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Weiter erwähnen wir aus dem Inhalt der Zeitschrift» Mitteilungen über die Begründung; eines wirtschaftlichen Komitees für Palästina mit dem Sitze in Berlin, welches eine Reihe der besten Namen aufweist uifcl, wie uns bekannt, in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits nicht unerhebliche Arbeiten geleistet hat; besonders eine Palästina-Bibliographie, deren Spezialität die Sammlung von Zeitungsartikeln und amtlichen Nachrichten der verschiedenen Kulturstaaten aus allerletzter Zeit bildet. … Es lagen die folgenden 5 Thesen zur Abstimmung vor: 1. Ist die Bitte um Rückkehr nach Palästina in unsere Gebete aufzunehmen? 2. Soll um Herstellung des Tempels und des jüdischen Staates, selbst wenn wir nicht dahin zurückkehren wollen, gebetet werden?
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Anfragen an das Informationsbureau in Jerusalem Kleiner Reiseführer durch Palästina für jüdische Touristen, herausgegeben vom Informationsbureau für Palästina in Wien, enthält alle nötigen Informationen über die Reise nach Palästina und die wichtigsten Touren im Lande. Preis Kl.—; zu bestellen: In Oesterreich durch das Informationsbureau für Palästina, Wien, IX. Türkenstraße 9; in allen übrigen Ländern durch den „JüdischenVerla g", Berlin, W 15, Sächsische Straße 8.
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Anzeigen Alfred Wiener: Kritische Reise durch Palästina. (Jüdische Siedlung und Wirtschaft I) Berlin 1927, Philo- Verlag. Mit i3 Karten und Zeichnungen. i56 Seiten. Gegenüber gewaltsamer Aufblähung einer Sache und Verdeckung ihrer Mängel durch künstliche Rauchentwicklung ist es befreiend und eine Wohltat, wenn beregte Sache einmal in ihrer wahren Gestalt gezeigt wird. … Wiener, Syndikus des Zentral Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, hat Palästina bereits fünfmal besucht und zuletzt (Frühjahr 1926) 35 Tage kreuz und quer durchreist. Das vorliegende Buch ist ein Bericht über $einc.
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Wenn man bedenkt, welchen Widerstand die orthodoxen Kreise in Europa und Palästina der jüdischen Kolonisation in ihren Anfängen aus religiösen Gründen geleistet haben, so sieht man auch daraus den Wandel der Zeiten. … Eine Reihe von Artikeln handelt von den verschiedenen klimatischen Kurzonen, darunter Karmel, Tiberias, Totes Meer. Palestyna i Bliski Wschod (Palästina und der nahe Osten).' Monatsschrift. Organ der Polnisch-Palästinensischen Handelskammer in Warschau. Redaktion: Fredry 10.
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Anzeigen New York wohnen allein mehr als zehnmal soviel Juden denn in ganz Palästina, trotz unermüdlicher Agitation. Von den 887 000 Einwohnern der amtlichen Schätzung vom 1. September 1926 sind i58 000 Juden i7,8°/o, Christen 78000 8,8%, Mohammedaner 64i 000 72,270/0. Von Palästina als einem {'üdischen Lande kann also noch lange keine lede sein. Was im großen Publikum gleichfalls fast ganz unbekannt ist, das ist der Umstand, daß es in Palästina eine andere jüdische Kolonisation gibt, die vom Zionismus nichts wissen; will und nicht nur älter, sondern auch viel bedeutender als die zionistische ist.
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•deutlich gemacht worden, ob die betreffende Pflanze als Zier- oder Nutzpflanze kultiviert wird oder ob sie auch nebenbei wild in Palästina vorkommt. Ferner wurde durch Zeichen kenntlich gemacht, ob eine Pflanze der Flora der Mittelmeerküste oder der der Umgebung des Toten Meeres angehört. Diese Arbeit hat vor allem den großen Vorzug, daß sie nur das engere Palästina „von Dan bis Beersaba" berücksichtigt und das weitere Syrien aus dem Betrachtungskreis ganz ausschließt. Dies ist vom Wert für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas und namentlich für die Schaffung einer wissenschaftlichen Grundlage der palästinensischen Landwirtschaft.
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Die elegante und handliche Ausführung des Buches macht dem Fiba-Verlag, der sich seit einiger Zeit durch seine modernen Palästinapublikationen sehr verdienstvoll betätig!) hat, alle Ehre. f. m. Palästina Kunde I Geographie von Dr. Hugo Herrmann, mit 21 Abbildungen, Fiba-Verlag, Wien, S. 80. — In der reichen Palästinaliteratur fehlte es bisher a*n einem richtigen Leitfaden der Palästinakunde. Der Verfasser, durch zahlreiche Vorträge, Referate, Publikationen, zuletzt durch sein Buch „Palästina wie es wirklich ist" — das eine ungemein große Verbreitung gefunden hat — bekannt als Fachmann darin, hat es übernommen, vier kleine Büchlein: Geographie, Bürgerkunde, das Jüdische Aufbauwerk und Geschichte über Palästina zu schreiben.
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B. schreibt er, daß Lord MeleheÜt sen. gegen die Kwuzoth auftrat, wobei1 die längst vergessene: und überwundene Episode der Einwände der Nichtzionisten gegen die Kwuzoth bei Gründung der Jewish Agency irrtümlich perpetuiert wird. Palästina ist Stochert nur ein Glied in dem Kampf des Sozialismus, er hat nichts übrig für die „Romantik des Gefühlszionismus" und ragt sich darüber auf, daß er in Kwuzoth nebeen deutBiJd von Marx jenes von — man höre und staune — Theodor Herzl gefunden hat! … Sein Stil ist sehr lebendig, oft plastisch, manchmal aber gesucht originell, so daß Sätze wie: „Es krachen die Götter", „Wieder sprang die Sonne aus der Nacht heraus", „In sich verkrochen liegt Palästina" usw. unangenehm auffallen. Das Buch des Sozialisten wird bei der jüdischen Jugend eifrige Leser finden, denn Stechert ist der Zionismus nur einer der Wege zutox Sozialismus.
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Überhaupt klingt es komisch, wenn man das Bestehen eines j üdisch-nationalen J udentums in Palästina und in der ganzen Türkei bestreiten will. Welcher Nation gehören denn sonst die dortigen Juden an? Etwa der französischen, weil die Unterrichtssprache der A. … Juden Türken, weil sie in der Türkei leben. Das kann doch sicher auf Palästina nicht zutreffen, wo nur wenige echte Osmanen leben, wo die Juden kaum Arabisch, geschweige denn Türkisch verstehen.
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Mk, 3,50, tDas jüdische Land', ,die jüdische Kolonisation', :Zionismus' sind difc drei Abschnitte des Buches genannt. Die Beschreibung der sich weit über Palästina hinaus erstreckenden Reise, die den ersten Teil des Werkes ausmacht, schreitet würidevoll, in grossen Zügen, den Blick stets aufs Ganze gerichtet vorwärts. … Schade, dass in M i k w e h J s rael nicht auch Mädchen .ausgebildet werdein!; in der Milchwirtschaft würden z. B. viele Frauen in Palästina ihren Unterricht verdienen können. — Der Vorstand ider Schule hat sich meiner Meinung nach über die seiner Anstalt obliegenden Aufgabe nicht genügend Rechenschaft gegeben (10).
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Bücherbesprechungen. Bilder aus Palästina von Davis Trietsch, Orient-Verlag, Berlin. Der Verfasser des bekannten Palästinahandbuches hat uns hier ein Buch, gebracht, das den sachlichen, kursorischen Charakter jenes Handbuches in wil konimener Weise ergänzt: durch die individuelle Färbung, durch das persönliche Erlebnis. … Im Mittelpunkte steht die Anschauung, die am Schlüsse des Kapitels: „Die Europäisierung Palästinas" ausgesprochen ist, das in der lebhaften Beteiligung der Juden an dieser unsere einzige, dabei aber wohiberechtigte Hoffnung liegt, daß Palästina ein Lan J jüd scher Zukunft werde. Man kann allerdings bemerken, daß man doch aus den innerlich bewegenden Kräften des Judentums mehr, wenn auch noch in unbestimmten Formen, erwarten kann als die Kultur von Telephons und Fabriken und daß diese Faktoren doch noch wichtiger sind, als die der zivilisatorischen Betriebsamkeit.
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Im Leitartikel sagt die Redaktion,, daß nach dem Kriege die Bedingungen für einen Aufbau in Palästina die denkbar schlechtesten gewesen seien — umsomehr sei der heutige Wohlstand dort bemerkenswert. Die Schwierigkeiten liegen heute auf politischem Gebiet. … Dies deutet an, daß die Regierung anfängt, sich mit dem Gedanken einer jüdischen Tätigkeit in Transjordanien abzufinden. — Die Artikel sind alle sehr objektiv gehalten und instruktiv. Das jüdische Werk in Palästina nimmt den größten Teil des Textes ein, der A. P. B., der PLDC., dem Rutenbergwerk, der Zionistischen Kolonisation, der Hannothea, der Hadassah, sind spezielle Artikel gewidmet, die Inserate stammen ausschließlich von jüdischen Gesellschaften.
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Sehr dankenswert ist die Beigabe einer Bibliographie, die alles enthält, was über Beer-Hofmann geschrieben worden ist. a. b. Palnews-Wirtschaftsjahrbuch für Palästina» Jahrgang II, deutsche Ausgabe, Verlag »Palnews«, Tel Aviv, 290 Seiten. — Wie die vorjährige Ausgabe, enthält auch die vorliegende als Hauptteil eine gediegene Arbeit von Dr. … Economic Year Book of Palestine — Wirtschaftsjahrbuch für Palästina, 1936, Herausgeber Dr. Arthur Katz-Foerstner. Mit 56 Abbildungen, Wirtschafts- Verlag, Basel 1936, 106 Seiten. — Diese Publikation erscheint in der Folge der Veröffentlichungen des »Archivs für internationale Wirtschaftskunde«.
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Daß ihre Glaubensgenossen aus Amerika ihnen Geld schicken, wird ihnen als furchtbares Verbrechen angerechnet. „Ein amerikanisches Schiff mußte eigens nach Palästina kommen, um ihnen Nahrungsmittel zu bringen," ruft das Blatt schmerzbewegt aus. Es bricht einem das Herz, wenn man die Qualen dieses armen SchiffesJ bedenkt, welches die unseligen Juden gezwungen haben, den weiten Weg von Newyork nach Jiaffa zu segeln und /allerlei Cerealien hinzubrinj jgen — von denen die nicht jüdische Bevölkerung ihr wohlgemessenes Teil erhalten hat.) … Er wiederholt die Voraussage, die wir schon öfter gehört haben, daß die Zukunft in Palästina, sowohl die wirtschaftliche, als in einem gewissen Sinne auch die der Verwaltung, den Juden gehöre. Seltsam mutet nur die Bemerkung an, daß „der Charakter der jüdischen Rasse so stark auf Erwerb und Besitz gerichtet" sei, zumal angesichts dieses grauenhaften Krieges, der ein Krieg um materiellen Besitz ist, wie nur wenige vor ihm.
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Alle Schreiben, Geldsendungen an die Expedition werden fortan am raschesten erledigt durch Adressierung; an die Administration der Zeitschrift „Palästina", München, Weste rmühlstrasse 19/4. Reklamationen -werden stets prompt erledigt. Ersatznummern können nur für 30 Pfennig das Exemplar ausgehändigt werden, soweit der Vorrat reicht.
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Nicht minderes Interesse hat für unsere Bestrebungen der Versuch Dr. E. Müllers (Jaffa) über „die Sprache der Juden in Palästina" und Leo Goldhammers (Wien) „Jugendwanderungen." Einem jüngst verstorbenen jüdischen Dichter, J. Berschadski, lässt Elias Tisch (Wien) historische Gerechtigkeit anV gedeihen, wodurch zum Essay Meisls eine Parallele gegeben ist.
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B. wird nur als hebräischer Schriftsteller vorgestellt, der Hechaluz wird als „unpolitische national-jüdische" Organisation bezeichnet (unbegreiflich, warum hier das Wort „zionistisch" unterdrückt wird). Von den jüdischen Kolonien in Palästina werden die wichtigsten mit Namen genannt — der Leser erfährt sonst nichts darüber, auch! nichts über die Kolonisation, die Chibbat (Chowewe) Zion erhalten drei Zeilen zugeteilt usw. — Für den Zionisten hat daher dieses Lexikon nur einen beschränkten Wert. f. m.
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. — Das Buch ist eine Sammlung von Aufsätzen und Reden über das gegenwärtige Palästina. Es ergreifen das Wort die Zionisten: Rabbiner Prof. Schorr, Dr. Thon, M. Maysel, M. Hindes, A. Hartglas und A. Lewinsohn, aber auch bekannte polnische Persönlichkeiten: Prof.
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Die ungeheure wissenschaftliche und textkritische Arbeit des Herausgebers wird erst nach Vorliegen des zweiten Bandes voll ermessen und gewürdigt werden können. m. e, Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina» Verlag Dr. Victor & Landau, Tel Aviv, 32 Seiten. — Das bekannte Heft erschien soeben in neuer Auflage (Herbst 1935).