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Aus Litauen sind etwa 18.000 Juden in den letzten zehn Jahren ausgewandert, davon 6084 nach Palästina, 344 nach Biro-B i d s c h a n. Von den 6000 lettländisch-jüdischen Auswanderern des letzten Jahrzehnts gingen 3100 nach Palästina, 1000 nach den Vereinigten Staaten. … Eine besondere Belobung erfuhr der Chauffeur Jizchak Rabinowitsch, der im Kugelregen Munition heranbrachte. (J. T.A.) Fünfmal wöchentlich Luftpostverbindung nach Palästina Aus Jerusalem: Palästina hat jetzt fünfmal in der Woche eine Luftpostverbindung nach Europa und zugleich die schnellste Postverbindung, die es je von dort nach Europa gegeben hat.
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September mit einer großen Öffentlichen Versammlung eröffnet, in der Herr S p r i n z a k fPalästina) übeT ״Probleme und nächste Aufgaben des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina“ sprach. Die Zuhörer folgten den temperamentvollen und überzeugenden Ausführungen des Redners mit angespannter Aufmerksamkeit, Herr Sprinzak legte dar, daß in den zehn Jahren seit der Balfour-Doklaration in Palästina Großes geleistet worden sei im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden Mitteln, ein Anfang allerdings nur, gemessen an dem zu erreichenden Ziel. … Gelingt das, so werden die nächsten zehn Jahre einen erheblichen Fortschritt des Palästina-Aufbaues sehen. Vermischtes Die Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina veranstaltet am Dienstag, den 23. Oktober, abends 81/4 Uhr, in der Sezession, Tiergartenstraße 21a, eine Vorlesung von Richard Beer- Hofmann aus seinem noch unveröffentlichten Drama ״Der junge D a v i d“.
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Thomas Mann erzählte mir, daß er vor einiger Zeit ersucht wurde, einen Aufruf des unparteiischen, aus Juden und Nichtjuden zusammengesetzten deutschen Pro -Palästina-Komitees zu unterzeichnen und daß er dies natürlich, ohne Zionist oder auch nur Jude zu sein, im Hinblick auf den unbezweifelbaren, lauteren Menschheitswert der zionistischen Bestrebungen, gerne und ohne Bedenken getan hat. … «Ja — entgegnet Thomas Mann — dies ist wohl auch die Grundidee der modernen jüdischen Nationalbewegung, der eigentlichen, neuen Emanzipation des Judentums und Ich zögere nicht zu bekennen, daß sich die Bemühungen des Zionismus, in Palästina, auf dem alten Qottesboden der heiligen Wüste, einen erdnahen, jüdischen Menschen erstehen zu lassen, der der Welt die neue Vorstellung von einem Volke der Juden wieder geben soll, zu Ehrfurcht und Bewunderung nötigen.
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Nun erhalten wir von einem hervorragenden Techniker Palästinas folgende Zuschrift, Welch« die Mißwirtschaft an dieser Anstalt, welche einst 4er .Stolz des jüdischen Palästina war, schildert: Geehrte Redaktion! Zu Ihrem Artikel in der Nummer vom 26. Mai d. J. über die Zustände am Technikum in Haifa wäre zu bemerken, daß Ihre Angaben Über die Mißwirtschaft und die Unfähigkeit des Herrn Direktors Kaplansky, dieses Institut zu leiten, völlig zutreffen. … Hiermit habe ich Ihnen einen Ausschnitt, leider ist es nur e i n Ausschnitt, der Lage einer der wichtigsten Anstalten in Palästina gegeben. Das.-alles geschieht, well die allmächtige linke Arbeiterpartei einen . Posten für einen ihrer Führer brauchte und die „allgemeinen" Zionisten, wie immer, auch diesmal Ja. und Amen sagten.
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(J. T. A.) Lord Reading, der nach seinem Eintreffen aus Palästina in Aegypten vor einigen Wochen in Luxor schwer erkrankt war, befindet sich nun auf dem Wege zur vollen Wiedergenesung. … Norman Bentwich hält Vorlesungen In Genf Auf Einladung des Institutes für höhere internationale Studien in Genf wird der frühere Oberstaatsanwalt Palästinas und jetzige Professor für internationales Recht und Frieden an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, Norman BBentwich, Mitte 1932 in Genf eine Serie Vorlesungen über das Thema «Die Entwicklung der ottmanischen Kapitulationen in der Türkei, Palästina und Aegypten» halten, mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmsrnsseammemmm Paläetinaproduktel Kino der wichtigsten Aufgaben für den Aufbau Palästinas ist die Förderung des Absatzes seiner Produkte.
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Man kann das nicht verstehen, wie so vieles, was in dieser „demokratischen" Jewish Agency vorgeht. Wirkliche nichtnationale Anhänger eines unpolitischen Palästina-Aufbaus, wie sie in der „Union österreichischer Juden" vereinigt sind, werden ausgeschlossen, dafür läßt man die Tarnung von radikalen Zionisten als Nichtzionisten zu.