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Schuld daran ist der Mangel an Erotik, der dem ganzen jüdischen Leben des neuen Palästina seinen Stempel aufdrückt. Man weiß, daß die deutschen Nationalisten den Juden vorwerfen, durch das überstarke Hervorheben der erotischen Note in ihren literarischen Produkten untergrüben sie die germanische Sittlichkeit. … Mittel zum Zweck: Mittel, eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen. Das Leben ist einfach und primitiv in Palästina. Darunter leidet die Literatur. Wer Aufregungen und Anregungen in Büchern sucht, liest deutsche, französische Bücher.
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Die ״Assimilation“ begann diesen den Haß der noch kulturverwurzelten Schichten aller Völker weckenden Prozeß, der Zionismus folgte trotz guter Ansätze nach und jetzt übernehmen die Uefcerlieferungstreuen die zionistische Ideologie, ohne zu merken, daß.hier ״die nackte Freude an der nackten Sonderexistenz“, das Land und das bloße Leben und Schaffen darin den Mittelpunkt bildet, dort aber die Thora, das Judentum. Freilich ist und bleibt dem frommen Juden ״Palästina immer Erez Israel“ und es gehört zu den schwersten Ver- Säumnissen der Ueberlieferungstreuen, daß sie in der Neuzeit die Palästinaarbeit anderen überließen. … Seine Verländli chung ist anzustreben, und zwar grundsätzlich in allen Ländern. Praktisch freilich kommt ״für den Augenblick fast nur Palästina als Siedlungsland in Betracht“. Außerdem braucht das jüdische Volk ein festes Gefüge: die ,,Allgemeinde“ unter rabbihischer Führung, wobei wiederum in Erez Israel der Sitz der obersten Behörden sein müßte.