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Jugendnot in Palästina Zunächst durch die Umformung der allgemeinen Volksschule auf dem Wege, der von jüngeren Lehrern schon beschritten wird. … Darum müssen die Mittel aufgebracht werden, um Halbheime, wie eines oben als Schule der Arbeiterkinder genannt wurde und wie es solche auch sonst in Palästina gibt, gründen zu können. Sie können in oder bei der Stadt, und selbst im Dorfe, ihren Zweck erfüllen. Bedeutsamer und eigentlich erst entscheidend wäre die Gründung von Landerziehungsheimen.
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Jugendnot in Palästina Wenn wir so einem großen Teil der Jugend den Eintritt in das unmittelbar schaffende Leben des Landes gewähren können, dann werden sich von selbst die Fragen der Mittelschule lösen.
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254 M E N O R A H PALMEN IN PALÄSTINA Von NADJA ORNSTEIN Palästina brachte mir das Erlebnis der Palme. Gewiß, ich hatte Palmen schon vorher gesehen. Aber clie in glasgeschützten Wintergärten und dämmerigen Salons, in überhitzten "1 reibhäusern und abgezirkelten Parks, -waren denn das auch Palmen gewesen?
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Mir scheint nun, daß dieses Problem vielleicht auf folgende Art am besten zu erklären ist, wobei ich allerdings von der Annahme ausgehe, die mit der heutigen allgemeinen Ansicht nicht ganz im Einklang steht, nämlich, daß der ägyptische Einfluß auf Palästina in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Ehr. stärker war, als man glaubt! Wenn man dort auch in babylonischer Schrift abgefaßte Tontafeln, im gleichen Stil hergestellte Statuetten usw. gefunden hat, so darf man doch nicht vergessen, daß in der Zeit von ca. 1500—1100 v. Ehr. Palästina ägyptische Provinz war, und die es beherrschende Macht das untertänige Land, (bald stärker, bald schwächer, je nach der politischen Lage) natürlich in erster Linie mit seiner Kultur befruchtete!
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Ophel und Moriah in eine Mauer einzuschließen war damals unmöglich. Als dann ca. 1500 Palästina ägyptische Provinz wurde, wählten die Statthalter des Pharao sich diesen Ort zur Residenz, weil sie nach orientalischer Anschauung erst dann als Herrn des Landes anerkannt wurden, wenn die heiligen Stätten in ihrem Besitz waren.
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Musik in Palästina Von Markus Reiner Wir freuen uns, unseren Lesern wieder einmal einen Originalberichl über das Musikleben in Palästina bieten zu können. … Aus dieser wird dann die allgemeinere Musiksituation zu entnehmen sein, die Gastkonzerte berühmter Virtuosen in Palästina usw., während es sich diesmal um ganz spezielle Erscheinungen handelt. Nun ist der europäische Leser gewöhnt, Nachrichten über Kultur- und Kunstleislungen in Palästina fast immer mit dem unsinnigen Beigeschmack einer romantischen Einstellung vorgesetzt zu erhalten, als ob es bei solchen Kunstwerken vor allem auf die nationale Gesinnung ankäme.
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MUSIK IN PALÄSTINA 4fi3 der jüdischen Musiker der Welt, verbunden mit einem jüdischen Musikfest in Jerusalem. Kongreß und Mnsikfest waren ursprünglich für Pessach 1926 beabsichtigt; da die Vorbereitungen nur langsam vorwärtskamen, sind sie für 1927 verschoben. … Das Wiener Streichquartett hat seine Mitwirkung (bei Verzicht auf Honorar) in Aussicht gestellt. Von den in Palästina lebenden jüdischen Komponisten habe ich außer Sandberg Engels und Rosovsky bereits erwähnt. Die historische Bedeutung Engels ist bekannt.
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Alle Probleme der palästinensischen Rechtspflege und Verwaltung, das Strafrecht, der Strafvollzug, die öffentliche Gesundheitspflege, Volksbildung, soziales Fürsorgewesen, sollten in ihrer Gesamtheit, viel mehr als es heute geschieht (wo es kaum irgendwie ernsthafte Versuche dazu gibt), in den Gesichtskreis der palästinensischen Juden treten und sollten durchihre Reformvorschläge und ihre soziale Tätigkeit verbessert werden. Eine wirkliche Verbundenheit mit Palästina erfordert nicht nur die Einbürgerung des jüdischen Bewohners, sondern auch eine wirkliche Teilnahme an dem gesamten Leben des Landes. r ' Im arabischen politischen Lager zeigen sich in der letzten Zeit immer stärker die Zeichen der Zersetzung, die bereits vor einigen Monaten festzustellen waren.
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Es wäre ein dringender Wunsch, daß die Regierung mit den Tatsachen zu rechnen beginnt, daß es in Palästina zwei Völker gibt, die Araber und die Juden, und nicht drei Religionen, wie die Regierung fortfährt, anzunehmen, Mohammedaner, Christen und Juden. … Die Sprachenfrage ist unter der englischen Verwaltung in Palästina in einer für die Bevölkerung durchaus nicht vorteilhaften Weise gelöst. Ein großer Teil der englischen Beamtenschaft kennt die eigentlichen Landessprachen überhaupt nicht; besonders stark macht sich das bei der Polizei bemerkbar.
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Sterl. 4000 in Jerusalem geplant. Die Regierung steht auf dem Standpunkt, daß sie in Palästina in unparteiischer und gleicher Weise für alle Teile der Bevölkerung die Grundlage einer gesicherten Ruhe und geordneten Verwaltung im Lande schaffen muß, daß jedes Abweichen von dieser über den beiden Völkern, stehenden Haltung eine Gefährdung der Ruhe und Ordnung im Lande mit sich bringen kann. Wenn es auch anzuerkennen ist, daß die Regierung keine Maßnahmen durchführen darf, die einseitig der jüdischen Bevölkerung zugutekommen, so muß anderseits betont werden, daß es Aufgabe der Regierung ist, das allgemeine kulturelle und soziale Niveau der gesamten Bevölkerung zu heben und zu diesem Zwecke in allen Teilen des Landes und für alle Teile der Bevölkerung für * einen Ausbau des Erziehungs- und Gesundheitswesens, für eine Verbesserung der Kommunikationen und für eine Erleichterung v der Bedingungen der Landwirtschaft und der Industrie zu sorgen, wie auch durch eine moderne Gesetzgebung in allen Zweigen, unter anderem auch auf dem Gebiete des Arbeiterrechtes, die. Grundlagen für ein zivilisiertes Gemeinwesen in Palästina zu schaffen. Eine energische Durchführung dieser Maßnahmen würde auch der jüdischen Siedlung im Lande großen Nutzen bringen.
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Ausgrabungen in Palästina baren Schmuckgegenständen in Samaria nichts mehr vorhanden ist, wird uns nicht überraschen bei der späteren Verarmung der nordisraelitischen Könige durch die ständigen Tribute an die Assyrer, und bei der gründlichen Zerstörung der Stadt durch dieselben Feinde.
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Hugo Greßmann: Ausgrabungen in Palästina scheint, keinen inneren Anteil daran; er diente nur der Ehre der idumäischen Dynastie und den Bedürfnissen der römischen Beamten.
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DISRAELT UND PALÄSTINA 641 hatte — alles sprach von Israels Größe zu diesem stolzen Sohne des alten Volkes. Diesen Augenblick, da Jerusalem sich zuerst vor seinen geblendeten Augen erhob, hat Benjamin Disraeli in seinem ganzen Leben nie mehr vergessen.
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Dieser Traum ist's, der ihn, als habe er dort eine Sendung zu erfüllen, nach Palästina trieb; und der ihn von dem Tage an, da er auf dem ölberg stand, sein Leben lang nicht mehr verließ. Wie aber offenbart sich dieser Traum nun im Werke dieses Lebens, in diesem Doppelwerke von Dichtung und Politik?