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  1. 1911-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 10 · Landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina

  2. 1911-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 11 · Landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina

    Nur auf einem tüchtigen Arbeiterstamm, wie er zum Teile jetzt schon in Galiläa vorhanden ist, gestützt kann die Palestine Land Development Company Kolonisatioesaufgaben im weiteren Umfange lö-en und beweisen, da!3 in Palästina und nur in Palästina eine Rückkehr der Juden zur Landwirtschaft möglich ist. Deshalb werden auch alle diejenigen, welche für die Ueberführung der Juden zur Landwirtschaft eintieten, für die palästinensische Kolonisation Interesse haben. Auch die JCA, welche neben Baron Rothschild das Meiste für die Kolonisation Palästinas geleistet hat, jetzt aber von Palästina sich zurückzuziehen wünscht, wird in der Ueberzeugung, dass nur in Palästin* sich jüdische L ndwirte erziehen lassen, ihre Arbeit hier hoffentlich nicht aufgeben.

  3. 1911-01-01 · Heft 6 · p. Seite 165 · Eine Palästina-Reisegesellschaft [Nachricht]

    Chwolles, Altona-Bahrenfeld, Mozartstraße 7. Der „Bachar".*) Bild aus dem Arbeiterleben in Palästina, von M. Wükansky. (Aus dem Hebräischen.) Wir vervollkommnen uns immer mehr in unserer Arbeit. Unser Herr führt die Aufsicht nicht mehr und hat einem von uns seinen Maßstab übergeben.

  4. 1911-05-01 · Heft 5 (Mai 1911) · p. Seite 445 - 446 · Jüdische Kunst in Palästina

    Nachdruck verboten. Die Ansied lungen der württembergisehen Templer in Palästina rufen im Beschauer sogleich die Empfindung wach, auf deutschen Boden versetzt zu sein, etwa in eines der freundlichen süddeutschen Dörfer.

  5. 1911-05-01 · Heft 5 (Mai 1911) · p. Seite 447 - 448 · Jüdische Kunst in Palästina

    447 Adolf Fiiedemann: Jüdische Kunst in Palästina. 448 im Lande bekannt und das Kunstgewerbe muss nach den biblischen Berichten auch vor der Zeit hellenischer Beeinflussung einen hohen Stand erreicht haben.

  6. 1911-05-01 · Heft 5 (Mai 1911) · p. Seite 449 - 450 · Jüdische Kunst in Palästina

    443 Adolf Friedemann: Jüdische Kunst in Palästina. 450 'Ws U««»U«Lsd^ v-*"5S* äft^f^ Einfamilienhaus. Entwurf des Baumeisters Eliasberg in Berlin. ^gjgtf^ggj vdr fast ausschliesslich auf die biblischen Berichte vom Tempel und dem Palast Salomos, sowie andere gelegentliche Andeutungen der Bibel angewiesen.

  7. 1911-05-01 · Heft 5 (Mai 1911) · p. Seite 451 - 452 · Jüdische Kunst in Palästina

    451 Adolf Friedemann: Jüdische Kirnst in Palästina. 452 heute Beachtung finden. Im Tempel zu Jerusalem waren die Tore so mächtig und schwer, dass mehrere Männer erforderlich waren, um sie bewegen zu können.

  8. 1912-01-01 · Heft 2 · p. Seite 56 · Gesellschaftsreise nach Palästina [Nachricht]

    Deckung der Regiekosten 1 Krone (0.90 M., 40 Kop.) in Briefmarken beilegen zu wollen, wofür sie nebst ausführlichem Prospekt den im Verlage des Büros erschienenen „Kleinen Reiseführer durch Palästina für jüdische Touristen" gratis zugeschickt bekommen. Der Reiseführer enthält sämtliche (den Baedeker ergänzenden) Angaben über Verhältnisse, Sehenswürdigkeiten des Landes, Reiseausrüstung etc.

  9. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 67 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

  10. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 68 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Die Anpassung an das landwirtschaftliche Milieu. Der Einwanderer aus Osteuropa vertauscht, wenn er nach Palästina kommt, das osteuropäische Klima mit dem Mittelmeerklima und die 6S

  11. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 69 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

  12. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 70 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Das wirtschaftliche Vorwärtskommen wird deshalb in der Mehrzahl der Fälle davon abhängen, ob es möglich ist, dem Lohnarbeiter zu einer kleinen Nebenwirtschaft oder zu einer vollen Bauernwirtschaft zu verhelfen. In den Fällen, in denen dies in Palästina bisher geschah, erfolgte es in der Weise, daß philantropische Gesellschaften ihm Geld zu besonders günstigen Bedingungen darlehensweise gegeben und die Sicherheit des Kredites dabei nicht genau beachtet haben. Aber dieses System kann nur solange bestehen, als wir es in Palästina mit einer geringen Zahl von Arbeitern zu tun haben, es taugt aber nicht, sobald die Arbeiterzahl anschwillt. Im letzteren Falle wird das Geld der philantropischen Gesellschaften unzureichend.

  13. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 71 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Die Frage ist, wie der Arbeiter, der doch in der Regel nach Palästina ohne Mittel kommt, in den Stand gesetzt werden kann, die genügenden Mittel zu erwerben, welche die Basis für eine Kreditgewährung bilden können.

  14. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 72 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Die Pflanzungsgenossenschaft. Diese Form der Genossenschaft ist bisher in Palästina noch nicht praktisch erprobt worden, scheint mir aber sehr nahe zu liegen. Ich denke sie mir in der Weise, daß der Arbeiter seinen Gewinnanteil nicht in Geld, sondern in der Zuteilung eines Teiles des bepflanzten Bodens erhält.

  15. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 73 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    wichtig zu sein, weil ich in ihr ein geeignetes Mittel sehe, um mit der Kolonisation der bemittelten Leute, die sich in Palästina Pflanzungen anlegen, die Kolonisation unbemittelter Leute organisch und in einer für beide Teile vorteilhaften Weise zu verbinden. … Wir glauben, daß diese Perspektive für den unbemittelten jungen Mann aus Osteuropa keine schlechtere ist, als die der Auswanderung nach Amerika, wo die Mehrzahl der Einwanderer in der ersten Generation es auch nicht weiter bringen, als zu einer bescheidenen Existenz als Handwerker oder Händler und wo das innere Leben immerhin viel ärmer ist, als es in Palästina unter der Herrschaft der nationalen Idee sein wird. Das bisher Gesagte bezieht sich auf männliche Arbeiter. Was soll geschehen, um auch Arbeiterinnen für all diejenigen Arbeiten zur Verfügung 73

  16. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 74 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Diese wirtschaftliche Aussicht im Verein mit der rechtlichen Freiheit, der sie sich in den jüdischen Kolonien erlreuen, würde genügend sein, um eine große Anzahl von Juden aus dem Jemen, Persien und Mesopotamien zur Einwanderung nach Palästina zu veranlassen. Gemeinsam ist der Arbeiterfrage, mag es sich um osteuropäische oder jemenitische Juden handeln, daß sie mit der Krediifrage eng verknüpft ist, insofern als in beiden Fällen der Arbeiter darauf angewiesen ist, Haus und Boden auf langjährigen Kredit zu erhalten. Gelingt es nicht, die Kreditfrage in der Weise zu lösen, daß ein Arbeiter, der eine Reihe von Jahren in Palästina gearbeitet und sich hier die notwendigen Mittel zur Anschaffung der beweglichen Habe erworben hat, den notwendigen Betrag zum Erwerb des unbeweglichen Vermögens, d. h. von Haus u :d Boden zu einem mäßigen Zinsfuß auf laugjährige Auszahlung geliehen erhält, so ist das Arbeiterproblem nicht zu lösen, weil dann dem Arbeiter die Erlangung der wirtschaftlichen Selbständigkeit zu schwierig und zu langwierig sein würd_\ 74

  17. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 75 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Was kann und soll der Jüdische Nationalfonds zur Förderung der Ansiedlung der Jemeniten in Palästina tun? Seit einigen Jahren interessiere ich mich für die Niederlassung der Jemeniten in Palästina in Stadt und Land.

  18. 1912-01-01 · Heft 1 · p. Seite 1 · Palästina im jüdischen Volksbewusstsein

    :: PALÄSTINA :: MONATSSCHRIFT FÜR DIE ERSCHLIESSUNG PALÄSTINAS. IX. JAHRGANG 1912 HEFT 1 Palästina im jüdischen Volksbewußtsein. … Stellt nun die Wiederansiedlung eines jüdischnationalen Bevölkerungselements in Palästina eine ganz eigen-, fast einzigartige Erscheinung dar, — die nur mit der einzigartigen Heimatlosigkeit des jüdischen Volksganzen in Zusammenhang steht — so erhält damit jenes Land, in dem ursprünglich die Kräfte dieses Volkes herangereift waren, eine neue, aber auch eine andere Bedeutung innerhalb des Volksbewußtseins.

  19. 1912-01-01 · Heft 1 · p. Seite 2 · Palästina im jüdischen Volksbewusstsein

    Eine neue Assoziation, eine neue, der Zeitentwicklung entsprechende Bedeutung Palästinas für das jüdische Volksbewußtsein kann erst durch dasjenige entwickelt werden, was in der Zukunftsentwicklung des jüdischen Volkselements in Palästina noch an lebendigen Kulturgedanken gewissermaßen mit diesem Boden verbunden werden kann Diese Kulturgedanken können allerdings nicht selbst aus dem Boden gezogen werden, sondern sie stehen in Wechselbeziehung mit dem lebendigen Kulturgute und mit dem Kultursuchen der Zeit und des Volkes. … V Einige Vorschläge zur Förderung der Landwirtschaft in Palästina. Von Dr. El. Pickholz. Es war ein Mangel im zionistischen Programm, daß darin die Förderung der Kolonien nicht aufgenommen war.

  20. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 65 · Die Landarbeiterfrage in Palästina

    Braucht aber die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina überhaupt einen Landarbeiterstand? Kann man nicht auch ohne jüdische Landarbeiter lebenskräftige jüdische Kolonieen schaffen? … Für die Kolonisation auf Basis des Ackerbaues passen durchaus nur solche Leute, die, durch keinerlei Komfort verwöhnt, in jungen Jahren nach Palästina gekommen sind, hier eine Reihe von Jahren im Ackerbau gearbeitet und sich eine gründliche Praxis erworben haben. Für die Kolonisation auf der Basis des Pflanz ungsbaues kommen auch solche Leute in Betracht, die mit gewissen Ansprüchen an Komfort erst in reiferem Alter nach Palästina kommen und keine landwirtschaftlichen Kenntnisse haben, sofern sie über ein Kapital von 15.000 bis 20.C00 Frs. verfügen.