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Transjordanien und Palästina Von Dr* E. Bromberger, Jerusalem. In der jüngsten politischen Diskussion wird nicht nur von arabischer Seite, sondern auch von nichtarabischen Kreisen, z. … Obwohl die englische Verwaltung für Palästina reichliches Zahlenmaterial veröffentlicht, ist die Mandatsverwaltung mit der Veröffentlichung von Zahlen und Statistiken der transjordanischen Wirtschaft äußerst zurückhaltend.
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Linterlagen für diese Berechnungen werden nicht veröffentlicht, wie überhaupt Zahlen über den Handel Palästinas mit Trans jordanien und umgekehrt nicht publiziert werden. Da der Transithandel über Palästina nach Transjordanien über die Hälfte kleiner als der Transithandel über Trans jordanien nach Palästina ist (wobei der Transithandel nach Transjordanien über Palästina eine fallende Tendenz aufweist), so erhebt sich mit Recht die Frage, warum die aus Transjordanien nach Palästina reexportierten Güter nicht ebenso durch eine Pauschalzahlung Transjordaniens an Palästina verzollt werden. An diesem sogenannten »Transithandel« Transjordaniens nach Palästina haben die transjordanischen Kaufleute, wie aus einigen Bemerkungen in Regierungsberichten hervorgeht, gute Geschäfte gemacht, was bei einem direkten Transithandel von Irak nach Palästina nicht anzunehmen ist.
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mal soviel, als die Gesamteinfuhr Syriens nach Transjordanien oder ebensoviel wie der Gesamtwert der Transitgüter durch Palästina nach Transjordanien. Ferner sind bei den wachsenden Zoll- und Lizenzeinnahmen, wie die Regierungsbericht selber angibt, die wachsenden Beiträge der Irak Petroleum Compagnie zuzuzählen. … B.: der Posten für die Konstruktion der Straße Mafrak—Dschisr—Medschamie, deren Kosten in der Höhe von 29.800 £P vollständig von Palästina getragen wurden. Wie aus dem Bericht des palästinensischen Schatzamtes für 1934/35 hervorgeht, hat Palästina während dieses Budgetjahres zirka 10.000 £P für diesen Wegbau an Transjordanien gezahlt, ohne daß die Summe auf der Einnahmeseite des transjordanischen Budgets zu finden ist, während im Bericht des Public Works-Departement für Transjordanien 1935 dieser Wegbau unter den durchgeführten Arbeiten erscheint.
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In der gleichen Zeit hat Tel Aviv 65.356 £P dafür aufgewendet, das heißt die 2.7fache Summe. Die Palästina-Regierung hat im selben Zeitraum das 2.3fache pro Kopf der Bevölkerung ausgegeben. Für die Landwirtschaft hat Trans Jordanien im gleichen Zeitabschnitt 7440 £P und Palästina mehr als 150.000 £P aufgewandt. … Zum Beispiel wird das transjordanische Grenzkorps, eine Truppe, die in Trans jordanien stationiert ist und ihre Gelder dort ausgibt, zu 25% von Palästina und zu 75% von England erhalten. Palästina zahlte in 1934/35 50.389 £P dafür. Im Folgenden wird eine Schätzung der Summen versucht, die von der Palästina- Regierung nach Trans jordanien geflossen sind.
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in Palästina und Tränsjordanien dar. Da aber die Länge der Eisenbahnstrecke in Transjordanien 323 km beträgt, in Palästina jedoch nur 143 km und da ferner der transjordanische Teil nur 17.7% der bezahlten Zugskilometer gegenüber 82.3% dieser Bahn in Palästina beigetragen hat, ergibt sich daraus, daß der transjordanische Teil dieser Eisenbahn außerordentlich unrentabel ist und die Kosten dieser Eisenbahn für Palästina, wesentlich über dem in dieser Tabelle angegebenen Defizit für das Jahr 1934/35 liegen. Der Bericht der Palästina-Eisenbahn für das Jahr 1934/35 sagt über den Personenverkehr der Hedschasbahn: »Diese Zunahme ergab sich ausschließlich auf der Linie in Palästina, obwohl eine Abnahme auf der Linie in Transjordanien erfolgte.« Es ergibt sich also, daß Palästina allein für die Aufrechterhaltung des unrentablen trans jordanischen Teils der Hedschasbahn jährlich beträchtliche Summen ausgibt Die 17.000 £P sind die einseitig von Palästina bezahlten Gelder für Reexporte.
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Es wird nun viel von den Möglichkeiten gesprochen, welche Palästina noch in der Schiffahrt hat. Sie sind zweifellos vorhanden, aber doch nur in beschränktem Umfange, denn das Hinterland, welches durch palästinensische Häfen versorgt werden kann, findet in der Nord-Süd-Richtung seine Grenzen in den flankierenden Häfen Port Said und Alexandria einerseits, Beirut und Tripoli andererseits.
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Wenn in diesem Zusammenhange auf die Frage der Häfen nicht eingegangen wTird, so liegt das daran, daß diese eine Sonderbehandlung erfordern. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß Palästina gewisse Möglichkeiten für die Schiffahrt bietet, weiche vorsichtig und mit genügenden Mitteln ausgebaut, zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor werden könnten.
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Neue Palästina-Ausgrabungen (1932-1936) Von Emst Grumach. In der Berichtsperiode hat sich in Palästina eine besonders rege Ausgrabungstätigkeit entfaltet.
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