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19361938
  1. 1936-07-17 · Heft 577 (17.7.1936) · page 3

    Aus den einleitenden Berichten über die zionistische Arbeit in Skandinavien geht hervor, daß auf allen Gebieten, insbesondere auf dem der Hachschara, im abgelaufenen Jahre ein ganz bedeutender Aufschwung im Vergleich mit früheren Jahren eingetreten ist. Die bisher fast gänzlich assimiliert gewesene skandinavisch -jüdische Jugend beginnt in immer steigendem Grad, sich mit dem zionistischen Ge-t danken vertraut zu machen und aktiv am Aufbau Palästinas mitzuarbeiten. Die Konferenz hat an die britischen Gesandten in Kopenhagen, Stockholm und Oslo Telegramme gerichtet, in welchen sie ihren Glauben ausspricht, daß die britische Regierung die Ordnung in Palästina herstellen und an ihren Mandatsverpflichtungen festhalten wird, * Von den der Konferenz vorgelegten Berichten findet besondere Aufmerksamkeit der Bericht des Vorsitzende» der zionistischen Vereinigung in Dänemark, Herrn Slor, über die Hachschara-Arbeit in Dänemark. Gleich zu Beginn der Hitler-Aera haben die dänischen Zionisten in Zusammenarbeit mit der Kopenhagener Jüdischen Gemeinde begonnen, Chaluzim aus Deutschland bei dänischen Bauern unterzubringen.

  2. 1938-09-23 · Heft 76-77 (23.9.1938) · page 9

    Der Redner wies auf die Notwendigkeit starken Gemeinschaftssinnes hin, auf dem allein jede konstruktive Aufbauarbeit beruhe lind forderte eine einheitliche Organisation, die das tmgnrische Judentum nach außen repräsentiere. Die Hachschara- Arbeit, zu der die vom Zionismus geleistete als Muster dienen könne, müsse bereits hier jene Bedingungen in Betracht ziehen, die im Auswanderungslande vorgefunden werden dürften. … Als diese geschaffen wurde, wirkte Georg Lubinski durch seine außerordentliche Erfahrung auf dem Gebiete der Bcrufserzlehung und durch seinen Kontakt mit allen Schichten der jüdischen Jugend hervorragend mit. Das Werk der Berufsumschichtung und Hachschara, die Schaffung zahlreicher Institutionen, die diese zentrale Arhcit des Judentums in Deutschland in diesen Jahren benötigte, ist in erster Linie sein Werk.

  3. 1938-05-31 · Heft 43 (31.5.1938) · page 8

    Um die Jugendlichen auch mit den praktischen Fragen der Hachschara und Aiija vertraut zu machen, wird demnächst der Bar Kochba eine Jugendvcrsammlung einberufen, in der im Anschluß an die Vorführung des Makkabi-Films über das Thema: ״Jugend nach Erez Israel — Wege und Möglichkeiten“ referiert werden wird.

  4. 1936-06-18 · 25 (18.6.1936) · p. [Seite]

    Zuerst einmal stellt er an kleinen Dingen fest, dass die Jugendbewegung zu Ende ist. Teilweise war ihm diese Erkenntnis schon während der Hachschara gereift, nun wird sie endgültige Gewissheit. Der hündische Chaluz stellt drüben fest, dass die Gemeinschaft, die im Kibbuz gelebt wird, durchaus nicht die Verwirklichung der Ideen ist, die ihm in der Entwicklungszeit in Deutschland vorgeschwebt hatten.