wachstein, Grabschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, S. 217-220
literature
Wolf, Gesch. der Juden in Wien, S. 121
birth date
1757
place of birth
Prag
death date
7. Dez. 1833
place of death
Eisenstadt
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=432
has abstract
Sohn des Prager Jeschiwahauptes Meir Fischel und dessen zweiter Frau Ritschel Frankel, lebt als Spediteur in Wien und übt dort Lehrer- und Rabbinerfunktionen aus. Neben der Talmudgelehrsamkeit soll er sich als Autodidakt auch mit Logik, Grammatik und Mathematik beschäftigt haben,…
Sohn des Prager Jeschiwahauptes Meir Fischel und dessen zweiter Frau Ritschel Frankel, lebt als Spediteur in Wien und übt dort Lehrer- und Rabbinerfunktionen aus. Neben der Talmudgelehrsamkeit soll er sich als Autodidakt auch mit Logik, Grammatik und Mathematik beschäftigt haben, war Korrespondent von Mendelssohn und Moses Kunitzer. Von der niederösterreichischen Landesregierung wurde er am 24. Dez. 1816 bestätigt als Rabbinatsverweser und „Koscherfleischaufseher“ in Wien. Ist ohne Einfluß auf Kultus- und Schulwesen nach Ankunft des Predigers I. N. Mannheimer 1826 verliert er auch die Trauungen. Laut Mannheimer war er „ein alter würdiger Mann“, der mit dem Prediger eigentlich nie in amtliche Berührung geriete. „Wir leben im besten Verständnisse [...] Er hat das Fleischdepartement, das aber hier wegen der vielen Fremden sehr ausgebreitet ist, die miqwäh unter seiner Aufsicht - und darüber hinaus quiescirt er [...] Binnen Kurzem wird unser Rav wegen Alter und Schwäche uns verlassen“ (Brief an A. A. Wolff vom 22. Juli 1829 in MGWJ 20, S. 279f). Nach seiner Emeritierung im Jahr 1829 siedelte er nach Eisenstadt über, wo er Familienbeziehungen hatte. Seine Frau Elisabeth Kuh war eine Tochter des Prager Finanzmannes Naftali-Hirz K. beider Sohn war der Aufklärer Markus Fischer (1783-1858).
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 308
rdfs:label
FISCHER, Moses
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/1075213827
skos:prefLabel
Fischer, Moses

From geo-enriched

place of birth (IRI)
Prag
place of death (IRI)
Eisenstadt

From ls-gnd

same as (JudaicaLink)
Fischer, Moses

Linked from

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org