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Umschau: Bildende Kunst Der Ausgangspunkt für Panns Erlebnis •des Landes Palästina ist das darüber ausgegossene, alles durchtränkende Licht. Sein Erlebnis der Landschaft ist so echt» daß er es wagen darf, statt ihr Porträt zu geben, ihren Gesamt ausdruck — hundertfach variiert — symbolisch darzustellen. … In der Rolle als Illustrator, die Pann sich in weiser Verfügung über seineMittel gestellt hat, ragt er weit über alle in Palästina arbeitenden jüdischen und nicht jüdischen Künstlerhinaus. In dieser Rolle würde er mit einer Sammlung seiner Bibel werke auch in jedem europäischen Kunstsalon ehrenvoll neben den besten Zeitgenossen bestehen.
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Konkreteste Form haben diese neuen Tendenzen des Orients in Palästina angenommen, wo die jüdische Siedlungsbewegung eine wirtschaftliche Triebkraft und ein gestaltender Faktor von hoher Bedeutung für den ganzen Osten ist. … Ein Stab von Instruktoren und Wanderlehrernist der Versuchsstation unterstellt. Der älteste Zweig der modernen Agrarindustrie in Palästina ist die Weinherstellung. Hauptplätze der palästinensischen Traubenproduktion sind die jüdischen Kolonien. Rishon le Zion, Rechoboth, Neß Ziona, Chedera und Sicnron Jakob.
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Die Aufgabe, einen alten primitiven Produktionszweig zur modernen Agrarindustrie umzugestalten, wird besonders bei der Olivenproduktion erkennbar. Ölbäume trifft man in ganz Palästina an% Die Früchte sind vorzüglich; doch das Öl war bisher für den Handel stets minderwertig, da die Bauern in ihren Ölkeltern die Früchte wahllos durcheinander gemischt auszupressen pflegten. … Ferner kultiviert man gegenwärtig die Rhizinus-Staude zur Erlangung des Rhizinusöls und die Mohnpflanze zur Gewinnung von Opium für medizinische Zwecke. Die Kultur der Südfrüchte erstreckt sich in Palästina vor allem auf Orangen, Zitronen, Aprikosen, Feigen, Mandeln, Johannisbrot und neuerdings auch auf Melonen, deren erste große Ernte in diesem Jahr mit sehr günstigen Resultaten durchgeführt wurde.
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742 Umschau: Kolonisation beseitigen, daß Palästina, das ausgesprochene Obst- und Gemüseland, in der Zeit des teuren Obstes Konserven aus dem Ausland ergänzungsweise importieren muß. … Die junge Forstwirtschaft in Palästina ' hat neben großen Aufgaben der Landeskultur auch den praktischen Zweck einer einheimischen Nutzholzproduktion zu erfüllen.
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16 MENORAH 2^ Ä ZS JS 7? TAI JU Eine Musterschule in Palästina Von AN ITT A MÜLLER-COHEN (Wien) Es gab große Überraschung, als seinerzeit die Volkskunde über das Zwergvolk der Pigmäer im Inneren Afrikas berichten konnte, daß diese unter den denkbar primitivsten Lebensumständen, ohne Kenntnis des geringsten Grades der Kultur existierenden Menschen eine Religion besitzen, welche nicht nur ein voll entwickelter Monotheismus is! … Ihre Richtung ist durchaus produktiv, entsprechend den Notwendigkeiten des Aufbauwerkes in Palästina. Die Schule will eine konstruktive Generation erziehen und legt daher das größte Gewicht auf die Selbstbetätigung: sie ist im modernsten Sinuc des Wortes eine Arbeitsschule.
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Die Heranbildung für häusliche Arbeit und zur ökonomischen HaushaUführung ist für die schweren Lebensbedingungen in Palästina von großer Wichtigkeit. Die Kinder erlernen natürlich außer der hebräischen Muttersprache die vollkommene Beherrschung des Englischen und Arabischen. … Die pädagogischen Leistungen der Anstalt berechtigen gewiß zur Forderung, daß eine möglichst großq Zahl jüdischer Eltern sie unteistützen. DIE JÜDISCHE FRAU UND DAS AUF¬ BAUWERK VON PALÄSTINA (Fortsetzung und Schluß) Praktische Arbeil bedeutet aber fast nur das leidige Sammelgcschäft, von dessen Erfolg heute vor allem das Zustandekommen der grundlegenden Arbeiten in Palästina abhängt.
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22 M E N O R A H ä< 'c-: J=^ JFZ. Sl zs j& 2? zaj je; jl. Jüdische Frauen in Palästina Übersetzt aus dem Englische Das Publikum im allgemeinen -weiß bis jetzt noch sehr wenig von der fortschrittlichen Arbeit, welche von jüdischen Frauen in Palästina geleistet wird. … Sie wollten denjenigen jüdischen Mädchen praktisch helfen, welche, zum großen Teil nach absolvierter Universität, aus Rußland, Polen und Zentraleuropa auswanderten, weil Palästina in ihnen eine glühende Begeisterung entfacht hatte. Aber selbst Bildung und Begeisterung, so wertvoll diese Eigenschaften auch als Vorbereitung sein mögen, reichen von selber doch nicht aus, um Geschicklichkeit in der Verrichtung körperlicher Arbeiten zu erlangen; die W.
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Ergänzt wird diese Darstellung durch einen reichhaltigen dokumenlenrcichen und statistischen Anhang, der fast alle völkerrechtlichen, auf Palästina bezüglichen Dokumente enthält. Im zweiten Teil ist eine Anzahl Feuilletons zusammengestellt, die quasi als Illustration für den ersten dienen können. … So stellt er Kwuzah und Moschaw einander gegenüber, entscheidet sich aber nicht für diese oder jene Form. Denn für Palästina gilt, wie ein bekannter Wiener Nationalökonom meinte, keine Nalionalöko-
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Auf die Frage des staatlichen Bodens wurde leider nicht eingegangen. Wir empfehlen jedem, der sich mit dem Palästina-Problem befaßt, die Lektüre dieser Bücher. Dr. Konrad Prunner. DAVID BERGELSON: Am Bahnhof. Deutsch von Alexander Eliasberg. … Jahrhundeiis ist bisher im Dunkel der jüdischen Geschichte verborgen gewesen; galt er doch als einer der vielen Schwärmer, die die unerträglichen Leiden des jüdischen Volkes durch die Rückkehr nach Palästina beenden wollten. Aus diesem unbekannten Menschen, von dem man nicht weiß, woher er kam und wo er endete, hat Brod eine historische Figur geschaffen und ihr Leben und hohen Inhalt verliehen.
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DREI PALÄSTINA-BILDWERKE. Palästina, 300 Bilder, Einleitung von Sven H e d i 11. Herausgegeben von Georg Landauer. Verlag Mayer & Jessen, München 1925. Preiß und Rohrbach, Palästina und das Ostjordanland, mit 210 Tiefdrucklafeln und 21 farbigen Bildern. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart 1925 Karl Gröber, Palästina, Arabien und Syrien, die Länder der heiligen Schrift, mit über 300 Abbildungen in Kupfertiefdruck.
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Nur eines ist in beiden Werken ein bedauerlicher und uns verletzender Verstoß: Das Jüdische in Palästina ist sozusagen totgeschwiegen. Die Gräber, die Salomonische Kirche, „die Klageinauer'' und „Juden an der Klagemauer" sind bei Gröber das einzig Jüdische, dazu kommt bei Prciß noch die Wasserleitung des Königs Hiskia (Siioah), die makkabäische Feste Beth-Jur und die samaritische Thorarolle. … Zionistischen Kongresse sahen, enthält alles dieses und wir merken es dankbar an. Es ist ein jüdisch empfundenes Palästina, ein ,,Erez Israel", was uns hier geboten wird. Man kann aus ihm sehr viel lernen und es sollte in keinem bewußten, jüdischen Hause fehlen, am wenigsten dort, wo Kinder da sind.
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Leon Kellner: Ein Waisendorf in Palästina or zwei Jahren folgte ich dem Rate des gedruckten Führers und Y machte „den schönen Ausflug nach Schefeja zu Wagen von Sichron Jakob".
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Sogar die Örtlichkeiten, die man anstandshalber nicht nennt, bewunderungswürdig gehalten; mit dem in Palästina so kostbaren Wasser wird nicht gespart. In Benjamina erzählt man etwas boshaft, eine wohlhabende Dame habe nach der Besichtigung des Waisenhauses empört ausgerufen: ,,Das, ein Waisenhaus?
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EIN WAISENDORF IN PALÄSTINA 95 Schefeja: Die Waisen bei der Arbeit mit ihren Familien teilten das Mahl, sondern auch die Vorsteherin, Miß Sophia Berger, eine Amerikanerin von feinster Bildung und in den besten Verhältnissen, die in ganz selbstloser Hingebung Schefeja und das von südafrikanischen Zionisten erhaltene Knabenwaisenhaus von Giwath Hamoreh (Upper Balfouria) verwaltet, speiste, mit den Mädchen zusammen. … Und dieselben Kinder finden Zeit und Gemütsfreiheit, den von vier Lehrkräften erteilten Volksschulunterricht aufzunehmen und zu verarbeiten. Eine jüdische Schule in Palästina zu besuchen ist immer eine Unterhaltung: der „Moritzl" unserer Witzblätter zeigt sich hier liebevollen Augen, und siehe da!
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Gewiß, die Waisen von Schefeja sollen, wenn sie das Heim verlassen, den Hausfrauen von Palästina als „Gehilfinnen" zur Seite stehen, altmodisch gesagt, „Dienstboten" werden. Aber die Damen aus Europa und Amerika sollen einmal einen jüdischen Haushalt in irgend einer Siedlung beobachten, und sie werden sehen, was ,,Dienstbote" in Palästina bedeutet. … Ein Dienstbote, wie er in Schefeja trainiert wird, macht in dieser Stellung nur eine ganz kurze Probezeit mit; die Junggesellen unter den Siedlern wissen, daß die Waise von Schefeja jene ideale Bäuerin gibt, die in Palästina bis jetzt nicht vorhanden war, die „wackere Frau" aus den Sprüchen Salomonis, die für den Aufbau des Landes mehr bedeutet als Gymnasium und Universität.
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Dazu sollen hier einige Anregungen gegeben und auf mehrere in Palästina noch unbekannte Gemüse hingewiesen werden, die es durch ihre Qualität «und ihre Fähigkeit, starke Hitze gut zu ertragen, verdienen, dort Eingang zu finden.