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Emst Simon: Die Bibel im neuen Palästina i. In der jüdischen Renaissancebewegung haben im wesentlichen drei Männer zur Bibel Stellung genommen: Achad Haam, Berdiczewsky und Josef Chaim Brenner.
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Die Bibel im neuen Palästina Schul- und Erziehungsort des Haschomer Hazair, geeignete Lese- und Vorlesestoffe zu schaffen, hat, wie berichtet wird, die Bibel alle profanen Mitbewerber weit hinter sich gelassen.
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540 Die assyrischen I nvasionen und Eroberungen in Palästina, zurückgekehrt, und habe sich überhaupt seit der Zeit gebessert. Der letzte Zug ist aber geeignet, den ganzen Bericht zu verdächtigen; denn das Buch der Könige läßt Manasse als Sünder sterben und weiß nichts von seiner Reue uird Bekehrung. … Hat Assar-Chaddon fremde Völker׳ schäften nach Samaria verpflanzt, so muß er wieder die Herrschüft mindestens über Nordpalästina behauptet haben; da diese aber wahrscheinlich durch Sancheribs Niederlage verlustig gegangen war, so kann sie sein Sohn wohl nur durch Krieg wieder an sich gebracht haben. Es würde also daraus folgen, daß Assar-Chaddon in Palästina Eroberungen gemacht hat. Daraus würde dann weiter folgen, daß auch Südpalästina oder Judäa durch eine Invasion Assar-Chaddons gelitten habe.
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PALÄSTINA MONATSSCHRIFT FÜR DIE ERSCHLIESSUNG PALÄSTINAS X. JAHRGANG 1927 HEFT 6/7 Die Bevölkerung Palästinas. Von. Dr. A. Kuppln, Jerusalem. … Es waren ihrer in ganz Palästina 1053. Diese kleine Zahl ist damit zu erklären, daß im Beginn der Kreuzfährerherrschaft viele Juden Palästina verlassen hatten..
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Aber selbst einmal zugegeben, diese kausale Auffassung bestände zu Rechts Die jüdische Nation in Palästina wäre die Ursache für das Erscheinen religiöser Genien gewesen, so ist damit in keiner Weise schon der zweite praktisch allein bedeutungsvolle Satz zulässig: Auch ein zweites Mal wird jüdische Nation in Palästina Religion hervorbringen. … Wie weit ist das alles entfernt von dem „Anstreben einer modernen jüdischen Vollkultur in Palästina"! Gewiß unter dem
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Vorträge: Dr. I. Benzinger-Jerusalem: Die neuesten Ausgrabungen in Palästina (mit Lichtbildern). — Geh. Regierungs- Rat Prof. Dr. Geiger-Berlin: Die Juden in der deutschen Literatur. —Oberkantor Davidsohn-Gleiwitz: Ursprung und Entwicklung des Synagogen-Gesanges. — S. … Loevh-Graudenz: Das Judentum und die Arbeit. — Frl. Selma Selka-Berlin: Selbsterlebtes aus Palästina (Land und Leute). — Frau Oberkantor Schidorowsky- Tilsit: Rezitationen, aus jüdischen Dichtungen.,— Dr. I. E. Poritzkh- Berlin: Hermann Heyermans. — Rabbiner Dr.
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Feldmann, I., Die jemenitischen Juden; Cöln, Hauptbureäu d. Jud. Nationalfonds. Fischer, H. u. G. Guthe, Karte von Palästina; Leipzig. Fishberg, M., Die Rassenmerkmale der Juden; München, Ernst Reinhardt; 6,50. Haefeli, L., Samaria u. Peräa bei Flavius Josephus; Freiburg i. … Marus & E. Weber; 4,00. Preß, I., Die jüdischen Kolonien in Palästina; Leipzig. Saphir, E. u. Krause, Karte d. Landes Israel; Berlin, Jüd. Verlag Saphir, E., Ha-arez; Jaffa. Schüler, A., Der Rassenadel der Juden; Berlin.
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Die in Ägypten weilenden israelitischen Stämme wohnten bekanntlich im Lande Goschen im östlichen Nildelta, das auch das WadiTumilat einschloß, dasselbe, durch das heute die Eisenbahn von Kairo nach Ismai'la führt. (Alle, die von Ägypten nach Palästina fuhren, haben diese Strecke durchfahren.) Im 12. Kap. des 2. B. M. lesen wir von den Städten Pithom, Ramses und Sukkoth. … Die Übersetzung liest sich gut, und ihr Wert wird durch die Anmerkungen sehr erhöht. Das Buch der zwei englischen Beamten in Palästina, der Herren Luke und Keith- Roach, stellt ein vorzügliches, inhaltsreiches und zugleich wissenschaftlich wertvolles Handbuch über Palästina dar.
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Januar 1898, Dr. Hirsch Hildesheimer-Berlin: Eine Wanderung durch Palästina. 20. Januar. Rabbiner Dr. Kayserling-Budapest: Die Juden als Patrioten. 28. Februar, Rabbiner Dr. Porges-Leipzig: Ein kaiserlicher Ober-Hoffaktor und Oberrabiner vor 200 Jahren. 14. … Der Verein läßt 5 Zeitschriften in 24 Exemplaren cirkuliren. Loebau (Westpr.). Vorträge: Lehrer Tobias: Palästina, Land und Volk zur Zeit der Zerstörung des zweiten Tempels. Sanitätsrath Dr. Wolfi: Die erste Periode der jüdischen Geschichte bis zur Zerstörung des ersten Tempels.
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Die bibelwissenschaftliche Literatur der letzten Jahre. ß71 Auch in Kadesch und später noch in Palästina wurde er als Gott des Berges Sinai verehrt,, etwa wie der בעל לבנון, oder der בעל פעור, vgl. Ex. 3, 1 הנני 6 ,17 ,הר אלהים חורבה 18 ,19 ,עומד.לפניך שם על הצור f. … Diese Keniter haben aus unerschütterlicher Anhänglichkeit an ihren Gebirgs- und Wüstengott auch nach sechshundertjährigen Aufenthalt in Palästina ihr Nomadenleben nicht aufgeben wollen, vgl. Jeremia 6, 34. Sie trugen als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum JHW-Kult ein Kainszeichen an ihrer Stirne, vgl.
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163 wurden die Pilgerfahrten der Juden häufiger, aber der wirkliche Zustrom von Juden nach Palästina datiert erst von 1492, als viele der aus Spanien Vertriebenen sich dort ansiedelten und den Kern der gegenwärtigen sephardischen Bevölkerung bildeten. Im ganzen darf man sagen, daß im Mittelalter die Reise nach Palästina mit soviel Schwierigkeiten verbunden war, daß es von den Männern sehr rücksichtsvoll war, in den meisten Fällen ohne ihre Frauen dorthin zu ziehen.
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Das müssen wir riskieren, denn wenn, wie die halbe Welt glaubt, Palästina einer glorreichen Zukunft entgegengeht, so kann diese Zukunft unmöglich einer industriellen Basis entbehren. Elija wurde von den Raben gespeist, aber das Brot, das sie ihm brachten, muss doch von jemandem gebacken worden sein, und wir kennen ja die Gewohnheiten der Raben. … Der heilige Sabbath selbst ist ja von den sechs Arbeitstagen abhängig. Und Palästina ist nicht nur ein Traumland. In diesen malerischen Ruinen müssen die Leute wohnen. Und diese Ruinen sind nicht, wie man sich vorstellt, die Ruinen einer primitiven Hirtengegend, sondern die Ruinen eines grossen Culturstaates.
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Schloß das dumpfe finstere Mittelalter den Inden von jeder freiem Entwickelung aus, hemmte es mit bluttriefender Geißel jeden Aufschwung auf dem ihm selbst unbekannten Gebiete der Künste und Wissenschaften und vermochte ihm weder das großartige Ausbarrcn, noch die ihm überlegene Geistes- und Willenskraft des Juden Achtung einzuflößen, so sah das Alterthum, auch nach den wenigen uns erhaltenen Nachrichten, auf jedem Gebiete Juden bervorragcn: Alexandrien, Cyrcne und selbst das kaum den Windeln der Rohheit entwachsene Armenien zählte Juden als Feldherrn, Politiker und Philosophen, die, dem väterlichen Glauben mit der innigsten Wärme anhängend, eine die Bildung ihrer Zeit nickt selten überragende geistige Thätigkeit entwickelten. Neben Palästina bietet das alte Alerandrien den meisten Stofs für die Geschichte der Juden. ThcilS durch unfreiwillige Einwanderung — der Ahnherr der nach ihm genannten Dynastie, PtolemäuS Lagi, hatte ans Palästina mehrere Tausende nach dem erst unlängst durch den makedonischen Alexander au den Ausflüsseu des Nils gegründeten Alexandrien versetzt —, theils durch die in ihrem Vatcrlandc ansgcbrochenen Unruhen, wohl aber auch durch das schnelle Aufblühen der bald zur Weltstadt sich erhebenden neuen Metropole augelockt, hatten sich viele Juden in Alcxandrieu ansiißig gemacht.
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R' Jeremia, R' Seira's Jünger (der gleich seinem Lehrer von Babylonien nach Palästina ausgeivandert ist), wird in der Unterredung zwischen seinem Lehrer und den beiden Aga disten, von seinem Lehrer ״mein Sohn" angeredet. … Nun war R' Jeremia zur Zeit des babylonischen Schulhauptes R' I o s ep h bereits in Mannesreife in Palästina (Ketubot 43a, Zebachim 44 a; 100 b> Temura 14a b), d. h. in den Iah. ren 331—333. Selbst wenn man 20 Jahre bis zu seiner Jugendzeit zurückdatirt, so ergiebt sich, daß N' Levi und R' Kahana die Unterredung mit R' Se'ira um 310 geführt haben.
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Damit ist mit der nie aus den Augen zu verlierenden, großen Bedeutung der Rückkehr nach Palästina auch die Begrenzung angezeigt. Die Geschichte ist der Raum der messianischen Erfüllung. Aber auch das große und glückliche Geschichtsereignis — Edikt des Kyros, Balfour-Deklaration — fordert vom Juden weiter die messianische Haltung. … Als den Raum dieses Gottesreiches sieht unser Prophet, er, der die Hoffnung auf das Kommen des Gottesreiches im engsten Zusammenhang mit Palästina sein Herz hatte treffen lassen, die Welt. Er orientiert sich ganz an Jeremia, der sich als „Prophet für die Welt" (Jer. 1,5) begriffen hatte.
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Es ist sicher, daß seil der babylonischen Gefangenschaft die Zahl der Juden in der Diaspora bedeutend höher war als die der Juden in Palästina. In den Ostprovinzen des Römischen Reiches und auch in Mesopotamien bildeten die Juden einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung: z. … Es ist kennzeichnend, daß fast überall in der Diaspora des Römischen Reiches die Juden griechisch sprachen und nicht aramäisch, das damals in Palästina gesprochen wurde. Die Übersetzung der Hibel ins Griechische ist also für die Juden eine zwingende Notwendigkeit gewesen. 9
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„Der Geist des Judentums ist Konformität in Handlungen und Freiheit in Absicht auf Lehrmeinungen": dies Wort von Mendelssohn ist überaus treffend, doch ein Wort mit Flügeln an der Schulter ist es nicht, es hat wissenschaftliche Bleisohlen unter den Füßen. „Wenn Palästina durch Beredsamkeit zu gewinnen wäre, so hätten wir nicht nur Palästina, son- 426
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Die sittliche Gemeinschaft des Volks soll die der Menschheit nach sich ziehen: „Ganz Palästina wird sein wie Jerusalem, und alle Länder wie Palästina" (Pesikta Rabbati). Das ethische Ideal der Juden, die „H e 5 i i g k e i tu, wurde immer wieder vor der Gemeinschaft errichtet.