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R a t n e r (Wiesbaden). Lrytr Machrichtm. Zur Lage der Juden in Palästina. Ein hoher deutscher Offizier, der in diesen Tagen in Jerusalem gewesen ist, hat unter dem 25. Mai über die Lage der Inden in Palästina folgendes Telegramm hierher gerichtet: Tjemalt Pascha teilt mir folgendes mit: Tie Räumung Jaffas mußte angeordnet werden, nur für den Fall eines Bombardements der Stadt durch englische Schiffe das Leben der Bevölkerung zu sichern. … Nach Telegrammen der feindlichen Agenturen sollen die Kurden in Palästina furchtbare Massakers verübt haben. Wie aber jeder Kenner des Landes weiß, gibt es in Palästina, wie überhaupt in Südsyrien, keine Kurden.
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Trietsch war es, der als erster die These vertrat, die Südgrenze des Jüdischen Palästina müsse “El Arisch mit dem Gaza Strip sein. Er war es auch, der auf den Zionistenkongressen stets im Vordergrund der Opposition gegen Theodor Herzl stand. So erinnere ich mich wie er am dritten Congress scharfe Kritik übte an den Verhandlungen die Theodor Herzl mit dem Türkischen Sultan führte, dem damaligen Beherrscher von Palästina. Es handelte sich bekanntlich um den Charter für die Einwanderung der Juden, in ein eigenes Staatsgebiet. Am Schluss seiner Kritik rief er in den Saal: “Geben Sie mir die acht die Sie Herzl gegeben haben, so werde ich die Verhandlungen zu einem guten Erde führen”.