Mannheim
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  1. 1927-02-09 · 2 (9.2.1927) · p. Seite 44 · Neustadt a. d. H.

    Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.

  2. 1912-01-01 · Heft 1 · p. Seite 31 · Aufruf!

    Wir haben die feste Zuversicht, daß sich viele gern an einer Palästina-Arbeit beteiligen werden, die zur Repräsentation des Judentums in dieser zukunftsreichen Stadt in hervorragendem Maße beitragen wird. … Wollermann 1912. Lorch: Die römische und griechische Kirche in Palästina. (Schwäbische Korrespondenz, Stuttgart.) 31

  3. 1918-01-10 · Heft 7 (10.1.1918) · p. [Seite] · Eine Erklärung der deutschen Regierung

    Hinsichtlich der von der Judenheit, insbesondere von den Zionisten verfolgten Bestrebungen in Palästina, begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwesir Talaat-Pascha kürzlich abgegeben hat, isisbesondere die Absicht der Kaiserlich Osmanlschen Regierung, gemäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Haitang die aufblühende Jüdische Siedeleng In Palästina durch Gewährung von freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes, von örtlicher Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und von freier Entwicklung ihrer kulfereilea Eigenart zu fördern."

  4. 1929-11-01 · 21 (1.11.1929) · p. Seite 345 · Inhalt

    Inzwischen hat der Weg der Habima dahin geführt, wohin er notwendig führen mußte: nach Palästina. Hier, im Lunde der lebendigen hebräischen Sprache allein, konnte sie hoffen, eine vollkommene Resonanz für ihr künstlerisches Schassen zu gewinnen. Ergreifend klingen die Berichte über die im Frühjahr 1928 begonnene Tournee nach Palästina. 70 OOO Zuschauer kamen zu diesen Aufführungen bei ungefähr 150 000 jüdischen Einwohnern. Nicht nur in den OTu! drei Bildern Davids Krone. — Tamar: A.

  5. 1901-04-19 · 16 (19.4.1901) · p. 12 · Wien

    Es wurden dabei unter anderem die Beschlüsse gefasst: an hebräischen Spracheursen theilzunehmen und im Sinne der Resolution III des Zionistentages zur Lage der jüdischen Colonisten und Arbeiter in Palästina vorzugehen. Ungarisch-Hradisch. Montag den 8. d. M. veranstalteten die jüdisch-akademische FerialVerbindung „Achiwah" und der Einzel vorein „Zion" eine Passah-Feier im grossen städtischen Redoutensaale. … Wie Ihnen bekannt sein dürfte, hat der Erste österreichische Zionistentag in Olmatz, geleitet von der Erkenntnis, dass die politischen Zionisten berufen sind, den Pionnieren des Zionismus, den nothleidenden jüdischen Colonisten und Arbeitern in Palästina, zuhilfe zu kommen, nachstehende Resolution gefasst: „Alle zionistischen Vereine Oesterreichs werden aufgefordert, in kürzester Zeit Versammlungen und gesellige Abende, welcher Art immer, nicht nur an den Sitzen der Vereine selbst, sondern auch ausserhalb derselben, zu veranstalten, deren Reiherträgnis den nothleidenden Arbeiterfamilien in Palästina zuzuwenden ist.

  6. 1901-07-12 · 28 (12.7.1901) · p. 15 · [Ohne Titel]

    Allen meinen Collegen und Freunden, die mich anlässlichhieiner Promotion beglückwünscht haben, spreche ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus. Dr. B. H a u s n e r. Sponden. Für die Arbeiter in Palästina: Bei der Administration eingelangt: Martin Buber, Lemberg, Erlös aus Lilien'schen Ansichtskarten K 12.—, Verein rFraternitastf, Prag K 10.—, Ingenieur Sauberberg, Rudki K 5.—, Greiner Max, Tapolcza K 2.-. … Agitieret aus Anlass des kommenden Sukkoth-Festes beizeiten "für Palästina-Ethrogim. nnw wmn irnK ♦bantir pK ^nns -rna njno nun l^man Oberingenieur L: Vielen Dank. J. S., Rossieni: Verbindlichen Dank für Ihre liebenswürdige Anerkennung.

  7. 1926-11-08 · 11 (8.11.1926) · p. Seite 295 · Auswahl empfehlenswerter Bücher für Chanukkah

    .: Das unruhige Asien. Reise durch Indien, China, Japan, Palästina u. a. Mit 64 Photogr. Leinen M. 10.—t Heimann, Moritz: Nachgelassene Schriften. Leinen M. 7.—. Jacobus, Ad.: Der Gottesstaat. … Rosin, H.: Die Juden in der Medizin. M. 1.50. Schoenaich, General Dr. von: Palästina. Mit Abbildungen. Geb. M. 2.75. Stern, H.: Warum sind wir Deutsche? M. 1.90. Steuernagel, C.r Hebräische Grammatik. 7. neue Ausl.

  8. 1918-04-01 · Heft 4 (April 1918) · p. 145 · Inhalt

    Bussche-Haddeuhausen in bezug auf die Ordnung der Dinge in Palästina und den Schutz der jüdischen Minoritäten in den westlichen Randländern des ehemaligen Zarenreichs und Rumäniens. In dieser Besprechung fand sich der folgende Satz: „Da die beiden Angelegenheiten innig Zusammenhängen und in ihrer Gesamtheit das außenpolitischeJnteressederdeutschenJudenheitüberhauptbilden..

  9. 1902-11-01 · Heft 11 (November 1902) · p. 633 · Berlin / S.

    November von Prof. Ernst Sellin-Wien (^Meine Ausgrabungen in Palästina"), am 15. Januar von Chefredakteur vr. I. Landau- Berlin („Der Jude auf dem Theater"), am 12. Februar von Schuldirektor vr.

  10. 1902-12-05 · 49 (5.12.1902) · p. 6 · Nikolajew

    Im Besitze der offiziellen Erlaubnis zur Abhaltung von öffentlichen Vorlesungen über Palästina, veranstaltete der Verein kürzlich den ersten Zionisten-Abend, der äusserst stark besucht war. Es wurden Vorträge über die Bedeutung und die Erfolge des Zionismus und über Palästina gehalten, welche den Enthusiasmus der Zuhörer entfesselten.

  11. 1930-09-01 · 17 (1.9.1930) · p. Seite 273 · Martin Buber

    Die jüdische Jugend aller Richtungen ließ sich von ihm entscheidend beeinflussen. Heute steht er der Bewegung für das arbeitende Palästina nahe. Buber ist Mitbegründer des ^Jüdischen Verlages", er redigierte eine Zeit lang die von diesem Verlage herausgegebene Zeitschrift „Der Jude".

  12. 1929-09-15 · 18 (15.9.1929) · p. Seite 302 · Ellingen

    OTTO LÜCKERT Das vornehme Hotel direkt gegenüber dem Hauptbahnhof Südeingang Unter der derselben Leitung HOTEL DEUTSCHER HOF OTTO LÜCKERT 5 Minuten vom Bahnhof am Karlstor gelegen Kaffee«Restaurant * WehvRestaurant * Pfälzer Winzerstube Täglich nachmittags und abends Konzert EISENWERK FRIEDRICH SCHWEITZER MÜNCHEN W Palästinakundgebung Anläßlich der traurigen Vorfälle in Palästina hatte ein Ausschuß, bestehend aus den Herren Oberlandesgerichtsrat Dr. Alfred Neumeyer. Rabbiner Dr. Leo Baerwald, Rabbiner Dr.

  13. 1930-08-01 · 15 (1.8.1930) · p. Seite 231 · Inhalt

    Ab — Eine Gedenkschrift für Franz Rosenzweig — Die wirtschaftliche Lage der Juden in Deutschland — Bilanz der Aufbauarbeit in Palästina — Alte jüdische Kunst — Aus der Geschichte der Juden in Deutschland vor 400 Jahren — Aus der Gemeinde München — Aus der Gemeinde Augsburg — Aus der Gemeinde Regensburg — Aus den bayerischen Gemeinden — Aus dem Reiche —> Bücherschau — Amtlicher Anzeiger: Bekanntmachung des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden: Bekanntmachung über die Erweiterung des Gebietes der Israelitischen Kultusgemeinde Treuchtlingen — Personalia ver vrand des lempels am 9. flb ■pi’DK Dl1?»

  14. 1900-12-14 · 50 (14.12.1900) · p. 15 · Aufruf

    Einige Correspondenzen und Vereinsnachrichten, ferner Anmeldungen zum „Vereine für technische Studien in Palästina" mussten für die nächste Nummer zurückbleiben. E. 0. in Smichow. Wir haben die Liste wegen Vervollständigung weitergegeben.

  15. 1914-03-20 · 12 (20.3.1914) · p. 293 · Sederschüsseln

    Geyer aus Lemberg hielt hier kürzlich vor einer tausendköpfigen Zuhörerschaft einen zweistündigen Vortrag über den Zionismus und das hebräische Schulwerk in Palästina. Es wurde einstimmig eine Resolution gefaßt, die dem Actions-Comite das Vertrauen der hiesigen Gesinnungsgenossen und die Billigung seines Vorgehens im palästinensischen Schulstreit ausspricht.

  16. 1929-06-01 · 11 (1.6.1929) · p. Seite 173 · Hilfsverein der deutschen Juden

    In dem Blatt, das an Organisationen des In- und Auslandes und private Interessenten wie an Behörden und Konsulate verschickt wird, werden Mitteilungen über die Emigrantenfürsorge des Hilfsvereins der Deutschen Juden gebracht und Informationen verschiedener Art über folgende Länder erteilt: Tschechoslowakei, Rußland, Türkei, Bulgarien, Rumänien (Bessarabien), Portugal, Kanada, Vereinigte Staaten, Mexiko, Kuba, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Südafrika, Australien, Palästina. Die Informationen erstrecken sich u. a. auf Bevölkerungs- und Landesverhältniffe, Wirtschafts- und Arbeitslage, Siedlungswesen, Ein- und Auswanderungsstatistik, Einwanderungsgesetze, Einreisebestimmungen: ferner aus Berichte über Konferenzen, die sich mit Wanderungsproblemen beschäftigen, in Havana, Paris, Berlin, Genf und Buenos Aires.

  17. 1897-07-02 · 5 (2.7.1897) · p. 3 · [Ohne Titel]

    Unter „Zionismus" verstehen wir die Bewegung, die vermittelst einer planmäßigen Emigration der Juden nach Palästina nicht nur eine jüdische Gesellschaft in's Leben rufen, sondern auch die Veränderung der ökonomischen Lebensweise der Juden herbeisühren, aus dem jüdischen „Handels"- und Krämervolk ein landwirthschaftlich und industriell arbeitendes Volk machen will.

  18. 1898-03-04 · 9 (4.3.1898) · p. 12 · Jerusalem

    Gregoire: „So gebt ihnen ein Vaterland und sie werden es lieben." Michaelis: „Palästina ist ja das Vaterland der Juden." Grügoire: „So lange das Unheil über den Juden hereinbricht und er zitternd das Brot des Elends isst, seufzt er nach der Ankunft des Messias.

  19. 1902-10-24 · 43 (24.10.1902) · p. 8 · Ein Gymnasium in Lodz

    Als ihm die Schüler seiner Klasse zum jüdischen Neuen Jahre beglückwünschten, war der Herr Supplent entrüstet über das taktlose Benehmen seiner Glaubensgenossen und erwiderte mit folgenden Worten: „Ich bin ein zivilisierter Europäer und feiere diesen Feiertag nicht. Wenn ich mit meinen Kindern und Enkeln in Palästina wohnen werde, so werde ich ihn feiern." Der Herr Klinger ist als* konsequenter Mensch auch am Neujahrstage in die Schule gekommen zur nicht geringen Verwunderung seiner „arischen" Schüler.