Mannheim

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Ostfeld, Hermann

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/2470

This record is one of the sources of the entity page Hermon, Zvi.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
document
CJA Berlin, 75 C Ra 1 Nr. 20, fol. 282
document
Der Nachlaß befindet sich im Stadtarchiv Göttingen.
document
UA Würzburg, Immatrikulationsverzeichnis
image
Zvi Hermon, Vom Seelsorger zum Kriminologen, S. VII.
literature
BHE 1, S. 286
literature
Handbuch österr.; 2:7675
literature
Hist. Handbuch Niedersachsen/Bremen, 2005, S. 655f., 863.
literature
Walk, Kurzbiographien, S. 148, 290
publication
Vom Seelsorger zum Kriminologen. Rabbiner in Göttingen, Reformer des Gefängniswesens und Psychotherapeut in Israel; ein Lebensbericht, Göttingen 1990. 1966-1971 Mithrsg. der EJ.
birth date
10. Febr. 1912
place of birth
Duisburg-Hamborn
death date
1996
place of death
Israel.
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=2470
has abstract
Sohn des in Duisburg ansässigen Möbelhändlers und Zionisten Mendel O. und der frühverstorbenen Frieda, Tochter einer wohlhabenden Familie aus der Bukowina. Aufgewachsen in Duisburg-Hamborn, jedoch auch in enger Bindung an die Familie in der Bukowina Realoberschule in Hamborn, Vio…
Sohn des in Duisburg ansässigen Möbelhändlers und Zionisten Mendel O. und der frühverstorbenen Frieda, Tochter einer wohlhabenden Familie aus der Bukowina. Aufgewachsen in Duisburg-Hamborn, jedoch auch in enger Bindung an die Familie in der Bukowina Realoberschule in Hamborn, Violin- und Neuhebräisch-Unterricht, 7. März 1930 Abitur. 1930-1932 Univ. Berlin, 1933 Univ. Würzburg, 1930-1935 HWJ verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Privatstunden. 18. Juli 1933 Promotion in Würzburg, 1935 Rabbinatsdiplom, Abschlußarbeit über Luther und die Juden Sept. 1935 bis Okt. 1938 Rb. der jüd. Gemeinde Göttingen und Bezirksrb. von Südhannover der Wunsch nach einem Zweitstudium der Medizin ließ sich nicht mehr verwirklichen. Mitglied der „B’nai B’rith“, des Makkabi Hazair, in der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und im Keren Hayesod. Ende Okt. 1938 Emigration nach Palästina. 1938-1941 Assistent (Research Fellow) bei Prof. Benzion Dinur an der Hebräischen Univ. Jerusalem, 1939-1942 Studium der Sozialfürsorge Mitglied der Hagana und der Histadrut. 1940 Lehrerexamen und Lehrertätigkeit, 1942-1950 Leiter der Abteilung für soziale Fürsorge im Sozialministerium Haifa. 1943 Heirat mit Gerda Katz aus Lüneburg. 1948-1952 Psychoanalyse-Ausbildung, 1952 Direktor der Gefängnisverwaltung (Commissioner of Prisons) in Israel untersagte die Anwendung von Gewalt gegenüber Häftlingen. 1958 nach einem Gefangenenaufstand im Gefängnis Shatta entlassen. 1958 bis März 1966 Wissenschaftlicher Direktor der Gefängnisverwaltung in Israel 1960-1968 auch Dozent für Strafvollzug an den Univn. von Jerusalem und Tel Aviv, 1965-1968 Dozent für Gesellschaftspathologie in Tel Aviv, 1968 Gastdozent am Kriminalwissenschaftlichen Institut in Köln, 1968/ 69 an der McGill University in Montreal, Kanada, 1969-1973 Professor für Kriminologie in Carbondale, IL/US Okt. 1973 Rückkehr nach Israel. Ab 1974 Behandlung von Shellshock- Patienten, weitere Gastprofessuren, Vertreter Israels auf Kongressen und UNO-Konferenzen zur Behandlung von Strafgefangenen. Eine Reform-Strafanstalt im Norden Israels trägt seinen Namen (Hermon).
publication
Vom Seelsorger zum Kriminologen. Rabbiner in Göttingen, Reformer des Gefängniswesens und Psychotherapeut in Israel; ein Lebensbericht, Göttingen 1990. 1966-1971 Mithrsg. der EJ.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR II.2, 410-411
rdfs:label
OSTFELD, Hermann, Dr., 1951 Namensänderung: Zwi HERMON
owl:sameAs
Hermon, Zvi
skos:prefLabel
Ostfeld, Hermann

From geo-enriched

place of birth (IRI)
Duisburg

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Hermon, Zvi

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Hermann Ostfeld

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