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Geitein, Über die Herkunft der palästinensischen Araber; Erich Brauer, Fellachen in Palästina; Adolf Reifenberg, Nave, eine antike jüdische Stadt; Ernst Simon, Die Tat ward ruchbar (über Bdalikl). Viktor Bauer, Volk unterwegs — Staat unterwegs, ein jüdisches Buch, Nekudah״Verlag, Mukacevo CSR., 160 S. … Nach scharfer Kritik an den Richtungen im Judentum, zumal im Zionismus, ent״ wirft B. ein neues Programm für die Organisation des Zionismus und des jüdischen Palästina. Micha Josef Berdyczewski (bin Gorion), Aus einer Judenstadt, Bücherei des Schocken״Verlags (67), Berlin, 1936, 89 S.
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Der Begriff einer ,,Jüdischen Numismatik“ geht freilich über die antike jüdische Münze, also das von jüdischen Münzherren ausgegebene bzw. das in Palästina in Umlauf gewesene metallische Geldstück, weit hinaus. Die Numismatik umfaßt neben den Zahlungsmittein auch andere metallische Prägungen münzähnlichen Charakters — Medaillen —, die nicht dem Geldverkehr dienen, sondern die Erinnerung an bestimmte Begebenheiten oder Personen von historischem, lokalem oder auch familiärem Interesse festhalten sollen — Denkmünzen — oder die lediglich dem künstlerischen Anschauen und Genuß — Schaumünzen — oder auch verschiedenen praktischen Zwecken dienen wie solche religiösen Charakters (Gebetsmedaillen, kabbalistische Amulette), oder aber moralische Ideen versinnbildlichen, wie die zahlreichen Freund- Schafts- und Schulmedaillen des späten Mittelalters, oder endlich einfach Wert marken oder Kennzeichen sind.
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Für die Blütezeit der synagogalen Kunst gibt Reifenberg wesentliche allgemein - kunsthistorische Aufschlüsse, denn von hier gehen wichtige Einwirkungen auf die abendländische frühchristliche Kunst aus: ikonographische Hinweise geben die Fresken von Dura Europos, die Anordnung der Tora in einer Nische weist auf dieApsis, — „der basilikale Typus des Gotteshauses gelangte zuerst im jüdischen Palästina zur Ausprägung". Ober Anlage und Darstellungen der Katakomben, besonders in Rom, über die eigenartige Technik der Goldgläser und den Anteil der Juden 262
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Man sieht und lernt aus gutem Bildmaterial, wie eng die Zusammenhänge sind und wie kenntnisreich der Verfasser die Fäden verknüpft, die von Palästina in das Abendland und vom Abendland in das Morgenland führen. In diesem Bemühen ziehen Menschen jüdischer Arbeit an uns vorüber, ganz gleich, ob sie nun im Münzbild, in der Medaille, im Kultgerät und auf den Siegeln, ob sie im Porträt, im kenntnisreichen Text des Verfassers oder in der Schenkungsurkunde an das Jüdische Museum zu begegnen.