Mannheim

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Levi, Samuel

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/1076

This record is one of the sources of the entity page Levi, Samuel Wolf.

From bhr

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foaf:Person
image
Bildnis in AZJ 1912, S. 197.
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 256; Bd. II, S. 20, 424
literature
Ders., Beamte, S. 7-14; beschreibt ihn auf S. 7, „das runde kleine Käppchen oder den grossen dreieckigen breiten Hut auf dem Kopfe, immer fein gekleidet, beim Spaziergange das spanische Rohr mit grossem Goldknopfe in der Hand, schon durch die äussere Erscheinung Ehrfurcht einflössend“
literature
Löwenstein, „Mainz“, S. 236f
literature
Löwenstein, „Schwaben“, BJGL 1 (1899), S. 41f
literature
Rothschild, „Samuel Levi: Ein Wormser Rabbiner und Mitglied des Pariser Sanhedrin“, AZJ 1912, S. 196-198
literature
S. Rothschild, „Ein Rabbiner von Worms vor hundert Jahren“, ebd., S. 70f
literature
Schütz (Hrsg.), Mainz, S. 64
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 276f.
publication
Mehrere hebr. Oden, Gebete und Predigten zu Ehren Napoleons. Sendschreiben und Beschlüsse des Mainzer Konsistoriums, besonders ausführlich ein Rundbrief zur Einschärfung der Militärpflicht, betitelt An die Herren Herren [!] Rabinen, Gesetzlehrer, Notablen und Synagogs- Aufseher in den respektiven Ortschaften des Departements, 18. April 1811.
birth date
1751
place of birth
Pfersee bei Augsburg
death date
12. Oktober 1813
place of death
Mainz
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1076
has abstract
Sohn des Burgauer Landesrb. Benjamin-Wolf Spiro aus Prag. Er und sein Bruder gehen täglich zur Schule nach Augsburg, „was in damaliger Zeit eine grosse Seltenheit war“ (Rothschild, S. 7). 2. April 1783 Rb. in Worms flüchtet beim französischen Einmarsch für elf Monate nach Frankfu…
Sohn des Burgauer Landesrb. Benjamin-Wolf Spiro aus Prag. Er und sein Bruder gehen täglich zur Schule nach Augsburg, „was in damaliger Zeit eine grosse Seltenheit war“ (Rothschild, S. 7). 2. April 1783 Rb. in Worms flüchtet beim französischen Einmarsch für elf Monate nach Frankfurt, um nicht als Geisel mitgenommen zu werden. L., Talmudist von französischer Beredsamkeit und Lebensart, nimmt im Sanhedrin eine bedeutende Stellung ein 1. Mai 1809 eingesetzt als Konsistorial-Oberrb. für das Departement Donnersberg („Grand Rabbin du Consistoire du Département du Mont-Tonnerre“) mit Sitz in Mainz, woraufhin der Ortsrabbiner Herz Scheuer sein Amt 1810 aus Protest niederlegte. L. wurde von Napoleon bei dessen Aufenthalt in Mainz empfangen er starb nach langem Krankenlager. Seine erste Frau Pesla, Tochter des Rb. Elchanan Abraham in Wassertrüdingen, war 1786 gestorben seine zweite Frau war Kendel Wormser und seine dritte die Porzellanhändlerin Sara-Brendelge Wormser (geb. 1776), Tochter des Hirsch W., die als Witwe 1829 den Karlsruher Oberlandesrabbiner Ascher Löw ehelichte.
publication
Mehrere hebr. Oden, Gebete und Predigten zu Ehren Napoleons. Sendschreiben und Beschlüsse des Mainzer Konsistoriums, besonders ausführlich ein Rundbrief zur Einschärfung der Militärpflicht, betitelt An die Herren Herren [!] Rabinen, Gesetzlehrer, Notablen und Synagogs- Aufseher in den respektiven Ortschaften des Departements, 18. April 1811.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 586
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LEVI, Samuel
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https://d-nb.info/gnd/1041787413
skos:prefLabel
Levi, Samuel

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place of death (IRI)
Mainz

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