Nordmann, Moïse
foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/2461
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- epigraphy (gravestone)
- Begraben auf dem jüd. Friedhof in Hegenheim, Grabnummer R 57. Hüttenmeister und Rogg, Hegenheim, S. 117.
- image
- Nordemann, Zur Geschichte ... (s. o.), 1955, 2. Bildtafel nach S. 72
- image
- Rogg, s. o., S. 23.
- literature
- Arthur Wolf, Die Juden in Basel 1543-1872, o. O. 1909, S. 153, 156f
- literature
- DBR 2007, S. 586-588.
- literature
- Léa Rogg, « Rabbin Moïse Nordmann. Un homme juste dans sa génération », Bulletin de cercle d’histoire de Hegenheim – Buschwiller, Hegenheim 1997, S. 23-25
- literature
- NDBA VI, S. 2857
- literature
- Theodor Nordemann, Zur Geschichte der Juden in Basel (Jubiläumsschrift der Israelitischen Gemeinde Basel aus Anlaß des 150jährigen Bestehens 1805-1955), Basel 1955, S. 72-75, 81
- literature
- Uri R. Kaufmann, « Les relations entre Juifs alsaciens et suisses entre 1560 et 1910 », Société d’Histoire des Israélites d’Alsace et de Lorraine. XIXe colloque – Strasbourg 8 et 9 février 1997, bearb. von Anny Bloch, Jean Daltroff und Norbert Schwab, hrsg. von der Société d’Histoire des Israélites d’Alsace et de Lorraine, Strasbourg 1998, S. 31-37, hier S. 36
- publication
- „[Kontroverse über die Behandlung der Juden]“, Schweizerische Nationalzeitung (Basel) 11.09.1851, S. 863f.; erneut abgedruckt in Heiko Haumann u. a., Juden in Basel und Umgebung. Zur Geschichte einer Minderheit. Darstellung und Quellen für den Gebrauch an Schulen, Basel 1999, S. 47-49. Veröffentlichungen im Intelligenzblatt und in der Baseler Zeitung.
- birth date
- 20. Sept. 1809
- place of birth
- Hegenheim, Oberelsaß
- death date
- 24. April 1884
- place of death
- Basel.
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=2461
- has abstract
Sohn des Viehhändlers Emanuel N. und der Madeleine Didisheim, Talmudstudium in Nancy, in Würzburg bei Rb. Abraham Bing und in Heidelberg bei Rb. Salomon Fürst, 1828 Univ. Heidelberg Hauslehrer in Kirchen, Baden. Seit 15. Sept. 1834 bis 1884 Rb. in Hegenheim, liberal übte während …
Sohn des Viehhändlers Emanuel N. und der Madeleine Didisheim, Talmudstudium in Nancy, in Würzburg bei Rb. Abraham Bing und in Heidelberg bei Rb. Salomon Fürst, 1828 Univ. Heidelberg Hauslehrer in Kirchen, Baden. Seit 15. Sept. 1834 bis 1884 Rb. in Hegenheim, liberal übte während vier Jahrzehnten seiner Amtszeit in Hegenheim auch die rabbinischen Funktionen für französische Juden in Basel, Bern, Biel/Bienne, Avenches und La Chaux-de-Fonds in der Schweiz, aus. In Basel hielt er zweimal jährlich in der Baseler Synagoge Predigten und nahm vorkommenden Falls Trauungen vor dafür erhielt er ein Gehalt von Fr. 300,- jährlich, außerdem Fr. 20,- für jede Trauung Verstorbene wurden in Hegenheim bestattet. Heiratete am 27. Aug. 1835 Augustine Gütele Bloch aus Efringen, die ihm zwischen 1836 und 1857 neun Kinder gebar gründete 1836 eine Gesellschaft zur Beförderung der jüdischen Landwirtschaft. Er war zu seiner Zeit der einzige elsässische Rb., der seine Ausbildung nicht in Metz erhalten hatte und der an einer Univ. studiert hatte setzte sich in Paris und in der Schweiz für die Gleichberechtigung der Juden in der Schweiz ein, protestierte gegen Ausweisungen jüdischer Händler und Familien aus den Kantonen Basel- Stadt und Basel-Land. Streiter gegen den Antisemitismus und diskriminierende Bestimmungen wie den Eid „more judaico“ März 1848 organisierte er die Selbstwehr der Hegenheimer Juden gegen antijüdische Ausschreitungen im Zuge der Revolution. Moderat liberal, Anhänger der historisch-positiven Methode/JTS Breslau Befürworter der Integration. Gründungsmitglied der Philanthropischen Gesellschaft des Oberelsaß Mitbegründer der Israelitischen Gewerbeschule in Mulhouse und eines Altenheims in Hegenheim. Präsident des lokalen Komitees der Alliance israélite universelle setzte sich für die Abschaffung von „mystisch-verbrämtem“ Brauchtum wie dem Geflügelschlagen (kaparot) und der Flagellation vor Jom Kipur ein. 1847 ließ er die Versteigerung der Mitzwot (Toralesung u. a.) abschaffen, widersetzte sich jedoch der Einführung der Orgel und farbiger Fenster in der Synagoge. Modernisierte das Schulsystem seit 1843 ermöglichte er Mädchen eine religiöse Initiationszeremonie in der Synagoge erlaubte Rezitation einzelner Gebete in der Volkssprache.- publication
- „[Kontroverse über die Behandlung der Juden]“, Schweizerische Nationalzeitung (Basel) 11.09.1851, S. 863f.; erneut abgedruckt in Heiko Haumann u. a., Juden in Basel und Umgebung. Zur Geschichte einer Minderheit. Darstellung und Quellen für den Gebrauch an Schulen, Basel 1999, S. 47-49. Veröffentlichungen im Intelligenzblatt und in der Baseler Zeitung.
- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR II.2, 404-405
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- NORDMANN, Moïse
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- https://d-nb.info/gnd/1064861946
- skos:prefLabel
- Nordmann, Moïse
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- place of birth (IRI)
- Hégenheim
- place of death (IRI)
- Basel
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- Moïse Nordmann