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V.) verteilt, M. 12976 (5160) zu Abschreibungen auf Mobilien verwendet, M. 25 914 (4799) dem ordentlichen Reservefonds überwiesen und M. 34 661 (o) vorgetragen werden sollen. Die deutschen Kolonisten in Palästina, Von den schwäbischen Kolonisten in Palästina kommen beunruhigende Nachrichten. Seit dem politischen Umschwung in der Türkei scheint die arabisch-syrische Landbevölkerung auch im heiligen Lande von einer Art Freiheitstaumel befallen zu sein, und sie will aus früherer Zeit bestehende Rechte und Verträge nicht mehr gelten lassen.
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Jüdische Frauenarbeit für Palästina.*) Von Davis Trietsch-Beriin. IL Wenn wir von einem Fürsorgedienst sprechen, der für Palästina zu organisieren wäre, so stehen wir zunächst der großen Aufgabe gegenüber, die Armenpflege und Krankenpflege uns bieten.
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Hier, wäre ein großes und wichtiges Arbeitsfeld gegeben, Es würde sicherlich leicht sein, die nötige Anzahl von Pflegerinnen zu finden, die gern nach Palästina gehen möchten, wenn ihnen nur die Möglichkeit geboten würde, dort 159
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picht fehlen dürfte. Das Schulwesen in Palästina steht heute schon auf wesentlich! höherer Stufe, als noch vor einigen Jahren. Die Einwanderung bemittelter Elemente, die in den letzten beiden Jahren stattgefunden hat, gab Veranlassung zu ganz wesentlichen Verbesserungen. … Aber auch außerhalb des eigentlichen Schulwesens ist in Palästina mancherlei Aufklärungsarbeit zu leisten. Kurse, resp. Vortragsabende über Hygiene und dgl. könnten segensreich wirken und würden manchem Übel an der Wurzel abhelfen.
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Hausindustrie oder sonstige industrielle Beschäftigung könnte in kurzer Zeit weit größere Summen nach Palästina 'fließen lassen, als alle jüdischen Fonds (einschließlich der Millionen von Chalukahgeldern) zusammengenommen. Da dies vielleicht Zweifel hervorrufen könnte, so sollen hier einige Beispiele angeführt werden, mit denen die Behauptungen belegt werden.
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Gerade in der letzten Zeit ist zwar in diesem speziellen Artikel eine Preisverminderung eingetreten, doch war ja keineswegs das beste System und der gangbarste Artikel gewählt worden. Heute schon werden in Palästina (meist von der nichtjüdischen Landbevölkerung) kleine Häkelarbeiten und sogenannte „Nadelspitzen" hergestellt, und teils nach Konstantinopel, teils nach Amerika zu guten Preisen verkauft. Es handelt sich nur darum, diese Anfänge zu Hausindustrien auszubauen und eventuell darüber hinaus einige tüchtige Handarbeitslehrerinnen nach Palästina zu entsenden, die von den Freundinnen unseres Werkes mit Anregungen und Ratschlägen versehen werden würden. Eine einzige brauchbare Anregung kann in solchen Fälle nmehr wirken, als die größten Anstrengungen geldkräftiger Organisationen.*) Ein großer Vorzug gerade der Beschäftigung in solchen handarbeitsmäßig.en Industrien liegt auch darin, daß maschinelle Vorrichtungen nicht nötig sind, und daß das Material im Verhältnis zum Arbeitslohn eine ganz minimale Rolle spielt.
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Nach dem Beispiel anderer, Seidenbau treibender Länder würde das rationelle Vorgehen zur Begründung einer Seidenkultur in Palästina darin bestehen, daß einige Leute in der mikroskopischen Untersuchung der Seidenraupeneier herangebildet und befähigt werden, von Jahr zu Jahr in steigendem Maße Leute in der Aufzucht zu unterweisen. … Die Arbeit in Baumschulen, die Bienenzucht, die Traubenernte und das Trocknen von Rosinen sind Beschäftigungen, die hier mit aufgezählt zu werden verdienen, und wenn erst die Konservenindustrie ihren Einzug in Palästina gehalten hat, so gibt das wieder in den zahlreichen, hiezu gehörigen Arbeiten ein großes Betätigungsfeld für weibliche Arbeitskräfte.
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Darüber müssen wir uns von Anfang an klar sein, daß eine Frauenorganisation für Palästina große Mittel aufbringen muß, wenn sie einerseits etwas Ersprießliches leisten, andererseits den großen Apparat rechtfertigen soll, den sie ins Leben ruft.
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auf .ähnlichem Gebiete arbeiten. Nach der ganzen Entwicklung der jüdischen Arbeit in Palästina können wir aber zuversichtlich darauf rechnen, daß alle dort arbeitenden Institute die Entstehung einer Frauenorganisation mit ihren neuen Anregungen, Kräften und Mitteln mit Freude begrüßen werden, und daß in zahlreichen Fällen ein Zusammenarbeiten oder ein Hand-in-Hand-Arbeiten sich ganz von selbst herausbilden wird. … Er gründete den Jüdischen Kolonisationsverem Wien, der aufklärende Vorträge über Palästina veranstaltete, und Fonds zu einer von Baurat Stiassny geplanten Kolonie sammelt. Auch die Kunstgewerbeschule Bezalel erhielt von dem Verein eine Subvention für das Kupferarbeitsatelier.
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zu verspüren. Die JCA. arbeitet seit einiger Zeit wieder stärker in Palästina und — abgesehen von den Leistungen vieler kleiner Vereine — die zionistische Organisation sowie der Jüdische Nationalfonds haben endlich eingesehen, daß sie Instrumente zur Kolonisation schaffen müssen. … Diese aber bilden die Hauptmasse der jüdischen Emigranten aus den östlichen Ghetti. Als landwirtschaftliche Arbeiter haben sie in Palästina geringe Aussichten. Auch ist nicht anzunehmen, daß, wie immer sich die Bauernkolonisation in Palästina gestalten sollte, das Los des landwirtschaftlichen Arbeiters ein so gutes werden sollte, daß die Erscheinung der „Landflucht" nicht eintreten würde, wie in Europa überall.
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Der Grund, warum derselbe nicht weiter verfolgt wurde, liegt darin, daß das betreffende Gut sich punkto Bodengüte nicht als geeignet erwies. Den Versuch in Palästina zu machen, empfiehlt Oppenheimer hauptsächlich aus folgenden Gründen: Er sieht den Kernpunkt des Problems der Proletarieransiedlung darin, auf welchem Wege diese die nötigen Mittel; resp.
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Einige praktische Details mögen. aus folgendem Briefe, den Franz Oppenheimer noch vor seiner im April erfolgter Reise nach Palästina an den Schreiber dieser Zeilen gerichtet hat, entnommen werden. „Auf Ihren Wünsch will ich Ihnen noch einmal die praktischen Grundlinien meines Planes mitteilen, soweit sie sich ohne Kenntnis des Landes darstellen lassen, auf dem er verwirklicht werden soll.
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Der Zuzug von Konsumenten ermöglicht den Uebergang zu immer intensiverem Betrieb der Landwirtschaft, d. h. Verwendung neuer Kräfte (was allerdings in Palästina durch die landwirtschaftlichen Steuergesetze sehr erih
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:: PALÄSTINA :: MONATSSCHRIFT FÜR DIE ERSCHLIESSUNG PALÄSTINAS. VIL JAHRGANG 1910 HEFT 10 Direkte Aktion in Palästina. Das Interesse an der Arbeit in Palästina dringt in immer weitere Kreise. … Nur wenn dieser in irgend einer Weise in lebhafte direkte Beziehung zu Palästina treten wird, kann nach beiden Richtungen hin das Möglichste geleistet werden. In den letzten Jahren haben sich ja auch in Westeuropa die früher fast unbekannten Beziehungen zwischen Palästina und Golusjudentum ausgebreitet.
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Dieses Moment ist auch bei größeren Käufen zu berücksichtigen. Die Pflanzungen in Palästina geben durchschnittlich eine sehr gute Verzinsung, 10 bis 15 Prozent sind keine Seltenheit. Und daß der Bodenwert steigt, ist eine bekannte und unausbleibliche Erscheinung.
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Mögen diese Anregungen auf fruchtbaren Boden fallen! _ M *) Die Leitung von „Palästina" ist gerne bereit, auf jede Art von Anfragen Auskünfte zu übermitteln. 209
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Aber die wenigsten Einwanderer gehören zur besitzenden Klasse, und für die Minderbemittelten und Besitzlosen können nur Einwanderungsländer in Frage kommen, die Arbeitsmöglichkeiten bieten. Diese waren in Palästina in nennenswertem Maße bisher nicht gegeben, und darum — aus keinem anderen Grunde — hat auch eine grö ß e re Einwanderung nicht stattfinden können. Anders ist es nicht zu erklären, daß Palästina — das so viel nähere, leichter und billiger zu erreichende Land, das Land mit der jüdischen Entwicklung (von allen gefühlsmäßigen Argumenten zu schweigen) — nicht das Ziel 212
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Genossenschaftliche Darlehnskassen in Palästina. Kurz nach der Aufnahme ihrer Tätigkeit (i. J. 1903) begründete die Anglo Palestine Co. die ersten 2 Leihgenossenschaften in Pethach Tikwah (im Februar und März 1904).