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Es heißt darin-, daß im Gefolge der Krise dem jüdischen Palästina „Tage der Prüfung" bevorstehen, die zu einer Katastrophe führei? 'können, wenn man ihnen nicht gerüstet gegenübertritt.
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oder vier gefunden, die für Investitionen in Palästina Interesse gezeigt haben> aber auch dieses sei verpufft, da keine geeignete Institution sich gefunden hat', um die betreffenden Menschen zu leiten. … Auch der Preis der Weintrauben ist stark gefallen, da man in den letzten Jahren viel zu viel Wein in Palästina angepflanzt hat. Ebenso ist der Preis für Milch, Bananen, Hühner und Eier gefallen. Einzig und allein die Orangen-Pflanzer sind in einer besseren Lage, aber auch sie haben Sorgen.
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Wäre damals nicht der Waad Hazirim (Zionist Commission, der Vorläufer der jetzigen Palästina-Exekutive) mit seiner auf der neuen Pfund-Währung beruhenden Großzügigkeit gekommen, so wäre unsere Lage im Lande beute fester und solider als sie es ist. … Der Jischuw kann zum Beispiel heute noch nicht das Schul- und Sanitätswesen zur Gänze übernehmen, auch wenn es gelänge, von defr Regierung entsprechende Subventionen zu erhalten. Im jüdischen Palästina sind auch vor dem Krieg die Schulen von auswärts erhalten worden und auf lange Zeit hinaus wird es den im Vergleich zu seiner gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung zu hohen Standard jener Institutionen nicht ganz aus eigenem bestreiten können.
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Dort sieht sich der jüdische Mittelstand, Familien, die zwischen 5000 bis 50.000 Dollar besitzen, außerstande, angesichts der heutigen Lage, damit in den Vereinigten Staaten7 eine neue Existenz zu gründen, was in Palästina, namentlich durch Pflanzungen, durchaus möglich ist. Für eine Anzahl von diesen Familien mit Gesamtvermögen von 500.000 Dollar sollen schon die Visa besorgt sein. … Die Beratungen hatten vorläufig den Landentwicklungsplan für Palästina zum Gegenstand, wurden aber Ende April plötzlich unterbrochen, da die Regierung nicht über die Verwendung der geplanten Anleihe verhandeln wbllte und die Bestimmung darüber einer einzusetzenden Kommission in der Palästinaverwaltung übergeben will.
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Daß diese Politik angesichts der Creignisie der letzten Jahre der Haltung des Colonial Office und insbesondere der britischen Palästina- Verwaltung einer grundlegenden Revision bedarf, ist heute Gemeingut eines großen Teiles der zionistischen Bewegung. … Nachbemerkung der Schriftleitung: Bei der außerordentlichen Ausführlichkeit, mit der nun seit Jahren das Probelm „England und Palästina" in allen erdenklichen Abschattierungen von der jüdischen Presse behandelt wird, fällt auf, wie wenig auf das zunehmende Interesse von katholisch-päpstlicher Seite für Palästina geachtet wird.
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beitsverteilung in der Palästina-Exekutive der JA. beschlossen. Das Schatzamt wird von Farbstein, Neumann und Arlosoroff geleitet. Dr. Senator, der seine Demission, die er auf der AC. … DSe Aufwendungen der Jewish Agency und der ihr angeschlossenen Institutionen in Palästina, 5691. Vom 1. Oktober 1930 bis 30. September 1931 betrugen diese nach den Berichten an die Mandatskommission 797.000 Pfundt und zwar: Pfund Keren Hajessod 318.000 Keren Kajemeth 151.000 Hadassah (Medizinische Organisation) 94.000 Wizo (Zionistische Frauenorganisation) 23.000 586.000 Hilfsfonds (nach den Unruhen gesammelt) 166.000 Universität (Eigenes Budget) 45.000 797.000 Die Frage der Uebernahme der Schulen durch den Waad Leumi.
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Deshalb ist es auch nicht richtig, daß eine Intensivierung der Landwirtschaft die Kleintierzucht verdrängt, sie schafft im Gegenteil günstigere Aussichten für deren Rentabilität infolge der Erträge an besserem Futter. Die Mineralindustrie von Palästina und Transjordanien. Von G. S. Blake, Jerusalem. Vorbem. d. Red.: Wir haben bereits 1930, S. 278, einen Artikel des Verfassers, der Chefgeologe der Regierung ist, über „Die Mineralschätze Palästinas" veröffentlicht. … Die Erzöfen in alter Zeit waren klein und die verarbeiteten Mengen gering; es ist zweifelhaft, ob irgendeine der bekannten Lagerstätten in Palästina jemals den Bedarf der Philister oder der Juden gedeckt haben. Dagegen, gibt es in Transjordanien große Lager von Eisen in den Bergen von Adschluiv und dort findet man Ueberreste von Oefen, in denen die Erze mit Holzkohle aüs den umgebenden Wäldern geschmolzen wurden.
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Nach einer Darstellung der Geschichte der archäologischen Forschungen in Palästina werden in besonderen Abschnitten Stein־, Bronze־, Eisenzeit, die jüdischhellenistische und die römisch-byzantinische Zeit besprochen. … I—II (5686; 91) bietet auch für die Geschichte Palästinas bedeutsame Beiträge; so die Quellen über die Geschichte der arabischen Eroberungen; Palästina und die jüdischen Siedlungen in der ersten Zeit des Islams; die Anfänge des Gaonats in Palästina; die Kreuzfahrer in Palästina und die jüdischen Gemeinden, wobei auch viel nicht jüdisches, nur wenigen zugängliches Material beigebracht wird.
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Die Untersuchungen des „Internationalen Arbeitsamtes" in Genf, das zuverlässigste überhaupt erhältliche Material, dienen uns als Ausgangspunkt. Der Arbeitslohn in Palästina im Vergleich zum Ausland. Auch heute wie früher liegt keine Möglichkeit vor, einen Reallohnindex für Palästina zu konstruieren, der einen Vergleich der tatsächlichen Bedeutung; des Lohnes für den Arbeiter, d. h. die Kaufkraft des Lohnes im Vergleich zum ausländischen Reallohne, zu machen erlaubt. Wir sind aber auch zunächst zu einem Vergleich der nominalen Löhne interessiert, deren Anteil an den Gesamtkosten des Produktes zwischen 2QO/o bis 35o/o, vereinzelt auch höher, schwankt. Da die übrigen Kostenbestiandteile gerade in Palästina, dem Import-
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In diesen Ländern ist das Nominallohnniveau in vielen Berufen nSfedringe r als in Palästina (und in allen anderen Ländern!), interessanterweise aber auch selbst dort in einigen Berufen (Druckereigewerbe, Elektroschlosserei) höher als in Tel-Aviv. … von Wichtigkeit, festzustellen, und zwar ohne jede wertende Beurteilung, sondern rein faktisch, daß das Lohnniveau in Palästina im Vergleich zum Ausland gegenüber 1929 nicht überhöht wurde, sondern daß das Verhältnis im allgemeinen gleich geblieben ist.
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Die Preise in den Agrarländern (Polen, Ubgairn) sind viel niedriger als in Palästina (ausgenommen einige Importwaren wie Tee z. B.) Das trifft z. B. für Brot, Kartoffeln, Eier und Butter, die Hauptnahtrungsmittel in jenen Ländern. … Im allgemeinen läßt sich sagen3 daß Kartoffeln und Butter in Palästina teurer sind als in den meisten Ländern Europas. Ein so wichtiges Nahrungsmittel wie Brot ist teurer als in England* Ungarin,, Palen uto]d dar Tschjecho- *) Anm. d.
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Arbeitsamtes" angeführten Ziffern für Kohle, Gas und Holz haben wir hier keine Notiz genommen, da sie im palästinensischen Haushalt Iceine erhebliche Rolle spielen; die angeführten Petroleumpreise dagegen sind in Palästina, verhältnismäßig niedrig und denen von England gleich. Von ungewöhnlicher Höhe sind dagegen die Mieten in Palästina im Vergleich zum Ausland, wie die Tabelle 3 zeigt. Die Miete beträgt im allgemeinen 12 o/o bis 17o/o der Ausgaben eines durchschnittlichen Arbeiterhaushaltes; in Palästina dagegen ist dieser Ausgahenposten unvergleichlich höher und beträgt 25o/o und manchmal sogar mehr. Hier steht Palästina an der Spitze der Teuerungsskala.
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Das andere modernste Verkehrsmittel, das heute in der Güter-, Post- und auch Personenbeförderung schon weiten Kreisen zur Verfügung steht, das Flugzeug, hat infolge des geringen Umfanges des Laiades innerhalb Palästinas keine Daseinsberechtigung. Im Verkehr nach Palästina hingegen sind diese beiden Verkehrsträger in erster Linie zu nennen. Der Waren-, Personen- und Postverkehr, der infolge der Verbundenheit der jüdischen Bevölkerung Palästinas mit ihren Herkunftsländern in engerem Kontakt zu diesen europäischen Ländern steht, bedingt einen weit stärkeren Verkehr dorthin, als dies etwa von den benachbarten Ländern des Orients (Aegypten, Syrien) — auf die Bevölkerungszahl gemessen — der Fall ist. Wichtiger als dieser Zubringerverkehr ist für Palästina selbst der Verkehr im Lande. Als Haupttransportmittel sind hier Bahn und Auto anzusehen, die beide in scharfem Wettbewerb stehen.
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JULIUS GOLDSTEIN, DARMSTADT 12. JAHRGANG MAI 1936 HEFT 2 Sorgen am Palästina Die Augen der Juden in allen Teilen der Welt richten sich in diesen Tagen nach Palästina. Aber es ist nicht mehr die Freude des Schaffens, die in ihnen glänzt, und nicht das Glück des Gelingens; sondern die Augen sind unischattet von Sorgen und vom Bewußtsein drohenden Geschicks.
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Sorgen um Palästina vielmehr, daß das arabische Volk, dessen einzelne Glieder sich als Nutznießer des jüdischen Aufbaus fühlen, in seiner Gesamtheit sich mit gewaltiger Kraftanstrengung gegen den Aufbau auflehnt, — diese Tatsache beweist, daß in dieser Auseinandersetzung nationale Energien am Werk sind, deren Quellen nicht nur in Palästina fließen. … Man täuschte sich darüber, daß die Abhängigkeit von fremder Macht, dieses Kennzeichen jüdischen wie jedes anderen Diasporadaseins, auch in Palästina bestehen blieb. Zwar ist es eine Abhängigkeit, in deren Schatten ein grundsätzlich anderes, volleres, selbständigeres jüdisches Leben gedeiht als in den Ländern der Zerstreuung.
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Sorgen um Palästina Wirkungen nicht zu verkleinern, um zu der unumstößlichen Gewißheit vorzudringen: die Arbeit geht weiter, muß weitergehen. … Daß eine solche Antwort Englands möglich ist, kennzeichnet schlaglichtartig eine Existenz, die auch durch Palästina noch nicht normalisiert werden konnte. 51
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Sorgen um Palästina Die Judenheit in Deutschland hat in den schweren Jahren ihrer Ausgliederung ein besonderes Verhältnis zu Palästina gewonnen.