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Weiter erwähnen wir aus dem Inhalt der Zeitschrift» Mitteilungen über die Begründung; eines wirtschaftlichen Komitees für Palästina mit dem Sitze in Berlin, welches eine Reihe der besten Namen aufweist uifcl, wie uns bekannt, in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits nicht unerhebliche Arbeiten geleistet hat; besonders eine Palästina-Bibliographie, deren Spezialität die Sammlung von Zeitungsartikeln und amtlichen Nachrichten der verschiedenen Kulturstaaten aus allerletzter Zeit bildet. … Es lagen die folgenden 5 Thesen zur Abstimmung vor: 1. Ist die Bitte um Rückkehr nach Palästina in unsere Gebete aufzunehmen? 2. Soll um Herstellung des Tempels und des jüdischen Staates, selbst wenn wir nicht dahin zurückkehren wollen, gebetet werden?
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Anzeigen New York wohnen allein mehr als zehnmal soviel Juden denn in ganz Palästina, trotz unermüdlicher Agitation. Von den 887 000 Einwohnern der amtlichen Schätzung vom 1. September 1926 sind i58 000 Juden i7,8°/o, Christen 78000 8,8%, Mohammedaner 64i 000 72,270/0. Von Palästina als einem {'üdischen Lande kann also noch lange keine lede sein. Was im großen Publikum gleichfalls fast ganz unbekannt ist, das ist der Umstand, daß es in Palästina eine andere jüdische Kolonisation gibt, die vom Zionismus nichts wissen; will und nicht nur älter, sondern auch viel bedeutender als die zionistische ist.
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•deutlich gemacht worden, ob die betreffende Pflanze als Zier- oder Nutzpflanze kultiviert wird oder ob sie auch nebenbei wild in Palästina vorkommt. Ferner wurde durch Zeichen kenntlich gemacht, ob eine Pflanze der Flora der Mittelmeerküste oder der der Umgebung des Toten Meeres angehört. Diese Arbeit hat vor allem den großen Vorzug, daß sie nur das engere Palästina „von Dan bis Beersaba" berücksichtigt und das weitere Syrien aus dem Betrachtungskreis ganz ausschließt. Dies ist vom Wert für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas und namentlich für die Schaffung einer wissenschaftlichen Grundlage der palästinensischen Landwirtschaft.
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Die elegante und handliche Ausführung des Buches macht dem Fiba-Verlag, der sich seit einiger Zeit durch seine modernen Palästinapublikationen sehr verdienstvoll betätig!) hat, alle Ehre. f. m. Palästina Kunde I Geographie von Dr. Hugo Herrmann, mit 21 Abbildungen, Fiba-Verlag, Wien, S. 80. — In der reichen Palästinaliteratur fehlte es bisher a*n einem richtigen Leitfaden der Palästinakunde. Der Verfasser, durch zahlreiche Vorträge, Referate, Publikationen, zuletzt durch sein Buch „Palästina wie es wirklich ist" — das eine ungemein große Verbreitung gefunden hat — bekannt als Fachmann darin, hat es übernommen, vier kleine Büchlein: Geographie, Bürgerkunde, das Jüdische Aufbauwerk und Geschichte über Palästina zu schreiben.
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Die zu fordernden nationalen Minderheitsrechte können nicht durch Abstriche von der staatsbürgerlichen Gleichheit erhandelt werden. Auch in Palästina darf kein völkischer jüdischer Staat errichtet werden. Die Palästinaliteratur* Internationale Bibliographie. Unter Mitwirkung von J. de Groot und A. … So ist zum Beispiel auch die Literatur über die semitische und griechische Götterwelt einbezogen, ferner jene über die alten Rassen, Völker, über die Kirchengeschichte usw., denn diese Bibliographie ist nicht auf Palästina beschränkt, wie ihr Titel bescheiden lautet, sondern bezieht alle Wissensgebiete, die im Zusammenhang mit Bibel und Neuem Testament stehen — Völkerkunde, politische und Religionsgeschichte, Anthropologie usw. —, ein.
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Im Leitartikel sagt die Redaktion,, daß nach dem Kriege die Bedingungen für einen Aufbau in Palästina die denkbar schlechtesten gewesen seien — umsomehr sei der heutige Wohlstand dort bemerkenswert. Die Schwierigkeiten liegen heute auf politischem Gebiet. … Dies deutet an, daß die Regierung anfängt, sich mit dem Gedanken einer jüdischen Tätigkeit in Transjordanien abzufinden. — Die Artikel sind alle sehr objektiv gehalten und instruktiv. Das jüdische Werk in Palästina nimmt den größten Teil des Textes ein, der A. P. B., der PLDC., dem Rutenbergwerk, der Zionistischen Kolonisation, der Hannothea, der Hadassah, sind spezielle Artikel gewidmet, die Inserate stammen ausschließlich von jüdischen Gesellschaften.
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Daß ihre Glaubensgenossen aus Amerika ihnen Geld schicken, wird ihnen als furchtbares Verbrechen angerechnet. „Ein amerikanisches Schiff mußte eigens nach Palästina kommen, um ihnen Nahrungsmittel zu bringen," ruft das Blatt schmerzbewegt aus. Es bricht einem das Herz, wenn man die Qualen dieses armen SchiffesJ bedenkt, welches die unseligen Juden gezwungen haben, den weiten Weg von Newyork nach Jiaffa zu segeln und /allerlei Cerealien hinzubrinj jgen — von denen die nicht jüdische Bevölkerung ihr wohlgemessenes Teil erhalten hat.) … Er wiederholt die Voraussage, die wir schon öfter gehört haben, daß die Zukunft in Palästina, sowohl die wirtschaftliche, als in einem gewissen Sinne auch die der Verwaltung, den Juden gehöre. Seltsam mutet nur die Bemerkung an, daß „der Charakter der jüdischen Rasse so stark auf Erwerb und Besitz gerichtet" sei, zumal angesichts dieses grauenhaften Krieges, der ein Krieg um materiellen Besitz ist, wie nur wenige vor ihm.
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Da Nachmani seinen Bibel» commentar erst in seinen späteren Lebensjahren schrieb, nachdem er in Palästina die schreckhaften Spuren der Mongolenzüge mit eigenen Augen gesehen hatte, so ist diese oben erwähnte Notiz etwa nicht zu erklären aus einer übermäßigen günstigen Meinung von den Mongolen.
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Jerusalem und se^n Gebiet von Gustav Dalman. — Schriften des Deutschen Palästina - Institutes, Bd. 4., mit 40 Abbildungen und einer Karte, Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh, 1930, Preis geheftet 20 Reichsmark, gebunden 22 Reichsmark. — Der Verfasser, der ein Leben lang Palästinaforscher war, das Haupt einer ganzen Schule, die er ausgebildet hat, vereinigt das Wissen aller Fachgebiete, die zu einer Beschreibung Jerusalems gehören, insbesondere Bibelkunde, Geschichte und Geographie des Landes und der Stadt, mit der Liebe zu seinem Gegenstand.
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Die ungeheure wissenschaftliche und textkritische Arbeit des Herausgebers wird erst nach Vorliegen des zweiten Bandes voll ermessen und gewürdigt werden können. m. e, Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina» Verlag Dr. Victor & Landau, Tel Aviv, 32 Seiten. — Das bekannte Heft erschien soeben in neuer Auflage (Herbst 1935).