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Es wäre die Hauptaufgabe der Vogelzucht, das Ausbrechen der Krankheiten zu verhindern,, weiche in den jüdischen Kolonien Palästinas ausgebreitet sind. Statt dessen muss ich, der ich fast ein Jahr in Palästina weilte und Fachmann der Vogelzucht bin, erklären, dass die Züchtungy wie sie dort betrieben wird, häufig vorsintflutlichen Charakters ist Eine radikale Reform ist unbedingt notwendig.
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Nach all dem erwähnten darf man schliessen, dass die Geflügelzucht in Palästina nicht zu verwerfen ist, sondern dass man sehr grosse Aufmerksamkeit auf diesen Erwerbszweig richten imüss, (der jetzt bei kulturellem!
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leicht in nicht allzu ferner Zukunft würde Palästina sich auch mit grossem Export von Produkten der Geflügelzucht beschäftigen und (dank seiner geographischen Lage eine angesehen>e Stellung unter den Ländern einnehmen, die sich mit diesem Export befassen. Als ich in Palästina war, wollte ich einen „Brutplatz mustergültigen Geflügels" errichten, aber da ich auf Auszahlung nicht das kleine Stück Land bekam, das ich nötig gehabt hätte zur Errichtung der unbedingt notwendigsten technischen Einrichtungen nach Muster der westeuropäischen Brütereien, musste ich Palästina verlassen.
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Ende vorigen Jahres wurde über die Absichten deutscher Kolonisten aus Palästina, sich am Meruberge niederzulassen, berichtet. Die „Deutsch- Ostafrikanische Zeitung" meldete damals, dass die beiden Vertreter, die die deutschen Kolonisten aus Palästina nach dem Meruberg geschickt hatten, sich durchaus davon überzeugten, dass eine Siedelung wohl möglich sei und auch entsprechende Rentabilität verspreche. … Die gleichzeitig beabsichtigte Errichtung einer Schule und einer Kirche würden zur Vervollständigung des .geschlossenen Charakters dieser Ansiedelung noch wesentlich beitragen. Ueber den Plan schrieb kürzlich ein in Palästina ansässiger deutscher Kolonist einem Ansiedler in Mrorogoro u. a. folgendes: „Das Interesse für Deutsch-Ostafrika ist hier sehr gross.
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Arbeiter aus Palästina hinaus. Sie gab den Arbeitern Geld zur Auswanderung nach Australien. Nahezu 100 Arbeiterfamilien verliessen damals (1906) Palästina auf Kosten der „Ika";? … Deshalb erscheint es sehr wichtig, dass diese grossen Summen statt in arabische in jüdische Hände übergehen. Damit nun jüdische Arbeitskräfte in Palästina sich halten können, müssen daselbst solche Bedingungen geschaffen werden, dass die Arbeitslöhne den jüdischen Arbeiter ernähren und vorwärts bringen.
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Pastor 0. Eberhard, Kotelow: Die kolonisatorische Arbeit in Palästina so schreibt der seit Jahrzehnten im Lande ansässige Direktor des Syrischen Waisenhauses bei Jerusalem,.T>. Theodor Schneller in der Augustnummer seines „Boten aus Zion", schreitet in allen Stücken weiter voran und zwar von deutscher und besonders auch von jüdischer Seite. … Im übrigen hört man nichts von der Anlegung neuer Kolonien. Wer da kommt, um sich in Palästina als Landwirt niederzulassen, schliesst sich eben an schon bestehende an. solche gibt es fast in allen Teilen des Westjordanlandes, am meisten in der Gegend von Jaffa, aber auch in Galiläa, bei Haifa und in der Nähe des Meromsees.
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Jetzt erzielt man in diesen Siedelungen auch reichlich Wein, der hauptsächlich nach Aegypten geht, der aber auch über Stuttgart in Deutschland abgesetzt wird. Deutsche Palästina-Bank. In der Auf Sichtsratssitzung wurde die Bilanz sowie die Gewinn, und Verlustrechnung für das Jahr iqoj vorgelegt. Trotz der augenblicklich in Palästina herrschenden schwierigen geschäftlichen Lage ist das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres recht günstig. Es wurde beschlossen, der auf den 11.
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Kurz gesagt: Jüdische Herren, jüdische Kolonisten beschäftigen arabische, also fremde Arbeiter! Wollen wir nun in Palästina etwas erreichen, so können wir dem nicht gleichgültig zusehen, wir können es nicht gutheissen, dass in unserem Zukunftsland die produktiven Klassen Fremde sein sollen. Wir können es nicht zulassen, dass andere unsere Felder bebauen, auf unseren ökonomischen Gütern schalten sollen, weil Kvir uns dadurch schaden und unsere Hoffnung auf die Zukunft viel kleiner machen. In Palästina wraren stets jüdische Arbeiter, aber man hat es nicht verstanden, sie als Arbeiter zu unterstützen, man hat die Wichtigkeit dieser Aufgabe nicht erfasst.
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Dies Wollen rnuss vor allem erstrebt werden. Das Interesse an Palästina, obwohl bedeutend gestärkt, muss auch durch Rat und Tat gefördert werden. Dies muss Aufgabe der führenden Männer, der sog. Notabein sein, die kraft ihrer Stellung, ihres Ansehens und Einflusses die Volksmenge anregen muss zur emsigen Unterstützung der einmal begonnenen Arbeit, und die auch beitragen, muss zur kräftigen Palästina-Arbeit. Darüber ist man sich im vergangenen Jahre in den weitesten Kreisen unbedingt einig geworden: Der beste Weg zur Leitung der Emigration aus den russischen und rumänischen Zwangsquartieren führt über die Türkei nach Palästina.
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nisten, die mit ernstem Fleisse dem schwer zu bebauenden Boden goldene Früchte entlocken. So hat sich die Meinung über Palästina glücklicherweise zum Vorteile geändert, und Dr. Herzl hat mit seinem Weitblicke schon vor einem! Jahrzehnte das geahnt, was heute eingetroffen ist. … und weise regiert wird und ihre Tore für die Juden weit öffnet, durch die jüdische Einwanderung vielen, unschätzbaren Nutzen erlange-n. Und wir nehmen an, sie wird es auch tun und vor allem Palästina den Juden zur Einwanderung und zur Ansiedlung gerne zuweisen. Deshalb bleibt Palästina türkisch und wird dem Sultan nicht entrissen.
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Nettoertrag pro Dunam in Jahren des vollen Fruchttragens (Frcs.) 13 150 21 25 21 und es gibt auf der andern Seite in Palästina die Gesellschaft Agudath Netaim und eine grosse Zahl zuverlässiger Kolonisten, welche es gern übernehmen würden, Pflanzungen für Rechnung europäischer Kapitalisten anzulegen und bis zur Fruchttragung zu pflegen. Es fehlte aber bisher an einer leichten Möglichkeit, die europäischen Kapitalisten mit den palästinensischer Kolonisten in geschäftliche Verbindung zu bringen, und ausserdem mag mancher Kapitalist infolge seiner Unerfahrenheit in der Landwirtschaft und mangelnder Kenntnisse der Verhältnisse in Palästina von der Verwendung seines Geldes zu Pflanzungszwecken abgeschreckt worden sein. Es unterliegt aber keinem Zweifel, dass die Anlage von Pflanzungen in Palästina eine ebenso sichere wie rentable Kapitalanlage sein kann, sobald sie mit der nötigen Vorsicht gemacht wird.
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Der seismo logisch* Dienst erfordert regelmässig alle 1 oder 2 Tage y2 Stunde ferner jede Woche 1—ly3 Tage Arbeit bestehend in Behand lung der zu den Seismogrammen bestimmten Papiere, Berech nung der Kurven und astronomischen Zeitbestimmungen. Ge wiss gäbe es unter den in Palästina ansässigen Deutschet verständige Personen, die, von jenem Fachgelehrten kurze Zei angeleitet, bald diesen relativ leichten Dienst gegen einen ge wissen Entgelt als Nebenbeschäftigung weiter versehen könn ten, sodass die Anwesenheit des Fachmannes nicht iänger ah Vo, höchstens 1 Jahr erforderlich wäre.
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Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina. Von Dr. Alex. Hausmann-Lemberg. Die Kolonien II. Das Menschenmaterial der Kolonien ist mit sehr geringen Ausnahmen ein ganz vortreffliches.
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Die Mortalität ist in den Kolonien eine sehr geringe und Krankkeiten sind verhältnismäßig selten. Die Augenkrankheiten, derentwegen Palästina so berüchtigt ist, fehlen beinahe vollständig. Ich wenigstens habe in den Kolonien keinen einzigen jüdischen Blinden gesehen.