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  1. 1931-01-09 · Heft 2 (9.1.1931) · page 2

    Unter den heutigen Umständen kommt es vor allem an auf die Erhaltung und Festigung des Bestehenden in Palästina; schon dies ist heute eine erhebliche Leistung, und es gilt, die Erkenntnis dieser Notwendigkeit dem Bewußtsein des jüdlsehen Volkes einzuhämmern. … In aller Kürze Die Verhandlungen zwischen den Be auffragten der I ewish Agency und Vertretern des englischen Kabinetts über die Grundsätze der künftigen Palästina-Politik wurden Mittwoch, den 7. Januar, wieder aufgenommen. Im November 1930 sind 228 Juden, 115 Christen, darunter 33 britische Polizisten, und 10 Mohammedaner nach Palästina ein gewandert 86 Juden, 46 Christen und 40 Mohammedaner haben Palästina in derselben Zeit verlassen. 31 Personeh wurden im Monat November die Einreise nach Palästina verweigert.

  2. 1908-10-08 · Heft 41 (8.10.1908) · page 24

    Heute, nach 20—30 Jahren, wird allgemein anerkannt, daß die deutsche Kolonisation in Palästina keine Zukunft hat, während die Juden — das hat selbst ein Pastor mit antisemittschen Neigungen in feinem Buche über Palästina neulich zugeben müssen — immer mehr und mehr an Bedeutung als Produzenten in dem Agrarlande Palästina gewonnen haben.' … In den 30 Jahren jüdischer Kolonisation in Palästina ist das Land enorm im Werte gestiegen. Neben dem modernen Fremdenverkehr, der neue Bedürfnisse schuf, war es ja gerade die deutsche und jüdische Kolonisation, die die Wüste Palästina erschlossen und zur heutigen Blüte erhoben hat.

  3. 1935-08-02 · Heft 485 (2.8.1935) · page 6

    Im ganzen haben sich in Palästina 90.000 Schekelzahler an den Wahlen beteiligt. Die Wahlen in Kongreß*Polen Nach den bisherigen Meldungen wurden aus rund 200 Orten Resultate bekanntgegeben. … Auf diese Zertifikate sind 1500 Personen nach Palästina eingewandert, die sich gut dem Lande eingeordnet haben. In Afghanistan befinden sich jetzt noch 2000 Juden aus Buchara.

  4. 1931-05-20 · Heft 40-41 (20.5.1931) · page 3

    Zweierlei läßt sich jedoch bereits beute sagen: das eine betrifft den Rahmen aller Versuche einer Lösung des Problems. Dieser Rahmen kann nicht das clsjordanische Palästina sein. Dieser Rahmen ist zu eng für eine Verwirklichung des Zionismus, nur vom jüdischen Standpunkt aus gesehen, geschweige denn für eine Lösung der jüdisch-arabischen Frage. … Ein kurzes Wort über die wirtschaftliche und finanzpolitische Situation. Wir befinden uns seit Jahren in Palästina in einem Zustand kolonisatorischer Stagnation. Die entscheidende Aufgabe der Situation ist die Be- Schaffung neuer Mittel zur Einleitung einer Epoche kolonisatorischer Expansion in Palästina, wir glauben nicht, daß wir lediglich mit den Mitteln der nationalen Fonds dazu in der Lage sein werden, und es scheint uns notwendig zu sein, daß die kommende Leitung sich mit zwei neuen Möglichkeiten ernsthaft beschäftigt: Die erste ist die Mobilisierung jüdischen Privatkapitals für Palästina, wofür auch gerade infolge der Wirtschaftskrise überall, besonders in Amerika, große Möglichkeiten bestehen.

  5. 1923-03-30 · 13 (30.3.1923) · p. Seite 153

    Die Einkünfte aus diesen Objekten sollen zum Bau jüdischer Schulen, Spitäler oder Kolonien in Palästina verwendet werden, die den Namen des Spenders tragen sollen. Auch eine Abteilung der Jerusalemer Universität soll aus diesen Mitteln errichtet werden. … Der Philanthrop hat aber die Verfügung getroffen, daß nötigenfalls schon jetzt ein Teil des Vermögens angegriffen wird, um Anstalten in Palästina zu gründen. Die gerichtlichen Formalitäten, die acht Monate in Anspruch genommen haben, sind nunmehr erledigt, die Zustimmung des Gerichtes liegt bereits vor.

  6. 1932-08-12 · Heft 256 (12.8.1932) · page 3

    Kazenelson,. hüben in Begleitung Professor Brodetzkys im Kolonialamt vorgesprochen und mit dem Sekretär für Palästina-Angelegenheiten, Parkinson, Forderungen des Waad Leumi an die Regierung, betreffend die Subventionier ung religiöser Einrichtungen der Knesseth Israel sowie Probleme des Erziehungs- und Gesundheitswesens, erörtert. … Der Irak stellt somit das Land mit der größten jüdischen Bevölkerungszahl im vorderen Orient — von Palästina abgesehen —- dar; Bagdad ist die größte Judengemeinde im ganzen Orient überhaupt. Die staatsrechtliche Stellung dieser Juden ist die einer mit allen - Rechten ausgestatteten religio snationalen Minorität.

  7. 1919-05-21 · Heft 122 (21.5.1919) · page 1

    Auf den fruchtbaren Gefilden, das es um-> spannte, wird sortan großartige Kulturarbeit zum Nutzen der Völker, die darauf siedeln und der ganzen Menschheit geleistet werden. Als Pioniere dieser Arbeit werden die Juden in Palästina einziehen. Das „ewige Volk", das soviel Reiche und Völker übeilebt hat, tritt sein historisches Erbe an.