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  1. 1918-01-01 · Heft 3 · p. 117 · Zur Geschichte der "Zionsliebe"

    Charles Netter, eines der energischeren Mitglieder des Alliancekomttees, der Gründer von Mikweh-Israel, teilte darauf Rabbi Alkalai mit, daß, in Rücksicht auf die Richtigkeit seiner Darlegungen, die Gesellschaft so gut wie beschlossen hätte, an ein viel größeres Unternehmen in Palästina heranzutreten. Der schwärmerische Alkalai war freudig hingerissen. In Predigten und Flugblättern erklärte er fortwährend die Wichtigkeit der Sache und bewies durch Andeutungen aus der Schrift, dem Talmud und den Midraschim, der Morgenstern der jüdischen Erlösung werde aus Gallien aufgehen. … Es verstrich noch eine Zeitspanne, und Rabbi Alkalai kam zum Beschluß, man könne die Frage der Besiedlung Palästinas nur an Ort und Stelle lösen, in Palästina selbst. Trotz seines hohen Alters, er war schon mehr als siebzig, machte er noch eine Reise nach Erez-Israel. Nachdem er die dortige Lage genau geprüft hatte, kam er zu der Überzeugung, daß nur in Palästina selbst, am Orte der kommenden Arbeit, die Zentrale für Palästinabesiedlung gegründet werden müsse, mit Filialen in der ganzen Welt.

  2. 1903-10-16 · 42 (16.10.1903) · p. 5 · Zwei russische Delegierte über den sechsten Kongress

    .* Das Baseler Programm lautet: „Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung eimr öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina, also nur in Palästina. Das steht fest. Aber hat etwa das Baseler Programm auch den Weg vorgeschrieben? Wenn man nicht den kürzesten Weg gehen kann» dann wählt man Umwege. … Ich spreche nicht von H e r z 1 und N o r d a u. Ihre Kraft wird nicht nur für Palästina und Ostafrika ausreichen, sondern es wird noch ein ganz gehöriger Vorrat für das Judentum übrigbleiben. Was unsere, d. h. die russischen Kräfte anbelangt, so kann ich Ihnen sagen, dass es gar nicht schaden könnte, wenn man manche verschimmelte Kraft nach Ostafrika hinsendete, um sie dort auszulüften.

  3. 1909-11-01 · Heft 11 (November 1909) · p. Seite 707 - 708 · Die Lage in Yemen

    Die unglücklichen Juden wandern nach wie vor von dort ab. Wie immer wenden sie sich vorzugsweise nach Palästina. Aus Berichten der Flüchtlinge ist zu erkennen, dass in gewissen Bezirken von Yemen die religiösen Verfolgungen mit besonderer Grausamkeit wüten. … Eine erste Gruppe von 160 Verbannten hat soeben den Kanal von Suez passiert, um sich nach Palästina zu begeben. In einem Brief an unsere Glaubensgenossen von Suez baten sie um Lebensmittel. Unglücklicherweise kam der Brief erst nach der Abfahrt des Schiffes an seine Adresse, so dass es unmöglich war, Vorräte zu schicken.

  4. 1840-01-25 · Heft 4 (25.1.1840) · p. 26 · Jerusalem: die synagogalen Gebräuche

    Die ersten sieben Tage nach der Trauung (Schibat Je me ha- Mischte), wahrend welcher in der Wohnung der Jungvermahlten ein geschmackvoller Traubaldachin ausgestellt ist, unter welchem das junge Ehepaar sitzend die Beglückwünschungen der Freunde empfangt, werden mit Festlichkeiten hingebracht. In der Regel heirathen in Palästina die Jünglinge nach zurückgelegtem vierzehnten, die Mädchen aber nach dem zwölften Jahre. Nach uralter Sitte darf in Jerusalem keine Trauung statt finden, wenn die Braut nicht das zwölfte Jahr bereits erreicht hatdenn wenn die Braut jünger ist, so muß die Trauung außerhalb der Sradt, etwa in einem nahegelegenen Dorfe vollzogen werden. … Nach diesem Prolog übergiebt der Vater [m Kind dem Gevatter (Sandek), wobei laut die bekannte Segensformel ausgesprochen wird, worauf der Beschneider oder Mol) et die bekannte Beracha und der Vater die Dankformel sagen. — In Palästina sind Tag und Nacht zu jeder Jahreszeit von gleicher Lange. Gegen halb sieben Uhr des Morgens ist Tageshelle, und zur selbigen Stunde abends sind die Sterne sichtbar.

  5. 1879-08-01 · Heft 8 (August 1879) · p. Seite 367 · Über die zu meinem Aufsatze "Zur Geschichte der Falaschas" benutzten Quellen

    Der Schum und seine Gemeinde wollen also wissen, ob die Zeit der Erlösung und der Rückkehr nach Palästina gekommen sei. Eine Antivort scheinen die Jerusalemer nicht ertheilt zu haben, sie hatten wohl keinen Boten, auch mochten sie vielleicht ebenso wegwerfend von den FalaschaS denken, ivie der Alexaudriner Rabbiner Moses Chasan, der die Aufforderung des Londoner Oberrabbiners Dr.

  6. 1900-07-13 · 28 (13.7.1900) · p. 10 · Der vierte Congress

    L o e w e, General-Secretär. Weltchronik. Die Ausfuhr von Landesproducten aus Palästina. Amtlichen Daten zufolge war der Export von Orangen aus Palästina im Jahre 1S99 geringer als im vorhergehenden Jahre, weil die Ernte nicht besonders günstig ausgefallen war.

  7. 1907-06-01 · Heft 6 (Juni 1907) · p. Seite 373 - 374 · Moderne Jargonlyrik

    . *) zi ob. 3) afilüselbst. 4) l'esatto vorläufig. 6) kl omerseh — scheinbar. durch die jüdische Geschichte: eine Reise um die Welt. Von Egypten gings nach Palästina, von hier über Babylon nach Rom, von da wiederum durch Spanien über Deutschland nach Polen, bis sie endlich im freien Amerika anlangten.

  8. 1930-12-15 · 24 (15.12.1930) · p. Seite 378 · Die Berliner jüdischen Gemeindewahlen

    Wir wünschen, fährt Holländer fort, nach Beendigung der Wahl dem deutschen Judentum innere Ruhe. Auch die Stellung zu Palästina darf nicht als ein Kriterium der Stellung des einzelnen zum Deutschtum angesehen werden. Zum Schluß wendet sich Holländer gegen die Forderung, daß die Gemeinden den Abwehrkampf übernehmen sollten, und schreibt: „Die Jüdische Gemeinde dient nach unserer Auffassung ihrer Aufgabe nur, wenn sie ihre Einrichtungen ebenso dem Wohl des deutschen Gesamtvolkes wie dem — ich scheue mich nicht, den falschverstandenen Ausdruck im Sinne des Centralvereins zu gebrauchen — jüdischen Volke widmet.

  9. 1901-01-18 · 3 (18.1.1901) · p. 8 · Bilder aus Toynbee-Hall

    Die zielbewusste zionistische Propaganda, die auf eine Ansiedlung in Palästina unter rechtlichen Sicherheiten berechnet ist, soll das canadische ,Auswanderungsfieber" unter den rumänischen Juden hervorgerufen haben.

  10. 1903-07-10 · 28 (10.7.1903) · p. 23 · Für den jüdischen Nationalfonds [Nachricht]

    Hoff mann, Kolomea verlorene Wette an E. Fruchter 2.— Die Protestantische Gemeinde in Safed, Palästina: Dr. Wilson Frcs. 25.—, Miss Ford 20.—, Miss Blake-Forster 10.—, Miss Jones 10.—, Friedenthal F..—, M. Corban 5t_?