Mannheim

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Rosenberg, Jacob Moses

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/1496

This record is one of the sources of the entity page Rosenberg, Jakob.

From bhr

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foaf:Person
document
Die Düsseldorfer Geburtsregister im PSA Brühl, die ab 1810 vorliegen, erwähnen 1811- 1819 fünf seiner Geschwister
document
LHA Koblenz 403/936, Bl. 47-53, vom 11. Okt. 1835, Bewerbung um das Krefelder Oberrt. mit Dispens von dem durch die franz. Gesetze geforderten Mindestalter von 30 J
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RM/BA Mannheim, M 10 (Mieterbuch), Häuser G3,12; G4,1; G4,21; G3,15; E5,5; G3,16 (vom 31. Aug. 1829, kein Auszugsdatum vermerkt)
document
StA Marburg, 100/3724-3725, und ebd., 180 Fulda Nr. 136, Akten über Disziplinarverfahren von 1849-1851. Der Vorstand behauptet am 13. Mai 1849, man sei „auf dem besten Wege über kurz oder lang einem gänzlichen Zerfall unseres Synagogenwesens entgegenzugehen“, weil der Rabbiner ein dermaßen schlechtes Beispiel abgebe, seine wenigen Predigten eher wissenschaftlichen Vorträgen glichen und ausgiebig der Verunglimpfung seiner persönlichen Gegner dienten.
document
UA Erlangen C4/3b Nr. 250, Promotionsakten mit lat. Vita
epigraphy (gravestone)
Suchy, „Düsseldorfer Rabbiner“, S. 51: Photographie des Grabsteins seines Vaters.
literature
AZJ 1841, S. 416f: „Hätte man mich nicht auf die Würde des Mannes aufmerksam gemacht, so würde ich nie einen Rabbinen in demselben vermuthet haben, da weder ein Bart die Partei des Stillstandes, noch Talar und Barett die des Fortschrittes ankündigt“
literature
AZJ 1851, S. 231, Klagen gegen ihn; er predige nur dreimal jährlich; an Schul- und Gemeindeordnung wolle er nicht arbeiten
literature
AZJ 1852, S. 479 Wahl in Groningen
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 225; Bd. II, S. 426
literature
INJ 1845, S. 310, sagt R. eine „an’s Unglaubliche grenzende Unwissenheit“ nach
literature
Kayserling, Jüdische Kanzelredner II 308, Todesdatum 23. Nisan 5627 (28. April 1867) statt 23. Nisan 5628
literature
Meijer, Erfenis, S. 56-58, Anekdote mit einem Schuljungen: „’Was lesen Sie da?’ - ’Ein holländisches Buch, Herr Oberrabbiner.’ - ’Aber lesen Sie doch lieber Deutsch, Holländisch ist ja gar keine Sprache!’„
literature
Orient 1842, S. 60, Kandidatur in Trier
literature
PQ Holland, S. 316
literature
Schimpf, Hessen, S. 126
literature
Suchy, „Düsseldorfer Rabbiner“, S. 50f
literature
Wedell, „Düsseldorf“, S. 231-233
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 352, 400, 499, 513, 528.
literature
„Der Fuldaer Rabbiner“, INJ 1846 Nr. 20, mit weiterer Polemik gegen ihn
publication
Antrittspredigt, gehalten am 1. Sabbath nach dem Wochenfeste, Düsseldorf 1837
publication
Gedächtnißpredigt zum Andenken des Königs Friedrich Wilhelm III., Düsseldorf 1840
publication
Hebr. Gutachten gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. V, Bl 8v-9v.
birth date
20. Aug. 1806
place of birth
Düsseldorf
death date
14. Apr. 1868
place of death
Frankfurt/M
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1496
has abstract
Sohn des aus Prag stammenden Gabriel Isaak R. (st. 1849), welcher seit 1804 in Düsseldorf ansässig und von Oberrb. Löb Carlburg in Krefeld zur Entscheidung rb. Fragen ermächtigt war die Mutter stammte aus der Familie des Düsseldorfer Landesrb. Mordechai Halberstadt. Ausbildung du…
Sohn des aus Prag stammenden Gabriel Isaak R. (st. 1849), welcher seit 1804 in Düsseldorf ansässig und von Oberrb. Löb Carlburg in Krefeld zur Entscheidung rb. Fragen ermächtigt war die Mutter stammte aus der Familie des Düsseldorfer Landesrb. Mordechai Halberstadt. Ausbildung durch Hauslehrer 1824 nach Krefeld zum dreijährigen Studium des Talmud und des Hebräischen bei Rb. Carlburg am 4. Dez. 1826 nach Mannheim zum Talmudstudium bei Rb. Hirsch Traub, welcher ihn nach vier Jahren ordiniert. Ein zweites Diplom erhält er nach seiner Rückkehr von Carlburg und assistiert diesem drei Jahre lang. 29. Apr. 1833 imm. für „Philosophie & orientalische Philologie“ in Würzburg kraft einer Erlaubnis des Kultusministeriums in Berlin zum Auslandsstudium, die ihm aber schon im Laufe des ersten Semesters entzogen wird. Er besucht dennoch als Gasthörer philos. Privatkollegien bei Prof. J. J. Wagner. 27. Aug. 1834 prom. Erlangen, Rückkehr nach Düsseldorf, hält 1835 die Leichenrede auf Rb. Carlburg und bewirbt sich um dessen Nachfolge, 17. Juni 1837 Rb. für Düsseldorf und einen freiwilligen Verband von etwa 40 Landgemeinden. Kandidat der Orthodoxen in Trier (1842). Auf Empfehlung seines Studienfreundes Ph. Romann 4. Sept. 1843 Provinzialrb. in Fulda, bei erfolgreicher Weigerung, das kurhessische Staatsexamen abzulegen. 29. April 1846 erste Beschwerde aus Vorsteherkreisen über Nachlässigkeit bei Schulaufsicht und Gottesdienstbesuch, 4. Juni 1849 formale Anklageschrift durch das Vorsteheramt und eine Gruppe von Gemeindegliedern: man drängt ihn zur Amtsniederlegung im Februar 1852. 1853 Rb. der liberalen Hauptgemeinde in Groningen, Niederlande 31. Dez. 1861 entlassen, u. a. weil er sich weigert, die niederländische Sprache zu erlernen er ist aber 1866 immer noch in Groningen.
publication
Antrittspredigt, gehalten am 1. Sabbath nach dem Wochenfeste, Düsseldorf 1837
publication
Gedächtnißpredigt zum Andenken des Königs Friedrich Wilhelm III., Düsseldorf 1840
publication
Hebr. Gutachten gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. V, Bl 8v-9v.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 748
rdfs:label
ROSENBERG, Jacob Moses, Dr.
skos:prefLabel
Rosenberg, Jacob Moses

From geo-enriched

place of birth (IRI)
Düsseldorf

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Jacob Moses Rosenberg

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