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Die Früchte dieser Erziehung zeigen sich unter anderem jetzt in der Zeit der Fürsorge für die Opfer der palästinensischen Unruhen: Von den ersten Tagen der Unruhen ab, als man noch durch einen Kugelregen hindurchpassierte, sobald man sein Haus verließ, haben die Mitglieder der palästinensischen Frauenorganisation die Fürsorge für die Flüchtlinge und speziell die Kinder der Flüchtlinge übernommen und wären — wenn man es von Seiten der Zionistischen Organisation und des Vaad Leumi besser verstanden hätte, sie heranzuziehen — bereit gewesen, auch auf anderen Gebieten wichtige soziale Hilfe zu leisten. Noch immer stößt die Frauenarbeit in Palästina auf viel Unverständnis und Gleichgültigkeit, aber doch beginnt sie langsam sich durchzusetzen, und man darf darauf hoffen, daß sie in nicht allzu ferner Zeit von der Zionistischen Organisation und der Knesseth Israel als ein notwendiger Teil des Aufbaues anerkannt und dem System der aufbauenden Arbeit eingeordnet werden wird.
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Nachstehend eine kurze Übersicht über die bestehenden Vereine: Ausländische, in Palästina arbeitende Frauenorganisationen. 1. Hadassah The American Women's Zionist Organisation, New York: Aufgabe: Pflege des Gesundheitswesens in Palästina; Budget: 86.000 £ (Budget der Hadassah Medical Organisation 112.226 £). … Kinderpflegestelle. 3. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, Berlin; Mitgliederzahl: 3000; Budget: 1300 £. Aufgabe: Unterstützung der Wizo und Histadruth Naschim Ibrioth. Palästinensische Frauenorganisation. 1.
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Was die Erträge betrifft, so lieferten sechs Kolonien (Rischon, Rechowoth, Ber Jacob, Ness Zionah, Petach Tikwah und Gederah) 1924 586 t, 1925 662 t, hier kommt wieder die Unterschätzung bei Besteuerung stark zum Ausdruck, da die Steuerschätzungen von ganz Palästina in diesen Jahren viel niedriger waren. Trotz der kleinen Fläche hat Rechowoth höhere Erträge als Petach Tikwah (36% gegen 25% obiger Ziffer). … Die vorliegende Zeitschrift bemüht sich seit Jahren, zerstreutes Material zu sammeln; ihre fleißige Benützung durch alle Autoren, die über Palästina schreiben, zeigt, daß damit ein Bedürfnis erfüllt wird. Aber sie hat nicht den Raum, seitenlange Tabellen und Ziffernreihen zu geben.
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Dem entspricht es denn auch, daß die chassidische Bewegung einige Dokumente aufweist, die nicht nur die Rückkehr nach Palästina, sondern die religiös begründete Rückkehr zur landwirtschaftlichen Tätigkeit, zu einem auf körperliche Arbeit gegründeten, freudigen Gemeinschaftsleben fordern.
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Die Kommission nimmt das Eingeständnis dieses Irrtums lediglich registrierend zur Kenntnis.5) Aber mit scharfem Tadel stellt sie fest, daß die Palästina-Regierung sich zu spät um Verstärkung 2) Protokoll der Tagung Seite 71 ff. 3) Shaw-Bericht Seite 163. 4) Protokoll der Tagung Seite 28 f. ö) Rappard sagt hiebei, man würde in einer Stadt die Feuerwehr nicht entlassen, wenn acht Jahre lang kein Feuer gewesen wäre.
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Das Colonial Office hat sich diese Arbeit leicht gemacht. 4. Die Palästina-Sondertagung der Mandatkommission bietet Gelegenheit zu einer Prüfung der gesamten, von der Regierung bisher befolgten Politik. … Juden gewidmeten Bestimmungen des Mandats nicht ausgeführt worden seien.35) Er meint, daß das nicht mit einem bewußten Widerstande der Verwaltung, sondern aus unrichtiger Würdigung der rechtlichen Situation des jüdischen Volkes in Palästina zu erklären sei. Ebenso kritisiert Rappard, und 31) Seite 60. 32) Seite 77 ff. 33) Seite 43. 34) Seite 150. 35) Seite 39, 42.
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Es wäre keine eigene positive Leistung der Regierung, daß sie die Jewish Agency anerkannt, den Juden Freiheit der Arbeit in Palästina gewährt und selbst ein Einwanderungsdepartement eingerichtet hätte. Jede Mandatarmacht würde, auch wenn eine Politik des Nationalheimes nicht vorgeschrieben wäre, einer Organisation dankbar sein, die Mittel für die Verwendung im Mandatgebiet sammle.
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Es ergibt sich aus dieser Begrenzung nach beiden Seiten, daß keine der beiden Nationen Anspruch darauf haben soll, allein über das Land Palästina politisch zu bestimmen. 8. Was folgt aus der Tatsache, daß das Mandat nebeneinander diese beiden Aufgaben enthält, sowohl das Ziel des jüdischen Volkes, wie das Interesse der Landbevölkerung fördern will? Für die Prüfung dieser großen Frage ist es zunächst von Bedeutung, daß beide Aufgaben als gleichwertig aufzufassen sind, sowohl nach der Meinung der Regierung59), wie der Kommission.60) Letztere erklärt im Bericht, daß "beide, die „nach ihrer Auffassung das Wesen des Mandats für Palästina und die Sicherung seiner Zukunft bilden", von gleichem Gewicht sind.61) Auch zwischen den 6«) Seite 48. 5?) Seite 143. 58) Seite 59. 59) Seite 179.
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Er wird von der Kommission, die ihn zum erstenmal bei ihrer ersten Prüfung eines Palästina- Berichtes in ihrer IX. Sitzung aufstellte, auch diesmal bestätigt. 64) Aber diesmal verbindet die Kommission damit den Hinweis auf die korrespondierende Verpflichtung zur Entwicklung aller Aufnahmemöglichkeiten des Landes. In diesem Zusammenhange ist es von Bedeutung, daß Shiels die Feststellung der Shaw-Kommission, Palästina könne ohne radikale Aenderung der landwirtschaftlichen Methoden keine größere landwirtschaftliche Bevölkerung ernähren, auf Befragen ausdrücklich nicht akzeptiert.
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Diesen Ueberlegungen hält Shiels entgegen, daß England in Palästina den Arabern wegen der jüdischen Verpflichtungen des Mandats nicht das Maß von Freiheit gewähren könne, wie es ohne diese möglich wäre.") … Er würdigt zu wiederholten Malen mit hoher Anerkennung die Bedeutung der jüdischen Leistung für Palästina, aber auch die Größe der zionistischen Idee, und zieht daraus die Folgerung, daß es notwendig sei, die Politik des Nationalheims — zusammen mit der Sorge um das Wohl der Landesbevölkerung — durchzuführen.
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Unter den Hindernissen, die sich unserer Aufbauarbeit in Palästina in den Weg stellen, ist eines der ernstesten das Auftreten der Malaria. Nach ihrer Verbreitung auf der Erdoberfläche und nach ihren tiefgehenden Wirkungen nimmt sie den obersten Platz unter den „Imperial Maladies" ein — je(nen Krankheiten, die seit jeher auf die Entwicklung der Menschheit einen wichtigen Einfluß ausgeübt und ganze Völker und Reiche dem Rückgang oder gar der Vernichtung zugeführt haben.
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Sie gibt auf die arabischen Beschwerden über die Existenz der Jewish Agency nicht die naheliegende Antwort, daß die den Arabern angebotene Arab Agency von ihnen abgelehnt worden ist. Die Rechtstellung der Juden in Palästina wird im Shaw-Bericht überhaupt nicht erörtert; van Reese folgert hieraus, daß „dieser Punkt von kapitaler Wichtigkeit" bei der Kommission nicht die verdiente Aufmerksamkeit gefunden habe. Er tadelt, daß die Shaw-Kommission den rechtlichen Inhalt der Baliour - Deklaration und der den Juden gewidmeten Bestimmung des Mandats in ihrem systematischen Zusammenhange übersehen und nicht verstanden habe, daß durch dieses System von Bestimmungen der jüdischen Arbeit in Palästina eine bestimmende Stellung für die dem Mandatar anvertraute wirtschaftliche Entwicklung des Landes eingeräumt worden ist.
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