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Jene Leute wollten die Wiedergeburt des jüdischen Volkes durch die praktische Kolonisation Palästinas bewerkstelligen und unsere Besten waren die ersten, die sich entschlossen haben, dahin zu gehen; es waren die Charkower Studenten, die die Feder mit dem Pflug vertauschten. Das war der erste Samen der Palästina-Kolonisations-Idee. Nur dass es den Kolonisten schlecht ging und die grossen Ereignisse der Achtzigerjahre denjenigen, die das Volk liebten, keine Ruhe gaben. … Er spricht dann weiter von dem Minsker Kongresse, wo alle gegnerischen Elemente sich vereinigten, wohin die Palästina-Kolonisations-Gesellscbaft zum erstenmale ihren Vertreter schickte. Sodann spricht Redner von der jüdischen Intelligenz und schliesst mit feurigem Aufruf an die Frauen: Die Frauen, die sich für alles Schöne und Erhabene begeistern können, wollen nicht die Schönheit unserer Idee verstehen und deshalb nehmen sie einen so kleinen Anteil an unserer erhabenen Bewegung.
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Januar, veranstaltete die Hamburger Misrachigruppe eine Versammlung, in der Herr Nachum Gold mann aus Frankfurt a. M. über „Die geistigen Strömungen im heutigen Palästina“ sprach. Der Redner schilderte die beiden jüdischen Weltanschauungen, deren Träger sich in Palästina als der alte und der neue Jischub gegenüberstehen. … Der Ertrag einer sofort veranstalteten Sammlung von ca. 300 M. wurde dem neuen Schulwerk in Palästina zugeführt. Karlsruhe. Am 8. Januar veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe eine Makkabäerfeier, bei der Herr Dr.
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Schwarz (fünf Figuren). p«üi wt m ■IB mä mt wm wm tm&mi P i 11 | i mmimi 1 «WÄ m W- §1 i \\ ggf yf Tl Hl WH Weiss (neun Figuren.) Weiss zieht und setzt im zweiten Zuge Matt. Palästina Reise-Gesellschaft* Die Ereignisse des letzten Jahres haben Palästina in den Vordergrund des allgemeinen Interesses gerückt.
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Eine Frage, welche das besondere Interesse der Chowewe-Zion beanspruchte, bildete die Entsendung eines Delegierten nach Konstantinopel und Palästina. Das Einwanderungsverbot bestand ungeschmälert fort, um, nach einer Erklärung des türkischen Konsuls in Berlin, die armen Juden an der Niederlassung in Palästina unter dem Vorwand der Erlangung der türkischen Untertanenschaft zu verhindern. … Während Wissotzki in Konstantinopel und Palästina die Dinge zu ordnen suchte, bemühten sich die Chowewe-Zion mit Eifer um die Genehmigung des Verbandes durch die russische Regierung.
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Aus dieser Fassung des Programmes tonnte man die Folgerung ziehen, daß jede weitere Einwanderung von Juden in Palästina zu sistiren ist, so lange die erwünschte öffentlich-rechtliche Sicherung nicht gegeben ist. Die Fassung des Programmes läßt aber noch eine andere Deutung zu. … Hingegen sind neue Colonien — in Anbetracht der angeführten Momente — nur aus dem gegenwärtig in Palästina vorhandenen Menschenmateriale zu gründen,, wobei selbstredend von keinerlei illegalen, unrechtlichen Mitteln Gebrauch zu machen ist.
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Die Armee, die sein rastloser Geist am liebsten kommandiert, ist die Armee der Culturträger. Und um Palästina wieder in eine Stätte der Cultur zu wandeln, haben wir Hunderttausende bereit, die sich nach der alten Heimat zurücksehnen, die danach lechzen, sie wieder fruchtbar zu machen unter dem schützenden Wohlwollen Europas. … Er richtete es auf und stärkte es mit seinen Hoffnungen. Als er im Jahre 1800 nach Palästina pilgerte, küsste das ganze Volk mit ihm den heiligen Boden. Rabbi Mohilewers Wirken darf nicht nach der Schablone gemessen werden.
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Werner-München: Pessinisnms und Judentum. — Professor Dr. Günther-München: Palästina in Geschichte und Gegenwart. — Dr. Ehrentreu-München: Jesaias und seine Zeit. — Dr. jur. Ludwig Holländer-München: Das moderne Judentum und der Kampf um 2ine Weltanschauung. — Professor Dr. Siegmund Fränkel-Breslau: Bibel und Koran. Diskussions ab ende: Rabbiner Dr. Cohn-Jchenhaus en: Palästina und Egypten. — Privatdozent Dr. Horowitz-Berlin: Die Juden in Arabien. — Dr. jur. Eli Straus-München: Die wirtschaftlichen Verhältnisie der Juden im Mittelalter.
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Lippe (Jassy): Bor ungefähr siebzehn Jahren erhielt ich von einem hebräischen Literaten, Namens Miwa Chas ch m a l, ein Schreiben, worin er mir anzeigte, daß ein gewisser Lazar R o k e a ch aus Safed in Palästina nach Rumänien gekommen sei, um für die Bildung von jüdischen Colonien in Palästina zu agitiren. Bald darauf wurde ich in einem bescheidenen Zimmer in einer Jassyer Vorstadt beauftragt, für diese Sache in Wort und Schrift Stinunnng zu machen. … Das Resultat dieser Propaganda waren die ersten zwei Colonien aus Rumänien in Palästina, Sichron Jacob und Rosch Pinah. Als diese Cvlonien in bessere Hände übergingen, hörte unser Comite zu bestehen auf.
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Von den Beschlüssen seien hervorgehoben: Bewilligung von Summen für die Bilu, Gründung der Montefiore-Stiftung (Maskeret Mosche), Erstrebung der Anerkennung des Verbandes durch die russische Regierung, neue Verhandlungen mit der Pforte, Entsendung eines Delegierten nach Konstantinopei und Palästina, Errichtung von zwei Zentren, eines in Warschau (Vorsitzender: Jasinowski, Sekretär: Rabinowitz), und eines in Odessa (Vorsitzender: Dr. … Die Situation blieb nach wie vor nach allen Richtungen prekär und ungeklärt. In Palästina waren wesentliche Fortschritte nicht zu verzeichnen. Die Kolonisation hing wie ehedem in der Luft, und der Jerusalemer Pascha, der besonders auf die Aschkenasim übel zu sprechen war, durfte nach Belieben schalten.
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.: Heimatkunst und Stammesbewutztsein. — Dr. H. Löwe-Berlin: Palästina, Land und Leute. Außerdem nach jedem Vortrage Diskussion. Purimseier mit Theater, Deklamationen und Ball. Kleine Bibliothek.
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Schulrat Kreisschulinspektor Kampf-Kempen: Reiseeindrücke in Palästina. Derselbe: Jerusalem. Die Mitglieder hatten Gelegenheit, den von der hiesigen Caritas-Loge veranstalteten Vortrag des Prof.
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Wrie mir Herr Bei kind mitteilte, begibt er sich jetzt nach Kiscbenew, um Waisenkinder von dort abzuholen und nach Palästina zu bringen. Die Namen der Kinder sind folgende : Dawid Adler, Moses Bukstein, Isak Braunmann, Menasse Fischmann, Salomon Fiauka, Aron Grüngross, Rachel Grünberg, Selda Grünberg, Isak Hworostian, Sarah Hromtschinko, Jesechiel Haridon, Deborah Chaskelewicz, Selda Chaskelewicz, Sarah Chaskelewicz, Natha Kohen, Simon Konstaninowski, Nach um Kostowetzki, Ber Magalnik, Moses Mischkes, Elka Mullar, Hirsch Minditsch, Jesechiel Machlim, Efraim Podgajec, Baruch Podgajec, Isak Ber Raitich, Dawid Stern, Sehalom Schapotschnik, Chajim Sinajkes, Isaak Sinajkes, Lea Ullmann, Abraham Ullmann, Jakob Meier Ullmann, Rebeka Ullmann, Hinda Ullmann, Roza Uczitel, Naftali Wuller, Moses Weissmann, Samuel Weissbrod, Hirsch Weinstein, Ber Weinstein, Sarah Weinstein, J. … Wie bekannt, befindet sich Herr ing. Ussischkin derzeit in Palästina und in kürzester Zeit werden wir auch den Ort erfahren, wo die Kolonie für die Kinder gegründet werden wird. Die Kolonie wird die Form eines Internates haben, wie sie Herr Beikind in seinem „Kirjath Sefertf vorgeschlagen hat.
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Infolge dessen sahen sich die Juden gezwungen., nach England, Amerika, Australien, Südafrika zu flüchten, um Arbeit zu bekommen, da sie nach Palästina nicht auswandern konnten, wo nichts für eine so zahlreiche Emigration vorbereitet war. Eine unter solchen Umständen erfolgende Auswanderung war verhängnisvoller als die Metzeleien selbst. … Der Ursprung und die tiefere Erklärung aller jüdischen Bewegungen, die 'Palästina als Ziel hatten, findet sich in der historischen Situation Israels seit dem Verlust seiner Unabhängigkeit, in der Situation eines unausgesprochnen Volksthums ohne Territorium, ohne Autonomie, eines Volksthums, das zwischen allen Nationen zerstreut ist, und das trotzdem den festen Willen besitzt, seine starke und eigene Individualität von den überwältigenden Nationen nicht aufsaugen zu lassen.
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Ihr sagt in euerer Erklärung: 1. Die Bestrebungen sogenannter Zionisten, in Palästina einen jüdisch-nationalen Staat zu gründen, widersprechen den mesfianischen Verheißungen des Judenthums, wie sie in der Heiligen Schrift und den späteren Religionsquellen enthalten sind. … Wenn ihr eine etwaige Begründung eines jüdischnationalen States in Palästina als den mesfianischen Verheißungen in der Heiligen Schrift und den späteren Religionsquellen widersprechend hinstellt, so ist daS einfach unwahr.
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Hamburg, Fritzsche, 1891, 3B SS , 8. Leitzinger, B. Bibi.-topogr. Karte von Palästina. 1:500,000. Bern, Schmid, Francke & Co. 1891. Levi, Isr. Les juifs et Finqaisition dans la France meridionale. Extraits de la Practica de Bernard Gui.
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.— .. 21.40 Rowno: ,,Z’ire Zion“.,, 75- ,, 160.50 Samarkand: Sammlung anl. des Abschiedsabends zu. Ehren des nach Palästina gehenden Herschlikowitsch . 52.55 .. 112.46 Schpola: Sammlung.,, 16.45 35.20 Kleine Spenden: J. Katz.„ 5.41 ,, 11.58 Böhmen Eger: Verein „Ahawath Zion“ . . .
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Schlesinger. Würzburg . ,. 39.40 Für das hebräische Schulwerk in Palästina Deutschland. Fainberg-Irkutsk, Berlin-Friedenau Frcs. 1000.— Rechtsanwalt Dr. Hantke, Berlin, Sonderbeitrag Dr. H- G.
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Moses Sofer suchte er nachzuweisen, daß Messias erst erscheinen könne, wenn auf natürlichem Wege bereits eine Anzahl von Juden in Palästina ansässig sei. Er wies darauf hin, man müsse vom türkischen Sultan die Erlaubnis verlangen, auf dem Berge Moria den Opferdienst wieder aufzunehmen und jüdische Ackerbaukolonien im Lande unter dem Schutze der europäischen Mächte zu gründen.
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Umschau: Geschichte 455 herauszugeben, stellte sich Pinsker auf den Standpunkt, daß nur ein allgemeiner jüdischer Kongreß dieses Problem entscheiden könnte, da die West- und viele Ostjuden auf Plnskers Ruf überhaupt nicht reagiert hätten, und nur ein Teil der russischen Juden auf Palästina eingestellt wäre. Nicht nur die Frage des Landes blieb in gewissem Sinne ungeklärt, auch über andere Probleme Wie die Rückführung der Juden zur Landwirtschaft gab es noch kein Einverständnis.
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Unser Motto ist das Friedrichs des Großen: Mag Jeder nach seiner Fayon selig werdend Aber der fortwährende Zufluß von russischen Juden ist für uns wirthschastlich drückend und darum würden auch wir die Verwirklichung der Idee: Palästina den Juden! freudig begrüßen." Antwort der Baronin Bertha v. Suttner. Wir haben unsere Rundfrage auch an die Baronin Suttner gerichtet.