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Lazarus, Leiser

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/1044

This record is one of the sources of the entity page Lazarus, Leiser.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
document
CJA Berlin, 75 A Ma 6 Nr. 3, fol. 117, Erwähnung.
epigraphy (gravestone)
Grabstätte VIII 64 auf dem Friedhof ul. Œlê¿na (Lohestr.) in Breslau; £agiewski, Wrocław, S. 27; Pantheon, S. 130.
image
JNUL Jerusalem, Schwadron Collection (Bildnis).
literature
AZJ 1846, S. 715; 1849, S. 653; Orient 1850, S. 14: „der, was sein talmudisches Wissen betrifft, so manchem polnischen Rabbiner zur Seite gestellt werden kann, und außerdem mit einer gediegenen philosophischen Bildung ausgerüstet ist“
literature
AZJ 81 (1917), S. 389
literature
Heidenheim will mit ihm gemeinsam ein Pensionat gründen; in der Anzeige LdO 1842, S. 77, beruft sich auf die „Beihülfe eines religiösen, tüchtigen Talmudisten“
literature
Heppner, Breslau, S. 28
literature
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 769
literature
Nachruf JP 1879, S. 201f; er habe „ein Vierteljahrhundert dem conservativen Judenthum treu gedient“, in Breslau aber nicht seinen Ort gefunden
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 618, 621f.
literature
Wreschner, „Eger“, II, S. 21
literature
Über seine Frau Nachruf in der Jüdischen Volkszeitung Breslau, 10. Apr. 1914
literature
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 18, für 434 Seelen
publication
Die Ethik des Talmuds, Breslau 1880.
birth date
8. Apr. 1822
place of birth
Wieleñ (Filehne), Prov. Posen
death date
16. April 1879
place of death
Breslau
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1044
has abstract
Sohn des Dajan Aron Löb (Leo) L. und der Buna Wallenburg Bruder des Philosophen Moritz L. (1824-1903). Schulbesuch in Wieleñ, lernt in Pleszew (Pleschen) bei Rb. Isaak Joseph Ettinger und seit 1835 in Posen bei Akiba Eger und dessen Sohn Salomon. Auf dessen Empfehlung wird er im …
Sohn des Dajan Aron Löb (Leo) L. und der Buna Wallenburg Bruder des Philosophen Moritz L. (1824-1903). Schulbesuch in Wieleñ, lernt in Pleszew (Pleschen) bei Rb. Isaak Joseph Ettinger und seit 1835 in Posen bei Akiba Eger und dessen Sohn Salomon. Auf dessen Empfehlung wird er im Sommer 1842 nach Sondershausen geschickt, um den nachmaligen Rb. Philipp Heidenheim im Talmud zu unterrichten nebenbei Besuch des Gymnasiums und Abitur. 9. April 1845 imm. Berlin als Studienfreund von W. Feilchenfeld, Triennium, studiert täglich mit Michael Sachs den Talmud, unterrichtet dessen Söhne und predigt gelegentlich in Sondershausen. 5. Juni 1848 prom. Halle, auf Sachs’ Empfehlung 1. März 1849 Rb. in Prenzlau, heiratet dort, verwitwet nach kurzer Zeit und schließt seine zweite Ehe mit Minna Chotzen (st. 1914) aus Oberschlesien. 1875 als Nachfolger Zach. Frankels Direktor des Jüdisch-theologischen Seminars in Breslau.
publication
Die Ethik des Talmuds, Breslau 1880.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 576
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LAZARUS, Leiser, Dr.
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Lazarus, Leiser
skos:prefLabel
Lazarus, Leiser

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place of death (IRI)
Breslau

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