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Der Patriarch von Konstantinopel wird nur in spiritualibus als der Patriarch der älteren Kirche betrachtet, er hat aber keine sonstige Vorrangstellung. Die russische Palästina-Gesellschaft, die eine grosse Rolle als Werkzeug des Panslavismus in Syrien und Palästina spielt, besteht seit beinahe 25 Jahren. … Verschiedene Anstalten wurden auch eingerichtet, um das eingeborene Element heranzuziehen, und das alles geschieht gegen die griechischen Interessen in Syrien und Palästina. Die Anstalten, welche die russische Palästina-Gesellschaft in Jerusalem besitzt, wachsen von Tag zu Tag an, so dass sie darin heute bereits ein Bollwerk gegen die Interessen der ganzen Welt besitzt.
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Es ist der erste Versuch einer zusammenfassenden wissenschaftlichen Geographie des heutigen Palästina, der volles Lob verdient.- Der topographische Teil (vgl. auch Abschn. I: Namen, Grenzen, Ausdehnung, Lage des Landes) scheint mir ein wenig schwach geraten zu sein«.
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Das müssen wir riskieren, denn wenn, wie die halbe Welt glaubt, Palästina einer glorreichen Zukunft entgegengeht, so kann diese Zukunft unmöglich einer industriellen Basis entbehren. Elija wurde von den Raben gespeist, aber das Brot, das sie ihm brachten, muss doch von jemandem gebacken worden sein, und wir kennen ja die Gewohnheiten der Raben. … Der heilige Sabbath selbst ist ja von den sechs Arbeitstagen abhängig. Und Palästina ist nicht nur ein Traumland. In diesen malerischen Ruinen müssen die Leute wohnen. Und diese Ruinen sind nicht, wie man sich vorstellt, die Ruinen einer primitiven Hirtengegend, sondern die Ruinen eines grossen Culturstaates.
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Die Aufzeichnungen gewähren, obwohl — vielleicht auch weil — sie eine Fülle ganz persönlicher Details enthalten, ein überaus lebendiges Bild des heutigen Palästina. Der Verfasser bemüht sich durchaus nicht, schön zu färben; er vermeidet es nicht, die Schattenseiten darzustellen; und doch spricht aus allen seinen Worten eine frohe Hoffnung und manchmal versetzt ihn ein kleines Intermezzo, wie die Unterrichtsstunde in der Jaffa er Mädchenschule — eine Frau, die vor Mädchen in hebräischer Sprache Geographie von Frankreich vorträgt — in helle Begeisterung. … O s i a s Thon: „Das Wüstengeschlecht“ (Eine Polemik gegen die in Palästina verbreitete Verachtung der Galuthjuden). Von den in diesem Bande des „Haschiloah“ erschienenen Dichtungen sind die meisten der in Prosa geschriebenen recht mittelmäßig.
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Indessen wird dies erklärlich, wenn wir bedenken, daß fast alle ,diese Midraschim in Palästina oder andern km eigentlichen Schauplatz des Kampfes fern liegenden Ländern geschrieben wurden, während das Tana debe Elija Babylonien zur Heimath hat (Znnz S. 112 Anm. f. vgl. jedoch Graetz, G. d.
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Preis 1 Thlr. 42 gr. Mit einer schönen ausführlichen Karte von Palästina? Diese Schrift über die biblische Geographie, worin so viele Bezüge aus den Lalmuden für Benennung und Kenntniß der heiligen Oerter fleißig gesammelt sind, zeichnet sich auch durch äußerlich schöne Ausstattung vortheilhaft aus.
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Zu allen Zeiten sammeln sie Hadern, schachern und wuchern sie; schon im Zeitalter Mosis bestand ihre einzige Wissenschaft in der Kunst des Maklers, des Wucherers (105 Anm. 18); auch in der babylonischen Gefangenschaft bereicherten sie sich durch Geldgeschäfte (248). Josephus’ Zeugnis, zu seiner Zeit hätten die Juden in Palästina keinen Handel getrieben, verdient keinen Glauben (100). Derartige Anschauungen konnten natürlich nur mit Gewaltmitteln der Schriftauslegung und Geschichtsdeutung verfochten werden.
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Jose ha- Galili: die Todten, die Iecheskeel lebendig machte, kamen nach Palästina und nahmen Weiber und zeugten Kinder. Und Iehuda ben Betera stand auf — wahrscheinlich aus pnnn, ein Nachkömmling des vor Hillel im hohen Ansehen gestandenen b.
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Erst die fortwährenden Türkenkriege zwangen die Karaiten, den Orient zu verlassen und nach der Krim und nach Litauen auszuwandern. Doch blieb speziell Palästina zu allen Zeiten das Land ihrer Sehnsucht, in das sie oft Wallfahrten unternahmen. Im Jahre 1698 plünderten die Kosaken die karaitischen Gemeinden in Litauen, wobei auch viele wertvolle Handschriften verloren gingen.
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Die Unfehlbarkeit der Bibel machte während des zweiten Staatswesens die Autorität des Synhedrions notwendig, dessen legitime Erben das Patriarchat in Palästina und die Akademien in Babylon waren. Die Annahme, daß der Talmud als unfehlbar zu betrachten sei, entstand in einer Zelt, als die babylonischen Geonitn eijn tatsächliches Monopol unbedingter Geltung auf geistigem Gebiete hatten.