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  1. 1909-07-02 · 27 (2.7.1909) · page 12

    594 DIE ELT No. 27 darum, weil sie nach alter Golusgewohnheit nur in der Überbiidung des jüdischen Volkes das einzige Heil für dasselbe erblicken. „Kauft Erd'!" ist der Ruf, der in Palästina aus jedes Mannes Mund ertönt, und — „Kauft Erd', solange es noch Ztit ist!" — muß tatsächlich jeder rufen, wenn man in Palästina eine Heimstätte für jüdische Massen gründen will. Alles andere wird von selbst kommen, darüber ist sich jedermann in Palästina klar, und jene simple Kolonistenfrau hat recht, die mir zurief: „Herr Dr. Paul Nathan will Lehrer bilden; mag er doch zunächst Menschen hierher bringen, damit Lehrer nötig sind!"

  2. 1927-07-07 · Heft 3002 (7.7.1927) · p. Seite 6

    Es seien bloß Unterschiede in der Auffassung über die Jewish Agency, die vierte Alijah und die Arbeitsführung in Palästina zutage getreten. Grünbaum wirft dem zionistischen Zentralkomitee von Polen vor, daß es unter den Juden die falsche Meinung erweckt habe, daß man nach Palästina so auswandern könne, wie ehemals nach Amerika, ohne seine Lebensweise zu ändern und ohne zu Opfern für das zionistische Palästina-Ideal bereit zu sein. Hätte man hsie Möglichkeit gegeben, die Auswanderung nach Palästina zu regulieren, so hätte man im Jahre 1925 nicht 86.000, sondern bloß 20.000 Juden nach Palästina lassen dürfen. Dann NÄre uns die große Enttäuschung, die mehr als 8000 Rückwanderer erzeugt habe, erspart geblieben.

  3. 1925-08-26 · Heft 2339 (26.8.1925) · p. Seite 5

    Ist die Organisation erst ausgestaltet, dann werden wir mit größter Energie an die positive Aufbauarbeit in Palästina heranreten. Zu Ostern 1926 hofft das Zentralkomitee, eine neue Konferenz der erstarkten Union nach Gens zu berufen. … Lifschütz berichtete über die Erfolge der Propaganda in Palästina. Herr G r o ß m a n n (London) über Anknüpfung neuer politischer Verbindungen unter den englischen Parlamentariern, die der englischen Ortsgruppe gelungen sind.

  4. 1918-01-01 · Heft 3 · p. 116 · Zur Geschichte der "Zionsliebe"

    Er schlug vor, eine Genossenschaft für den Bau von Dampfern und Eisenbahnen zu gründen, die auch Palästina dem Sultan abkaufen solle, und zwar so, daß es unter seiner Souveränität verbliebe, auf Grund derselben Bedingungen und Privilegien wie damals die Balkanländer. … Die Alliance sollte Aktien ausgeben, für deren Erlös große sie Bodenflächen in Palästina erwerben und sie mit Juden besiedeln; sonst würde sie keine Existenzberechtigung haben. Das Problem des jüdischen Fortbestehens könne nur durch den Aufbau einer selbständigen Heimstätte im alten historischjüdischen Lande gelöst werden.

  5. 1908-09-04 · 35 (4.9.1908) · page 10

    Er gab alles auf und ging nach Palästina. Er verlebte die letzten zwei Jahre im Lande seiner Sehnsucht, — nicht wie ein kranker Mann. Er widmete sich der ärztlichen Praxis und — stand im Mittelpunkte zionistisch-palästinensischer Tätigkeit. … Und in der Schweiz, fern von seiner früheren Heimat, fern auch von seiner altneuen Heimat: Palästina, in einem Sanatorium, wo nur seine hingebungsvolle Lebensgefährtin mit ihm war, ereilte ihn der Tod. Wir verloren in Dr.

  6. 1937-07-02 · Heft 668 (2.7.1937) · page 6

    Der da hatte sich gleich zwei Denkmäler gesetzt. Eines bei den Juden, denen er Palästina versprach, und eines in der Heimat, " der er dieses wichtige Terrain ge- W3jnn.-'' Welch ,geniale Idee dieses Staatsmannes: das Palästina-Mandat! … - Nein, nein und nochmals nein! Denn diesen Nationalismus hatte er in Palästina ja erst selbst geschaffen, indem er zuließ, daß professionelle Räuber und konzessionierte Wegelagerer durch das laxe Kommando, nein, durch die kommandierte Laxheit der Behörden zu Nationalhelden wurden.

  7. 1934-09-21 · Heft 400 (21.9.1934) · page 5

    Wie in dem Bericht der den deutschen Tempiemiederlassungen in Palästina gehörenden Bank der evangelischen Tempel-Gesellschaft mitgeteilt wird, ist der Umsatz der Bank im Jahre 1933 gegenüber dem Vorjahr um 450 Prozent auf 16,14 Millionen Pfund gestiegen. … Für die englischen Zeitungen steht es außer Zweifel, daß die in England zu errichtenden deutschen Fabriken der Kontrolle seitens der deutschen Regierung unterstehen werden. Marschall Balbo im Palästina-Pavillon Aus Rom: Der Gouverneur von Tripolis und Marschall der italienischen Luftflotte, General Balbo, hat den Palästina-Pavillon auf der Levante-Messe in Bari besucht und sich insbesondere für die Stände der palästinensischen Industrie und die großen graphischen Darstellungen der Entwicklung Palästinas in den letzten zehn Jahren interessiert.

  8. 1909-08-27 · 35 (27.8.1909) · p. Seite 7

    Viele Jünglinge wenden sich an das galizische Zionistische Zentralkomite mit der Bitte, ihnen die Fahrt nach Palästina, wo sie sich der Landwirtschaft zuwenden wollen, zu ermöglichen. Der Leiter der Palästinasektion im galizischen Zentralkomitee, Herr Dr. … Er wandte sich in einem Aufruf an die jüdischen Gutsbesitzer und Pächter mit der Aufforderung, diese jungen Leute als Volontäre in ihren Betrieb aufzunehmen. Wenn auch die Bedingungen in Palästina anders sind als in Galizien, so wird diese Aktion, die aller Voraussicht nach gelingen wird, erfolgreich wirken. Erfreulich ist auch die Tatsache, daß das j üdische Studentenheim in Lemberg, ein schöner dreistöckiger Bau in der St.

  9. 1925-08-27 · Heft 2340 (27.8.1925) · p. Seite 8

    David Alkalay, schrieb damals mehrere hebräische Bücher, bereiste Palästina und die wichtigsten Städte Europas und entwickelte eine lebhafte Propaganda für eine großzügige jüdische Kolonisation in Erez Israel. … Ju letztem Orte ist ein starker Drang zur Auswaniderung nach Palästina. Es ist ein Gesetz zur Regelung der luterkorvsesfwr:ellert Berhältrrisse in Vorbereitung, welches unleabsichtigteriveise die Interessen der jüdischerl Külltusgeureiiider: bedrohen könnte.

  10. 1906-08-24 · 34 (24.8.1906) · page 14

    Leopold Kahn, von der Versammlung lebhaft begrüßt, wirft einen Blick auf die Geschichte der Juden und zieht in geistreicher Weise einen Vergleich zwischen dem Stande der Kultur im damaligen jüdischen Palästina und dem damaligen Griechenlande und Rom. Aus diesen historischen Tatsachen zieht der Vortragende den Schluß auf die Gegenwart, indem er meint, ein Volk, das von einer solchen ethischen Weltanschauung erfüllt war, mußte auch in einer ferneren Zukunft ethisch bleiben, dieses Volk mußte der Träger des Idealismus bleiben, und so sehen wir auch heute, daß dieses Volk in der zionistischen Bewegung ein Mittel gefunden hat, um seiner idealistischen Weltanschauung Ausdruck zu verleihen.

  11. 1914-07-31 · 31 (31.7.1914) · p. 800 · Budapest [Nachricht]

    Es wurden drei Palästinavorträge veranstaltet, darunter einer für Kinder, wobei auch der bekannte Palästina film vorgeführt wurde. Die Veranstaltungen fanden große Beachtung, die am besten dadurch charakterisiert werden kann, daß man sich in jüdischen Kreisen ernstlich mit dem Plane der Gründung eines hebräischen Kindergartens befaßt Es wird beabsichtigt, die Agitation in den Ferienmonaten auf das ganze Komitat auszudehnen.

  12. 1908-02-14 · 7 (14.2.1908) · page 7

    . — Auf seinen letzten Konstantinopeler Aufenthalt übergehend, sagte Herr Wolffsohn wörtl'ch folgendes: „Ich kann versichern, daß die türkische Regierung unsere Bewegung durchaus nicht für eine Utopie hält und daß sie immer mehr zur Ueberzeugung kommt, daß sie nicht nur den Juden, nicht nur Palästina, sondern auch der. tückischen Regierung selbst große Vorteile bieten wird, wenn die große jüdische Einwanderung vollbracht sein wird, und daß es heute nicht mehr an der tü-kischen Regierung, sondern an uns selb st liegt.

  13. 1960-08-23 · 1806 (23.8.1960) · p. Seite 7

    Orden und Auszeichnungen aller Art, aber der so ersehnte Erfolg — eine Charter der Türkei — blieb aus. Er träumte von einem wieder aufgebauten, verwandelten Palästina, von einem „Altneuland“. Wir sehen den Roman in Manuskriptseiten, seine erste Ausgabe und daneben Nahum Sokolows klassische hebräische Uehersstzung „Tel Aviv“.

  14. 1934-07-06 · Heft 367 (6.7.1934) · page 5

    Für diese Erkenntnis warb er in zahlreichen Schriften, in Reisen nach den Städten Europas, nach Konstantinopel, nach Palästina. Er erkannte bereits, daß die Voraussetzung für die Besiedlung die Hilfe und Zustimmung der Mächte, diplomatische Vorarbeit sei.