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Und, last not least, unsere Arbeit in Palästina gibt dem Lande einen Anreiz, den kein anderes Land aufzuweisen hat: Freilich, das Emek als solches ist keine Sehenswürdigkeit, Der Tourist hat schon schönere Dörfer gesehen. … Das Chausseenetz reicht noch lange nicht aus, die Hotels sind relativ teuer, ohne doch eine Konkurrenz mit den ägyptischen aushalten zu können. Ueberhaupt sind die Preise während der Saison in Palästina außerordentlich hoch. Die palästinensische Saison ist kurz, der Reisende, der meistens aus Aegypten kommt, wo um die Pessachzeiit herulm die Saison bereits vorbei ist und die Preise relativ niedrig sind, staunt und ist entrüstet, daß er in Palästina im Hotel, fürs Auto oder an seinen Führer mehr zahlen muß als in Aegypten, das, wie bekannt, die größten Luxushotels der Welt aufweist.
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Nur eines ist in beiden Werken ein bedauerlicher und uns verletzender Verstoß: Das Jüdische in Palästina ist sozusagen totgeschwiegen. Die Gräber, die Salomonische Kirche, „die Klageinauer'' und „Juden an der Klagemauer" sind bei Gröber das einzig Jüdische, dazu kommt bei Prciß noch die Wasserleitung des Königs Hiskia (Siioah), die makkabäische Feste Beth-Jur und die samaritische Thorarolle. … Zionistischen Kongresse sahen, enthält alles dieses und wir merken es dankbar an. Es ist ein jüdisch empfundenes Palästina, ein ,,Erez Israel", was uns hier geboten wird. Man kann aus ihm sehr viel lernen und es sollte in keinem bewußten, jüdischen Hause fehlen, am wenigsten dort, wo Kinder da sind.
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Es gibt vielleicht in Palästina einige hundert Plätze, die der Erschließung durch den Spaten harren, und die, was man mit Sicherheit annehmen kann, an kulturhistorischen Schätzen noch Vieles verbergen. … Was bei ihnen erreicht ist, ist ungefähr das Folgende: Das bedeutendste urkundliche Material über Palästina fand man nicht im Lande selbst, sondern in Teil Amarna in Mittelägypten. Es sind die berühmten Tell-Amarna-Tontafeln, die in Keilschrift geschrieben sind und die man in alten Holzkästen vorfand.
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Dass in türkischer oder arabischer Zeit die Kunstübung in Palästina noch geblüht haben soll, ist schwerlich anz-unehmen. Dagegen wissen wir, dass seit dem dritten Jahrhundert v. Chr. bis zum vierten Jahrhundeit n. Chr. die griechische Kunst in Palästina in Blüte stand, deren Ueberreste noch heute in Heliopolis (Ba'albek) und Gerasa, Petrea etc. sichtbar sind. Dass ein Jude selbst die beiden Porträts geformt habe, in Uebertretung des göttlichen Gebotes, kein Bildnis noch Gleichnis zu machen, ist unwahrscheinlich, wenn auch nicht ganz unmöglich.
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Wenn Josephus trotzdem sagt, daß Onias sah (eüwr), wie Judäa nrißregiert rvurde, so will er offenbar die dermalige Anrvesenheit desselben in Palästina andeuten. Die einzige Aendernng, die ich in der llebersetzung der obigen Stelle vornahm, besteht darin, daß ich die Einschaltung me y.ui ttqotsqov scQrjxa/.b€v nicht zu dem Vorangehenden, sondern zu der» folgenden Hauptverburn dityvoj nff.apac ziehe.
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Ausser dieser zentralen Längsfurche gibt es in Syrien nur wenige grössere Tiefebenen, am meisten noch in Palästina, nahe der Küste (Sephela, Saron), und als Quersenken (Jesreel, Battuf), meist höchst fruchtbare Gebiete, während der grösste Teil des ebenen Syriens durch die im Osten der Provinz gelegenen Hochebenen des syrischen Tafellandes repräsentiert wird, die ein gutes Getreide- und Weideland darstellen, wenn sie auch weniger fruchtbar sind, als die erwähnten Tiefebenen.
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Ferner wird manchmal dasselbe Bett solcher sogenannter Wohnungen an eine Reihe von Mietern vergeben, so dass der eine dasselbe von 10 Uhr abends bis 6 Uhr morgens zu benützen das Recht hat, während von () Uhr an ein anderer After mieter in diese Rechte bis 2 Uhr tritt und endlich ein dritter wieder von 2 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends davon Besitz nimmt! Automobile in Syrien und Palästina. Der Konsul der Vereinigten Staaten in Beyrut berichtet an seine Regierung: Nur ein Exemplar eines Automobils, eine minderwertige französische Maschine, ist bisher in Syrien und Palästina gesehen worden; aber bei dem Mangel an Eisenbahnen und der Schwierigkeit für Wagen und Pferde würden Automobile in diesen Ländern von grossem Vorteil sein.
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Wir können uns denken, welch Glücksgefühl bei diesem Verse unsern Frankl durchströmte, der sich dieses Heiles noch in diesem Jahre, schon in wenigen Wochen erfreuen sollte! Eine Reise durch Syrien und Palästina dauert heutzutage, dank der neuen Mekkabahn, nur wenige Tage. Damals keuchte das Dampfross noch nicht am Libanon und am See Genezareth entlang. … Noch wenige Augenblicke, und im volle ' Sonnenglanze lag vor mir — Palästina!" Eine Tagesreise von Jaffa — und Frankl war am Ziel in Jerusalem, der „hochgebauten Stadt." Beim Anblick der heiligen Stadt hielt er die Züg' i seines Pferdes stramm, damit es sich nicht bewegte un<i ihn in seiner andachtsvollen Betrachtung nicht störte.
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Wenn sie die türkische Herrschaft dafür verantwortlich machen, daß Palästina verkam, so sollten sie jetzt zeigen, was sie können, und das Arbeiten bei den Juden lernen. Die Juden sind auch wieder Bauern geworden, wie sie es in biblischen Zeiten waren, und sie hörten auf, es zu sein nicht anders als die Iren, die sich nicht zu ihrem Vergnügen von der Scholle lösten, um nach New York oder Chicago zu gehen.
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Ggypten. In dem so eben erschienenen ausgezeichneten Wecke: „Palästina und die südlich angrenzenden Lander. Tagebuch einer Reise im Jahre 1838 in Bezug auf die biblische Geographie unternommen von E.