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  1. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 213 · Olivenbau für Palästina

    — 213 — ebenso wie den Bestand und Ausbau der palästinensischen Kolonien sichern helfen kann. Wenn die Palästina-Bestrebungen der verschiedenen Arten eine Lebensberechtigung haben wollen — wenn sie mehr sein wollen als blosse Gelegenheiten, um schöne Worte zu machen und sich zu begeistern, so muss es doch gelingen können, die Auswanderung — die Exfiltration der Tagelöhner zu verhindern, die mit zu dem besten Menschenmaterial gehören, das wir in Palästina haben!! * * * Was zuerst den Olivenbau von Palästina selbst betrifft, so zeigt der englische Konsulargericht für die Jahre 1898 und 1899 einen Export über Jaffa von 4500 Pfd.

  2. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 214 · Olivenbau für Palästina

    — 214 — : Monopol inne 'hatte (in dem Vorworte zu der Palästina-Karte von Bianconi und Abdallah Tohmeh.) * ■ * * Der Direktor des Ackerbau-Departements von Cypern, P. Gennadius, ist ein Mann von sehr langjähriger Erfahrung im Orient. … Eine kalifornische Fachzeitung sagt: Kalifornische Olivenöl-Produzenten können für die Förderung ihres Geschäftes lernen aus der Art, wie die Syrier zu Werke gehen, das Volk östlich der Rocky-Mounlains zu versorgen, welches — wie es scheint — noch nicht erfahren hat, dass Kalilornien es ebensogut wie, Palästina versorgen kann. G. Bie Ravndal, der amerikanische Konsul in Beirut, berichtete an das Staats-Departement wie folgt:

  3. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 215 · Olivenbau für Palästina

    ." * * - * ,,Olivenpflanzungen finden sich überall in Syrien und Palästina, besonders der Küste entlang. Die grössten in meinem Distrikt sind diejenigen von Nablous bei Akka in Beirut, Tripolis und Latakie.

  4. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 216 · Olivenbau für Palästina

  5. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 217 · Olivenbau für Palästina

  6. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 218 · Olivenbau für Palästina

  7. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 219 · Olivenbau für Palästina

  8. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 220 · Olivenbau für Palästina

  9. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 221 · Olivenbau für Palästina

  10. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 222 · Olivenbau für Palästina

  11. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 226 · Olivenbau für Palästina

  12. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 227 · Olivenbau für Palästina

    Es sei hier auch darauf hingewiesen, dass die deutschen Kolonien in Palästina mit einem Ertrage von 1600 M. brutto per Hektar Oliven rechnen und zwar bis 200 Bäumen per Hektar (also in Abständen von 7 m gepflanzt) ä 8 M. … Welchen besseren Weg kann es da geben, als einen, der gleichzeitig mit der sofortigen Hilfe Lebensmöglichkeiten für die Zukunft schafft — der geeignet ist, nicht bloss den Tagelöhnern, sondern vielen tausend anderen einen lohnenden Unterhalt zu gewähren, die heute der nationalen Sache mit nichts anderem dienen, als mit ihrem blossen Aufenthalt in Palästina!

  13. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 223 · Olivenbau für Palästina

  14. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 224 · Olivenbau für Palästina

  15. 1902-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1902) · p. Seite 225 · Olivenbau für Palästina

  16. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 115 · Palästina oder Autonomie

    Wenn sich in den letzten Jahren durch die rege Propaganda der Zionisten die Meinung herausgebildet hatte, dass in diesem Lager die jüdischen Palästina-Bestrebungen den entschiedensten Ausdruck, ja eine last aggressive Form gefunden hätten, so war der letzte Zionisten- Kongress in Basel geeignet, diese Ansicht ganz und gar zu erschüttern. Schon vorher hatte sich nahezu allgemein in den Reihen der Zionisten der schwere Irrtum eingebürgert, als wäre Palästina ohne einen Charter kein Feld zionistischer Tätigkeit. Aber wenigstens war man doch der Ansicht gewesen, dass man dann auf Palästina warten müsse und dass alles zu bekämpfen sei, was auf andere Konzentrationen oder auf weitere Zerstreuung der Juden hinausliefe.

  17. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 116 · Palästina oder Autonomie

    Nun ist freilich gesagt worden, dass der nächste Kongress nur darüber befinden sollte, inwieweit, die zionistische Organisation als solche sich mit der Ugandafrage befassen solle oder dürfe, ohne dass damit das Palästina-Ziel aus dem Auge verloren werde, aber bei klarer Prüfung tritt der Gegensatz zur zionistischen Idee auch hierin schon genügend zutage. … Damals war —in bedauerlicher Unkenntnis der grossen Nähe und sonstigen Eignung Cyperns und in totaler Verkennung des auch im zionistischen Sinne konzentrischen Charakters einer solchen Kolonisation — mit grosser Schärfe der Gegensatz hervorgehoben worden zwischen einer Tätigkeit in Palästina und einer solchen „in Argentinien, am Nordpol oder sonst irgendwo." Wohlverstanden: der Gegensatz! Das zionistische Programm, das vielen so klar schien und jetzt fast allen so unklar geworden ist, wird, wie mir seheint, denen, die an ihm festzuhalten vermeinen oder wünschen, erst wieder bei-

  18. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 117 · Palästina oder Autonomie

    Wenn obiges der Zweck war so werden nun die Mittel umschrieben: Um eine öffentlich-rechtliche Heimstätte in Palästina vorzubereiten (also vorher!), soll die Besiedelung Palästinas (nicht irgendwelcher ferner Länder!) gefördert werden ... 4. … Man kann also nach alledem nicht sagen, dass jedes Mittel, von dem irgendwer sich einen Vorteil für die Palästina-Sache verspricht, zionistisch diskutabel sei. Der palästinensische Zweck soll mit palästinensischen Mitteln erreicht werden — mit Hilfe von Mitteln, die mit der Palästina-Sache in direkterem Zusammenhang stehen, als etwa ein Nachtasyl in Uganda oder eine Kolonisation in Argentinien, von der ja auch viele sagen, dass sie eine Vorstufe zum Palästina-Werke sei. * > Trotzdem diese letztere Ansicht sogar von Männern wie Colonel Goldsmid geteilt wurde, ist die argentinische Kolonisation immer als

  19. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 118 · Palästina oder Autonomie

    Und diese Stellungnahme der Zionisten war berechtigt und behält ihre volle Berechtigung, auch nachdem sich ganz kürzlich herausgestellt hat, dass Baron Hirsch zum Zwecke der Konzentration der Judenwanderung den Argentina-Plan in Angriff genommen hat, und dass er ebenso gern für Palästina zu haben gewesen wäre, hätte, man ihm nur eine Durchführungsmöglichkeit zeigen können! (nach der „Welt" und zahlreichen anderen Blättern). … Und wenn ihr nach seiner provisorischen" Uebersiedelung für die Späteren die Hein>- stätte in Palästina geschaffen haben werdet, und wenn diese Späteren dann vor der Wahl stehen werden, ob sie ihren Freunden und Verwandten, denen es in Argentinien oder in Uganda gut geht, dorthin folgen sollen, oder euch, um sich in Palästina eine Existenz neu zu erkämpfen, so stellt ihr sie vor eine schwere Wahl, die gar nicht ohne Schaden für eure zionistische Idee entschieden werden kann . . denn selbst in dem für euch besten Falle wäre fern vom jüdischen Zukunftslande eine kulturschaffende Gegenwartsarbeit geleistet worden, wie sie immer und überall mit der Begründung von Existenzen verbunden ist.

  20. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 119 · Palästina oder Autonomie