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Kosten der Verarbeitung und des Absatzes der Milch. Preis loco Farm Bezirk New York Palästina U. S. A-1) Emek Jesreel je 1 Liter in % des Verkaufsje 1 I iter °/° de* 1 Liter Vßrkatifs- Milliemes preises Millemes preises lOi 52 5 12 34.3 1-7 8-4 6 172 22 10 ö ) ro 48 1 17 48-5 4 1 1-4 f 0-4 9-4 22-3 ) . 23 195 35 rung.
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12 die Kesten der Aufzucht und der Milchproduktion in Palästina ungewöhnlich hohe sind. Nach den Ergebnissen seiner Untersuchung kostet die Aufzucht einer Rassekuh bis zum ersten Abkalben Pfund 67, die Produktion einer Gallone Milch über ein Sechstel Pence, das sind rund 14 Milliemes per Liter, auf der Farm.
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16 zungszuchten, die in Palästina bereits erfolgreich betrieben werden, einen großen Markt sowohl im Inland wie auch in den Nachbargebieteit finden kann, wenn nur die Preise, die dafür verlangt werden, entsprechende sind. … Die Rinderzucht, ein Grundpfeiler der Agrarkultur wie der Gesamtwirtschaft eines Landes, befindet sich in Palästina unstreitig im Aufstieg und es sind alle Aussichten für eine weitere günstige Entwicklung vorhanden. Die Versorgung der Juden Palästinas mit Spitälern und Polikliniken.
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Tagesblätter .......... 3 Wochenschriften......... 6 Halbmonatsschriften....... 5 Monatsschriften......... 11 Zweimonatsschriften....... 1 Viertel jahrsschriften........ 3 Summe....... 29 Unter den 61 überhaupt in Palästina erscheinenden periodischen Veröffentlichungen stehen also die hebräischen mit 29 Blättern, 48%, an erster Stelle. Gewiß eine nicht zu unterschätzende Leistung.
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tungen, die binnen Tagesfrist in Palästina erhältlich sind und das Aufkommen einer palästinensisch-arabischen Tageszeitung natürlich erschweren. (Nebenbei sei bemerkt, daß die letztgenannten Zeitungen, die Korrespondenten in den wichtisgten Hauptstädten der Welt unterhalten, wirklich auf europäischem Niveau stehen). … „Sowt Asshaab" (Die Stimme des Volkes, Bethlehem, dreimal wöchentlich) und „Filistin" (Palästina,
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Zum Schluß noch einige Bemerkungen über die fremdsprachige Presse in Palästina. Es existieren sechs englische Zeitungen (oder 10% der Gesamtpresse), und zwar das täglich erscheinende „Palestine Bulletin*4, ein unpolitisches Nachrichtenblatt der Jewish Telegraphic Agency, das jetzt von Ben-Avi herausgegebene Wochenblatt „Palestine Weekly" (mit einer Beilage in hebräischer Sprache mit lateinischen Lettern), beide in Jerusalem, ferner die Handels- und Industriezeitschrift „Palestine and Near East" (Tel-Aviv, monatlich, bisweilen öfter).
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Außer den oben angeführten palästinensischen Zeitungen erhält die Preßsektion auch auswärtige Zeitungen, so unter andern: „Haint" (Warschau), „Jüdische Rundschau" (Berlin) und — last, not least — „Palästina". Rundschau*) Politik. Von Dr. Ernst Simon, Jerusalem. Internationale Zusammenhänge: Die hier allzu leicht vergessene Tatsache, daß Erez Israel mitten in den Zusammenhängen der großen Weltpolitik steht, kommt dem palästinensischen Juden manchmal gerade bei kleinen, gleichsam anekdotischen Anlässen wieder ins Bewußtsein. … Es bleibt der unzweifelhafte Eindruck einer erhöhten italienisch-katholischen Aktivität im nahen Orient, insbesondere in Palästina und Jerusalem. Schon vor dem weltgeschichtlichen Friedensschluß zwischen dem weltlichen und dem geistigen Schwert, zwischen Mussolini und dem Papst, hat sich jene Aktivität durch den Besuch des italienischen Kronprinzen in Jerusalem gezeigt, und diejenigen Kommentatoren des römischen Friedens mögen nicht unrecht haben, die eine seiner außenpolitischen Hauptmotive in dem faschistischen Wunsche sehen, *) Wir bemerken gegenüber verschiedenen Zuschriften über die Führung der „Rundschau", daß wir den Referenten volle Freiheit geben, ihren Standpunkt gegenüber den von ihnen besprochenen Vorkommnissen zu wahren, was in aller Zurückhaltung geschieht.
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Große Erregung unter den Juden, weil Taten der Selbstwehr und Besitz von Waffen als Verbrechen angesehen werden. Entsendung britischer Gendarmerie nach Palästina. Zunächst 100 Mann, die bei Kaiendia stationiert werden. Zum Kommandanten der britischen Truppen in Palästina wurde General Dobbie ernannt.
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Swanwick, wurde gesagt, daß die Erteilung einer Selbstverwaltung an Palästina angesichts der Ereignisse vorläufig verschoben wird. Die öffentliche Meinung in England. Die Haltung der englischen Presse war eine durchaus unfreundliche gegenüber dem Zionismus. … Er sagte darin, daß nie vorgesehen wurde, daß die Juden zu der herrschenden Rasse in Palästina, der alle anderen Rassen dienstbar zu sein hätten, erhoben werden sollen. Er wies auf die großen Leistungen der Juden hin, die den Arabern nur zum Vorteil gereichen.
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Noch für lange Zeit hinaus wird jeder politische Bericht aus Palästina immer wieder von den Unruhen auszugehen haben, deren Nahen sich bereits in der Woche vor Tischo be Aw ankündigte, die sich beinahe volle 14 Tage nach Tischo be Aw hinzogen und deren Nachwehen sich selbst heute noch, anfangs Oktober, in gelegentlichen Überfällen bemerkbar machen. … Die maximalistische Auffassung, im wesentlichen von den Kreisen des „Brith Schalom" vertreten, hält die Bewegung für Vor- und Ausläufer eines arabisch-nationalistischen Aufstandes, dessen aktueller Herd zurzeit Palästina ist, der aber seine Wellen, natürlich in sehr abgeschwächter Form, in alle arabischen Nachbarländer schlägt und von ihnen auch zum mindesten moralische Unterstützung bekommt.
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Dabei ist die soziale Situation, besonders in den Städten, solcherart, daß sie eigentlich die Gleichgültigkeit und dilettantische Zufälligkeit, die auf dem Gebiete der sozialen Hilfeleistung besteht, ganz unverzeihlich macht, denn wenn irgendwo, so ist hier — wo man Spenden aus der ganzen Welt zur Verwaltung erhält — eine sehr prinzipielle und verantwortliche Verwendung dieser Spenden notwendig, da man sonst, statt soziale Schäden abzustellen, das jüdische Bettlertum der ganzen Welt anlockt und damit den aufbauenden Jischub schwer gefährdet. Man darf ja nicht vergessen, daß Palästina eine ganz ungewöhnlich große einheimische — zum größten Teil sephardische — Bevölkerung besitzt, die infolge von Unerzogenheit, Arbeitsmangel und auch Arbeitsscheu im sozialen Sinne hilfsbedürftig ist. … Diese Armee von hilfsbedürftigen, von vornherein auf Hilfe rechnenden Existenzen gegenüber einer noch kleinen Gesellschaft von produktiv arbeitenden besitzenden, oder wenn auch besitzlosen, so doch persönliche Hilfe verschmähenden Elementen bietet ein so gewaltiges soziales Problem, daß man schon seit Jahren ernstlich hätte erwägen müssen, welche Rolle seiner Lösung beim Aufbau von Palästina zufällt und wie diese Lösung zu bewerkstelligen ist. Statt dessen hat man die syste-
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Die erste Frauenorganisation, die mit einem ganz bestimmten Programm der Arbeit als Ergänzung der Männerarbeit in Palästina auftrat, war eine ausländische Organisation, nämlich der „Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina46.
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Ihr allergrößtes Verdienst besteht darin, daß sie auf dem Wege über die Frauen weite Kreise des amerikanischen Judentums für Palästina und den Zionismus geworben und daß sie der Zionistischen Organisation ein bereits von Anfang an systematisch bearbeitetes Gebiet der Volksfürsorge übergaben.
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Palästina selbst. Hier entstand nach dem Kriege, unter Einflußnahme von Henriette Szold, der Hadassahleiterin, eine autonome Frauen-Landesorganisation, die Histadruth Naschim Ibrioth, die sich ein grausam vernachlässigtes Gebiet der sozialen Fürsorge, dasjenige für Mutter und Kind erwählte.