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  1. 1916-06-01 · Heft 3 (Juni 1916) · p. 182 · Zum Problem der jüdischen Erziehung

    Aber solange die jüdische Wirtschaft, in Deutschland so gut wie in Palästina, nicht einmal die zum Judentum Entschiedenen, geschweige gar die ganze jüdische Jugend als Erwachsene aufzunehmen imstande ist, so lange muß das jüdische Erziehungswesen neben und außerhalb der deutschen Schule stehen. … Dennoch bleibt kein anderer Weg zur Lösung dieses Konfliktes, als das „Loskaufen" der Jugend aus der deutschen Wirtschaft; und dies ist nur möglich zugleich mit der langsam vorschreitenden Fundierung der jüdischen Wirtschaft in Palästina. Durch drei feste Punkte ist der allgemeine Grundriß und die Besonderheit des jüdischen Nationalerziehungswesens in Deutschland und Westösterreich bestimmt: durch das Wesen der Jugend, durch die Idee der jüdischen Kultur und durch die reale Gegebenheit der gegenwärtigen Struktur der Judenschaft.

  2. 1926-02-08 · 2 (8.2.1926) · p. Seite 43 · Maximilian Joseph Pfeiffer [Rezension]

    Leinen M. 7.50 Philby, Harry: Das geheimnisvolle Arabien. 2 Bände.' Leinen M. 30.— Pinner, Felix: Das neue Palästina. Volkswirtschaftliche Studie. M. 2.50 Seidel, H. I.: Der britische Mandatstaat Palästina im Rahmen der Weltwirtschaft.

  3. 1918-09-10 · Heft 23 (10.9.1918) · p. Seite 548 · Neues vom jüdischen Verlag [Rezension]

    Diese Empfindung^ ist um so zwingender, als das Buch nicht von einem raffinierten Literaten und nicht in einem der großen Zentren des europäischen Literaturbetricbs, sondern von einem aus Galizien nach Palästina verschlagenen Vierundzwanzigjkhrigen geschrieben r/urdo. Ein Kritiker verglich Agnon. mit Rabindranath Tagore. Wir halten <lio Vergleichung des jungen Juden mit dem alten Hindu, dessen Dichtungen — wenigstens in der Übertragung — von einer spezifisch englischen Süßlichkeit triefen, für blasphermsch.

  4. 1923-01-01 · Heft 5 · p. 307 · Die jüdische Literatur in schwedischer Sprache [Rezension]

    Umschau: Literatur 307 noch eine besondere Aufgabe in der Kulturentwicklung des neuen jissub von Palästina zu erfüllen hat, so spricht auch Arno Nadel nicht genügend von der neuhebräischen Musik und schweigt ganz von der doch so wichtigen „Gesellschaft zur Verbreitung jüdischer Musik" in Petrograd.