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Mit der Erkenntnis der zionistischen Aufgabe in diesen und den kommenden Jahren ist auch die Frage beantwortet, ob das bisherige Tempo der Arbelt in Palästina dieser Aufgabe entspricht. Die Folgerung, welche sichaus dieser Erkenntnis mit unerbittlicher Logik ergibt, ist die Notwendigkeit einer ganz ungeheuren Intensivierung der zionistischen Arbeit in der Diaspora zur Gewinnung der erforderlichen Mittel und Menschen für Palästina. … „Ich kann mir nicht vorstellen", schreibt Kaznelson, „daß englische Politiker.., nicht von vornherein damit gerechnet haben, daß ein jüdisches Palästina viel eher als ein arabisches Selbständigkeit erlangen . . . würde." Daß Palästina in absehbarer Zeit Selbständigkeit erlangen würde, damit haben weder englische Politiker gerechnet noch rechnen sie damit.
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Wenn aber nicht, wenn sich Demokratie, Völkerbund und internationales Recht als ohnmächtige Schemen erweisen, dann, erst dann bleibt uns als letzter Weg noch die Möglichkeit offen, Palästina so zu kolonisieren, wie Amerika, Afrika * und Australien kolonisiert wurden. Und dann erst haben wir das Recht dazu. … Siegmund Kaznelson Zur Araberfrage Mein Freund Kaznelson wendet sich gegen meine Auffassung der Araberfrage in Palästina („Jude" V., Heft u). Ich glaube, daß
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Demgegenüber steht*die völlig entgegengesetzte Begründung für die Notwendigkeit der Konzentration in Palästina aus dem sonst drohenden Untergang des Judentums, also der Gefahr der Assimilation, nicht ihrer Aussichtslosigkeit. … Es ist hier nicht von Belang, ob man dem Kulturzionismus, dem Versuch einer Lösung der Judentumsfrage, innerhalb der zionistischen Gesamtbewegung nur eine subsidiäre Rolle, die eines glücklichen Surrogats für die Jahre nach dem Tode Herzls, dem Scheitern seiner Bemühungen um eine Großkolonisation und für die Zeit der palästinensischen Dauerkrise 1920—23 zuweist, oder ob man der Auffassung des „synthetischen" Zionismus zuneigt, der beide Begründungen als gleichberechtigte Ströme zusammenfaßt und vereinigt. Der „Königstraum" des Zionismus: Palästina nicht bloß als ein geistig-kulturelles Zentrum des Judentums, sondern als das Land der Massenkolonisation, als Zentrum auch der ökonomischen Regeneration des jüdischen Volkes, beginnt wieder seine alte Macht auszuüben.
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Das rein formale Element, das die Internationalität der exzessiven Nationalismen der verschiedenen Völker ausmacht, verliert an einem bestimmten Punkte naturgemäß die Kraft seiner Wirksamkeit, wenn die tieferen sachlichen und Richtungsgegensätze in Erscheinung treten.— Eine internationale Beurkundung, wie das Palästina-Mandat für den jüdischen Anspruch auf Palästina, fehlt dem jüdischen Postulat auf Anerkennung und Schutz der Minoiitätsrechte.
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Manchen werden diese vielleicht noch nicht genügend und zu den von uns gezogenen weitergehenden Schlüssen nicht berechtigend erscheinen. Die Kette der Tatsachen, die immer stärker und enger Palästina umschließt, muß noch sichtbarer, geschlossener und gliedreicher werden, die Anzeichen dafür, daß nur der Weg des Zionismus übrig bleibt, müssen sich noch mehren, der "~ T—-—- x) Der Aufsatz wurde bereits im Oktober 1924 geschrieben.
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Die agrarische Revolution in Rußland war mindestens ebenso einschneidend und tiefgreifend wie die politische. Der Großgrundbesitz, der in Palästina fast
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Zukunftsgläubig, ja begeistert und berauscht traten wir in die neue Friedenszeit ein; ein weltpolitisch anerkanntes Judenvolk, nationale Minoritätsrechte im Osten und — vor allem anderen — die nationale Heimstätte in Palästina, schien es uns allen nicht, als ob auch wir glauben durften, als Sieger aus dem Kriege hervorgegangen zu sein? Dieser Glaube ist in diesem letzten Jahre uns gründlich . ausgetrieben worden.
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Die Stellungnahme zu der Politik der Leitung in den letzten Jahren, die Aufstellung des Arbeitsprogramms für die beginnende Einwanderung nach Palästina und den Aufbau des Landes, die Fixierung seiner Stellung innerhalb des jüdischen Lebens, all dies und vieles andere mehr war Aufgabe der Jahreskonferenz.
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Zucker, Bukarest............. . . 1.42 Summe 17.42 Couponspenren für die El-Arisch- und Palästina-Expedition: Dr. M. Lustig, Wien................. 15.— Alex. Meyer, Lodz, Coup, von Pf. St. 16.—...... 8— Agudath Zion, Lodz, Coup, von Pf.