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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 147 vücherschau. Palästina. Unter diesem Titel erscheint ein Bilderwerk, das 300 bisher unveröffentlichte Bilder des Landes zusammenstellt. Das Vorwort ist von Sven Hedin geschrieben, ein ausführlich beschreibender Text gibt die notwendigen Erläuterungen.
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Da haben wir zunächst den uns vertrauten Typus des Juden, der, Zionist oder Nichtzionist, jedenfalls an der jüdischen Aufbauarbeit in Palästina interessiert ist und sie kennen zu lernen wünscht. Diesem Typus sind auch zahlreiche Nichtjuden an die Seite zu stellen, für die eine Fühlungnahme mit den aufbauenden Kräften des Jüdischen Palästina den Hauptreiz der Palästinareise darstellt. … In Palästina hat selbst Cook nur verschwindend wenig Geld investiert. Daraus ergibt sich die Politik der Reisegesellschaften, die stark daran interessiert sind, den Touristen solange als irgend möglich in Aegypten festzuhalten und sehr wenig daran, ihn nach Palästina gehen zu lassen Sie bieten höchstens einige Tage Palästina als kleine Abwechslung.
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Und, last not least, unsere Arbeit in Palästina gibt dem Lande einen Anreiz, den kein anderes Land aufzuweisen hat: Freilich, das Emek als solches ist keine Sehenswürdigkeit, Der Tourist hat schon schönere Dörfer gesehen. … Das Chausseenetz reicht noch lange nicht aus, die Hotels sind relativ teuer, ohne doch eine Konkurrenz mit den ägyptischen aushalten zu können. Ueberhaupt sind die Preise während der Saison in Palästina außerordentlich hoch. Die palästinensische Saison ist kurz, der Reisende, der meistens aus Aegypten kommt, wo um die Pessachzeiit herulm die Saison bereits vorbei ist und die Preise relativ niedrig sind, staunt und ist entrüstet, daß er in Palästina im Hotel, fürs Auto oder an seinen Führer mehr zahlen muß als in Aegypten, das, wie bekannt, die größten Luxushotels der Welt aufweist.
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Der Autor hat in Kanada reiche Erfahrungen in der Milchwirtschaft .gesammelt; wir halten es dialher von Interesse, seinen Vorschlag zu veröffentlichen, wenn auch manches darin, wie die Erkenntnis, daß Getreidebau in 'Palästina nicht loOnnenid ist, etc., nicht neu ist und wir seine Hoffnung, den Milchabsatz in Palästina bei (billigem Prelis <ungeme>s;sen ausdehnen zu können, nicht teilen. Die Red. Es scheint, daß das Problem, wie Palästina — auf einer Basis, die in der kürzest möglichen Zeit den Aufbau des nationalen jüdischen Heims verbürgt — mit einer jüdischen Bevölkerung besiedelt werden soll, noch weit von einer Lösung ist, und daß ferner die in der Kolonisation erreichten Resultate niemand befriedigen können: denn der Boden ist unergiebig und ungenügend gedüngt; der Siedler hat nicht genug Boden,, oder keine Bewässerung und zu wenig Milchvieh, und die Zionistische Organisation ermangelt des Geldes, weil ihre Investitionen sich nicht verzinsen.
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sck:kr::j reiiem Gebiet, das uns hLr in er.t,r kkke l üch von einer Problemstellung noch vr^kg in Palästina haben einige Eigenschaften ,. Bommen, sind aber keine Orientale:; gvr und die orientalische Weit leben Lv.t ok nebeneinander. Da Palästina zu Beginn d
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Friedrich Brodnitz: Schmelztiegcl Palästina derung ein ganz unentwickeltes Land war, ist sein äußeres Gesicht sehr stark durch die jüdische Einwanderung bestimmt worden, und die Bezeichnung „das Preußen des Orients" ist nicht falsch, wenn man etwa Tel Aviv mit Beyruth vergleicht. Wenn aber heute das jüdische Palästina sein eigenes Leben lebt, ohne sich um die arabische Welt anders als unter dem Gesichtspunkt einer politischen Gefahr zu kümmern, so liegt darin ein großes Problem.
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Sie legitimieren sich als Söhne des Landes durch die Tat, durch den Einsatz des Lebens. Die Geschichte des jüdischen Palästina wäre undenkbar ohne den fanatischen Willen, hier, auf dem Boden der Väter, wieder ein Volk zu werden. Sind sie es geworden, kann man schon von einer jüdischen Kultur sprechen?
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Schmelztiegel Palästina Sprache hat sich durchgesetzt. In den ä:- Siedlungen ist es die natürliche Umgangssprache, die _sprechen es mit Selbstverständlichkeit Ohne diese sp-ckes nie gelungen, in so kurzer Zeli schlcssene Einheit zu machen.
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Es sind auch ganz andere Menschen, die sich hier zusammenfinden: nicht mehr der Wunsch, jüdisches Leben in Palästina zu leben, war entscheidend für ihre Übersiedlung, sondern der Wunsch oder der Zwang, die alte Heimat zu verlassen. … Sonst könnte, so befürchtet man mit Recht, das Eroberte in kurzer Zeit wieder verlorengehen, zukünftige Möglichkeiten würden abgeschnitten und aus Palästina eine levantinische Kolonie werden. So groß auch die Bereitschaft ist, den neu ins Land Kommenden bei ihrer Unterbringung im Wirtschaftsleben zu helfen und sie über die Anfangsschwierigkeiten der Gewöhnung hinwegzubringen, so unnachgiebig wird das jüdische Palästina in der Forderung völliger innerer Einordnung sein und sein müssen.
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M.Y.Ben-Gavriel: Palästina 1936 Der Egged-Mann Ein Lied singen dem braven Mann Ist nicht viel. Aber wie kann man mehr In diesen Tagen der Verzweiflung?
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M. Y. Ben-Gavriel: Palästina 1936 Elegie auf den Tod der Bäume Denkt ihr daran, wie wir die Steine hoben Und Löcher gruben in den harten Karst Des kahlen Berges?
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JULIUS GOLDSTEIN, DARMSTADT 18. JAHRGANG AUGUST 1987 HEFT S Drama: Palästina Wollte man in dieser Phase des Geschehens das Schicksal Palästinas in künstlerischer Form gestalten, so böte nur eine die ihm gemäßen Aüsdrucksmöglichkeiten: das Drama.
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Drama Palästina Presse zwischen links und rechts, Italien, Amerika, Polen, der Mufti von Jerusalem, der Emir Abdulla von Transjordanien, und schließlich die Juden selbst, Zionisten und Nichtzionisten, ihre Presse und ihre führenden Männer — sie alle hatten wieder die Wahl zwischen Gut und Böse wie am ersten Menschheitstag.
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Drama Palästina entsprechend bescheidener geworden. In der frischen Erinnerung an die Enttäuschung, die ihm soeben in London widerfahren war, mäßigte der Kolonienminister von vornherein seine Erwartungen und verlangte auch von der Mandatskommission nur eine vorläufige Entscheidung, die eine nochmalige Rückverweisung des ganzen Fragenkomplexes nach der Tagung des Völkerbundsrates ins Auge faßt.
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Drama Palästina Gefahr der Spaltung der zionistischen Bewegung, die im Hintergrund droht, würden trotzdem aufgewogen sein, wenn die Größe dieser einmaligen Verantwortung wirklich in jedem Einzelnen auf die Dauer den Mut zu unabhängiger Entscheidung wieder erstehen ließe, der im ruhigen Fluß des Geschehens so vielfach erstorben war. … Wenn der Antrieb, der sie einmal abseits von parteimäßiger Bindung in gemeinsamer Verantwortung für Palästina zusammengeführt hat, noch unverfälscht in ihnen fortwirkt, so wird auch er sich nicht in inhaltlicher Festlegung auf eine politische Linie zu erweisen brauchen.
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Don dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich, das Literaturblattmitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Samstag regelmäßig. *88» Leipzig, den 10. Juli 1841. Orient. Palästina (Dreißig Tausend Juden in Palästina. Zehn Kehilot daselbst. Versammlung in Carlow für eine jüdische Kolonisation Palastiira's. … Zustande in Italien. Die Gemeinde in Mantua. LB.d.O. S t i nt t II Palästina. Mehr als sonst zu irgend einer Zeit, das kreuzzügliche Mittelalter nicht ausgenommen, sind jetzt die Blicke aller Welt auf Palästina gerichtet, auf das heilige Land, auf das Land der Israeliten, das man jetzt unter dem Namen Syrien mitbegreift.
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Regierung gebeten wird, zu Gunsten devJuden, welche sich in Palästina anzusiedeln oder dahin zurückzukehren wünschen, sich zu verwenden, — zu eröffnen, daß S. Gnaden die erwähnte Denkschrift richtig empfangen habe, und ihnen die Versicherung zu geben, daß dessen wichtiger Gegenstand der Aufmerksamkeit Ihrer-Maj. Regierung nicht fremd geblieben, welche bereits Schritte gethan hat und noch thut, die, wie sie mit Zuversicht hofft, nicht ohne Erfolg sein werden, um denjenigen Juden, welche in Palästina sich niederzulassen beabsichtigen, volle Sicherheit der Personen und des Eigenthuins zu erwirken. Ich bin :c. (gez.)
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.;— Ich schließe diese kleine Anzeige mit dem herzlichen Wunsche, daß wir recht bald bessere Produkte der neuhebraischen Poesie erhalten mögen. Victor Goldbaum in Lublin. Sehnsucht nach Palästina, aus dem Divan des Jehuda Halevy, wo es mit den Worten beginnt: *Dn.is )hov2 Don De. Kirfchbaum in Krakau. Soll der gebrechliche'Leib eine Seele zu halten vermögen, Die der Sehnsucht Gewalt hin in die Wette nur zieht?
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In dieses Beiblatt werden Inserate zu 3 kr. pr. Zeile oder deren 'Raum ausgenommen. . Palästina. Frankfurt a. M., 13. Februar. Die uns zugehenden Berichte fahren fort, das wachsende Elend mit düstern Farben zu schildern.