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Mögen sie alle ihr Scherflein beitragen; es wird daraus eine grosse Summe entstehen, mit1* deren Hilfe wir dem jüdisch-nationalen Geiste eine feste Heimstätte in Palästina werden schaffen können, ein im besten Sinne des Wortes nationales" Schulinstitut, ein Institut, das uns jüdische Bauern und Bauern, die Juden sind, heranbilden soll.
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Die OeJbäume von Hettine sind vor dem Ostwinde geschützt und trugen im August Früchte in grosser Fülle und bewiesen, dass in Palästina der Oelbaum ebenso auf vulkanischen, wie auf kreidigen Böden gedeiht. Vor allem hat Hettine Herrn Treidels und meine Sympathie durch seinen verhältnismässigen Wasserreichtum erworben.
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Weil die meisten Bedarfsartikel des Lebens überhaupt, und besonders in einer Gegend, die nicht auf . hoher kultureller Stufe steht, wie zum Beispiel Palästina oder, andere Teile des Orients, eher der Kleinals der Grossindustrie entstammen. Eine Industrie in einem Lande kommt nur allmählich und entsteht meistens, um die unabweisbaren Bedürfnisse des Lebens zu befriedigen und erst später auch die Bedürfnisse, welche mit der Entwickelung des kulturellen Lebens sich vermehren und wachsen. … Um neu entstandenen Industriezweigen ^um Gedeihen zu verhelfen, respektive selbst neue Industriegebiete zu schaffen, soll in" Palästina ein Agentur- und Kommissionsgeschäft gegründet werden, das im speziellen folgendes bezweckt: * ' 1. Einfuhr der diversesten Bedarfsartikel und Absatz derselben bei der dortigen Bevölkerung. ' 2.
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Wir werden den Kleinwirt erleichtern, indem wir direkt von ihm die Produkte zum Export nach 'Ländern übernehmen werden, wo der Absatz uns am gesichertsten erscheinen wird. . ' Das Beispiel -der Karmel-Weine zeigt •uns schon, wie wichtig für die Bevölkerung in Palästina der Export ist; wenn der Ab- .satz gesichert ist, wird die Arbeit lohnend, und immer mehr und mehr. Leute finden Beschäftigimg. Wir hoffen also, durch das zu gründende Agenturgeschäft Hand in Hand der Landwirtschaft wie der Kleinindustrie grosse Dienste zu leisten. , * Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Wie wir dem Jahresbericht des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, Sitz in Frankfurt a. M., entnehmen, haben sowohl :das Waisenhaus als auch die Schule in Jerusalem Fortschritte im.
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Wie der russische „Regierungsbote" mitteilt, sind in der Zeit vom 2. Oktober bis zum 25. November in Palästina 2002 Personen an der Cholera verstorben. * Wirtschaftliches aus Aegypten. (Bericht des k. u. k. Konsulats in Kairo für das 2.
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Zupnik in Drohobycz erschienene Flugschrift „Der Ethrog" (im Jargon) lenken, die sich zur Agitation in Sachen der Palästina-Ethrogim (ich darf dies wohl, ohne unbescheiden zu sein, sagen) recht gut eignet. An unseren Gesinnungsgenossen allerorten ist es, die Propaganda rechtzeitig und mit aller Energie zu betreiben und den Anregungen, die in der gesinnungsgenössischeln Pa-esfcse gegeben wjerdeni, Aufmerksamkeit zuzuwenden. * Jüdische Handelsangestellte!
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Die Olivenkultur ist sicher eine der aussichtsreichsten für Palästina — wie bekannt, liegt diese Erkenntnis auch dem Plane zu Grunde, wonach auf den Ländereien des National-Fonds zunächst und vornehmlich Oliven-Kultur betrieben werden soll.
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Professor Sellin gab auf Grund seiner Funde der Anschauung Ausdruck, dass die Ansicht, die jetzt in Berlin vertreten werde, vor der israelitischen habe die babylonische Kultur in Palästina geherrscht, vieles für sich hätte. Die spannenden Mitteilungen wurden zum Schlüsse mit lebhaftem Beifall belohnt. („N.
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Von weittragender Bedeutung würde es sein, wenn sich die Lesung des Schreibers des einen Briefes Ahi- Jami Ahi-Jawi bestätigen würde, indem damit der Gott Jahwe bereits für diese Zeit in Palästina erwiesen wäre. Es wird durch den Umstand empfohlen, dass die religiöse Diktion dieses Briefes überhaupt eine ganz eigenartig monolatrische ist.
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— 282 — Wirtschaftliches aus Palästina. Zur Geschäftslage in Palästina. In englischen Berichten aus Palästina wird festgesellt, dass der Eisenhahn von Jaffa nach Jerusalem, der Erbauung neuer und der Verbesserung der alten Strassen, sowie den Anstrengungen, die für den Bau der Eisenbahn Damaskus-Mekka gemacht wurden, ein beträchtlicher Aufschwung der Geschäfte und eine allgemeine Besserung der Handelsbedingungen in Palästina zu verdanken ist. … Die Steigerung des Handels in Palästina ist eine dauernde; die Einfuhr und Ausfuhr zusammen belief sich im Jahre 1903 auf 763 110 £ gegen 608 740 £ im vorhergegangenen Jahre.
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Sie hat neben ihrem Kollegium in Beirut, an dem 42 ausländische Kräfte beschäftigt sind, noch sieben Stationen mit 40 Personen. Die Deutschen sind in Syrien wie auch in Palästina hauptsächlich in Anstalten, Waisenhäusern, Schulen und Hospitälern tätig. Hier stellt Kaiserswerth mit 24 Schwestern die meisten Leute.
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— 337 — Deutsche Pilgerzoge in Palästina. Während wir fortwährend von grossen Rompilgerzügen aus allen Ländern lesen, sind Volkswallfahrten nach Palästina bisher fast nur eine Domäne Russlands gewesen, wo sie unter kräftiger Mithilfe der Regierung mehr aus politischen als aus religiösen Gründen alljährlich zur Osterzeit veranstaltet werden. … Himmel bereits vier Pilgerzüge aus Tirol mit über 2000 Teilnehmern zu billigen Preisen nach Jerusalem geführt. Dass jetzt Palästina auch das Ziel deutscher Pilgerfahrten wird, beweist der Besuch des heiligen Landes durch grosse bayerische und württembergische Pilgerzüge.
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„Kuiz: der deutsche Einflass ist minimal, und die Deutschen sollten — wie ein Palästinafahrer als ceterum censeo immer wieder behauptet — alle nach Palästina wallfahren oder wenigstens dort Schulen gründen helfen, damit der deutsche Name in die Höhe kommt." JUEDISCHE KOLONIEN. Die Kolonien in Palästina nach dem Bericht der Jewish Colonization Association für das Jahr 1903. Die der Jewish Colonization Association in Palästina direkt oder indirekt unterstehenden Kolonien haben sich zwar an Zahl in dem Berichtsjahre nicht vermehrt, hingegen hat die Verwaltung sich um die Ausgestaltung und Sanierung der bestehenden Kolonien bemüht und auch grosse Terrains bei Tiberias und Delaika hinzugekauft, wodurch sie dort in den Besitz von 20 000 Dunam gelangt ist, und zwar von einem Boden, der zu dem besseren jener Gegend gehört.
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— 64 — Tunnelbau im alten Palästina. Im „Scientific American" wird anlässlich des Durchstichs des Simplontunnels darauf aufmerksam gemacht, dass hebräische Ingenieure vor 2500 Jahren, zur Zeit des Königs Hiskia, ähnliche Arbeiten ausgeführt haben, wie sie beim Simplontunnel gemacht wurden.
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„Mit der vollendeten Installierung der Kolonie Bnejehudah tritt die Kolonisation Palästina in ein neues zweites Stadium der Entwickelung. Nicht mehr Philanthropie und Unterstützungen, sondern Selbsthilfe und gegenseitige Hilfeleistung müssen.fortan die Basis jeder Kolonie-Neugründung bilden. … Da der Export •der Teppiche allein aus Smyrna sich auf 12 Millionen Mark jährlich beläuft, so hofft man, dadurch zahlreichen Juden in Palästina Brot zu schaffen und auch den Kolonisten während der arbeitslosen Zeit Arbeit zu gewähren. Der Verein „Esra" hat zu diesem Zwecke 2000 Mk. bewilligt.