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Adler, Marcus

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/21

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From bhr

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foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Gräber Nr. 393a und 397 für seine Frau und ihn in Hannover; Abb. seiner Grabstele bei Wahl, „Hannover“, S. 47; Grabinschrift und Memorbucheintrag bei Gronemann, Genealogische Studien, Bd. II, S. 57f; nach ersterer war er 40 Jahre Klausrb. und davon 30 Dajan, nach letzterem war er 45 Jahre Klausrb. und 31 Jahre Dajan; seine talmud. Lehrtätigkeit beschränkte sich demzufolge auf seine eigenen Söhne (leh. innuch benaw la-torah). Seine Witwe wurde lt. Grabinschrift „mit großer Ehre“ (bichevod gadol) bestattet.
literature
Arnsberg, Frankfurter Juden III (1983), S. 504
literature
Arnsberg, Hessen I 326
literature
Asaria, Niedersachsen, S. 40
literature
Cahnmann in Kabbala und Romantik, S. 176 Anm. 27
literature
Dietz, S. 12
literature
EJ dt. I 866, Todesdatum hier fälschlich 1843
literature
Gronemann, Genealogische Studien, Bd. I, S. 76f, Bd. II, S. 116, mit Todesdatum 15. April 1834
literature
Horovitz, Frankfurter Rabbinen, S. 240; Todesdatum hier fälschlich 1831
literature
JE I 193, mit Familienstammbaum
literature
Löwenstein, „Hanau“, S. 24
literature
M. N. Adler, „The Adler Family“, Jewish Chronicle 1909; über seine Nachkommen
literature
Schulze, „Hannover“, 1987, S. 21f; 1998, S. 59f
literature
Schwarz, Däräch ha-Näšär
literature
Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, Sp. 714f
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 117, 303.
literature
Zuckermann, „Verwaltungsgeschichte“, S. 5, zitiert Bericht von Konsistorialrat Kaufmann: „Dieser übrigens rechtliche und im Talmud und den übrigen jüdischen Religionsgesetzen und Gebräuchen gelehrte Mann kann nun aber den Geschäften eines Oberland-Rabbiners nicht weiter vorstehen…
Zuckermann, „Verwaltungsgeschichte“, S. 5, zitiert Bericht von Konsistorialrat Kaufmann: „Dieser übrigens rechtliche und im Talmud und den übrigen jüdischen Religionsgesetzen und Gebräuchen gelehrte Mann kann nun aber den Geschäften eines Oberland-Rabbiners nicht weiter vorstehen, weil er auch bereits 63 Jahre alt ist, weil er der deutschen Sprache so wenig im Reden als im Schreiben mächtig und daher bei wichtigen Handlungen [...] ganz unbrauchbar, in weltlichen Dingen völlig unerfahren ist und deshalb das gehörige Ansehen und die einem Oberland-Rabbiner ganz unerläßlich nothwendige Autorität bei der hiesigen Judenschaft so wenig als im Lande besitzt“
manuscript
Ebd., Adler 1220 Briefe an ihn, 1809-1812
manuscript
Ebd., Adler 1580 [Mic. 5334, IMHM 34.895], 135 Bl., Talmudkommentare aus den Jahren 1818-1840, dazu einige Responsen, Hs. aus dem Besitz seines Sohnes
manuscript
Ebd., Adler 4067 Zusammenfassung von JD und OH
manuscript
Ebd., Adler 4114 Eidesformeln in Hannover, 1816-1828.
manuscript
Ebd., Mic 3615/1 Empfehlungsbriefe, Bl. 1-2
manuscript
Ebd., Mic 3615/2 [IMHM 29.420] Eidesformeln vor dem Gericht in Hannover, Bl. 4-19
manuscript
New York, Jewish Theological Seminary, Rab. 870 Hs. seines Lehrers Meier Schiff mit eigenen Anmerkungen
publication
Kanfe Nešarim Kommentar zu Tewele Schiff, Lešon ha-Zahav, 1822.
birth date
1757
place of birth
Frankfurt/M
death date
14. Apr. 1834
place of death
Hannover
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=21
has abstract
Als Sohn des Beer Marx Adler und der Junke Schiff, väterlicherseits Neffe zweiten Grades des Ffter. Kabbalisten Nathan Adler und mütterlicherseits Neffe der Ffter. Rb. Tewele und Mayer Schiff. Schüler des letzteren in Frankfurt. Aufnahme ins Frankfurter Bet-Din als Dajan und Heir…
Als Sohn des Beer Marx Adler und der Junke Schiff, väterlicherseits Neffe zweiten Grades des Ffter. Kabbalisten Nathan Adler und mütterlicherseits Neffe der Ffter. Rb. Tewele und Mayer Schiff. Schüler des letzteren in Frankfurt. Aufnahme ins Frankfurter Bet-Din als Dajan und Heirat mit Rebecca Frankel (1765-1858), der Tochter des Hanauer Landesrb. Benjamin Kronstadt. 1788 Klausrb. der „Michael Davidischen Stiftung“ in Hannover. Seit dem 29. Feb. 1804 versieht er die interimistische Verwaltung des Hannoveraner Landesrts. gemeinsam mit seinen beiden Kollegen, Ende 1810 ist er allein noch am Leben und wird vom Westphäl. Konsistorium 1812 zum „provisorischen Landesrb.“ mit 200 Tl. Gehalt ernannt, welches Amt er auch nach der Restauration behält. In der Frage der frühen Beerdigung zeigt er sich fortschrittsfreundlich, gilt aber bei der Regierung wegen seiner schwachen Deutschkenntnisse für das Amt als ungeeignet. Seine drei Söhne Bär (1785), Gabriel (1788) und Nathan (1803) werden Rb. letzterer folgt ihm 1829 im Landesrt.
publication
Kanfe Nešarim Kommentar zu Tewele Schiff, Lešon ha-Zahav, 1822.
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.1, 130
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ADLER, Marcus
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https://d-nb.info/gnd/1034697579
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Adler, Marcus

From geo-enriched

place of death (IRI)
Hannover

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Adler, Marcus

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