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190219111920
  1. 1920-01-01 · Heft 2 · p. 79 · Ein missglückter Versuch

    Die Unzufriedenheit mit den bisherigen Resultaten, sowie die haltlosen Zustände in Palästina legten den Chowewe-Zion-Vereinen den Gedanken nahe, daß sie aus eigener Kraft den großen Anforderungen des Kolonisationswerkes nicht gewachsen sein würden, und daß nur ein inniger Zusammenschluß aller in Betracht kommenden Organisationen, vor allem die tatkräftige Mitarbeit der Alliance Israelite Universelle und des Baron Hirsch, Rettung bringen könnte. Die so entstehende neue Organisation müßte vor allem eine Agrarbank gründen und die Einwanderung nach Palästina regeln. Die Wortführer dieser Idee, der Bialystoker Rabbiner Samuel Mohilewer, der Schriftsteller Schaul Pinchas Rabinowitz (Schefer) aus Warschau und Jehoschua Syrkin aus Minsk reisten anfangs Juli 1891 über Berlin, wo sich ihnen Dr.

  2. 1914-07-03 · 27 (3.7.1914) · p. 667 · Aus der ersten Zeit

    Sein nächstes Ziel war die Begründung einer Agrarbank, die in erster Reihe den Export landwirtschaftlicher Produkte aus Palästina, Ankauf und Vertrieb landwirtschaftlicher Maschinen, industriellen Unternehmungen, Bodenankauf, Kolonisation und ähnl. dienen sollte. … Zuerst agitieren, dann volkswirtschaftliche Unternehmungen in Palästina ins Leben rufen — das schiene mir die logische Reihenfolge zu Auch die Mehrsprachigkeit der Monatsschrift Zion ist eine gute Idee.

  3. 1910-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 138 · Eine Gesellschaft für Palästinaforschung

    Ueberdies gibt der Bericht Aufschluß über die Kosten des Sekretariats etc. und eine kleine Subvention, die vor Jahren der Zeitschrift „Palästina" zukam. Die Gelder des Kolonisationsfonds, dessen Ansammlung wir aufs lebhafteste begrüßen, sind natürlich nicht in Palästinawerten, sondern in drei- bis vierperzentigen deutschen Anlagen bewahrt. … Nach dem Berichte ist es das Bestreben des „Esra" sich der jüdischen Arbeiterfrage in Palästina anzunehmen, ein gewiß löbliches Unternehmen. Diesbezügliche Versuche haben sich in der Tat gut bewährt, die Kolonisten, die vom „Esra" placiert wurden, kommen nicht nur vorwärts, sondern sie zahlen bereits Schulden an den „Esra" zurück.

  4. 1920-01-01 · Heft 2 · p. 106 · Ein Vergessener

    — Es ist jetzt dreiundzwanzig Jahre her, da wurde auf Veranlassung von Willi Bambus, Hirsch Hildesheimer, Heinrich Meyer Cohn und mir auf der internatiQnalen GeWerbeausstellung in Berlin, innerhalb der orientalischen Stadt Kairo, eine kleine jüdische Palästina-Ausstellung veranstaltet, deren Leitung mir zufiel. Es war das Jahr, in dem Herzls „Judenstaat" erschien. Aber diese Ausstellung war noch nicht von ihm veranlaßt. Willi Bambus und ich hatten ein Jahr früher als „Zionisten" Palästina besucht und dabei die Ausstellung vorbereitet Sie wurde gewissermaßen der Auftakt zu dem ersten Zionistenkongreß in Basel, der ein Jahr später stattfand.

  5. 1920-01-01 · Heft 2 · p. 83 · Ein missglückter Versuch

    J. in Paris eine Versammlung stattfand, welche die Organisierung des Kolonisationswerkes in Palästina, Syrien und anderen Ländern der asiatischen Türkei zum Zwecke hatte. Unterdessen ist eine Note des Herrn Baron von Hirsch eingegangen, in welcher derselbe seine Bereitwilligkeit ausspricht, einem diesbezüglichen Gesuche zu willfahren und jenem Kolonisationswerke seinen Einfluß und seine Mitwirkung angedeihen zu lassen, falls vorher sich Delegationen nach Konstantinopel zum Zwecke der Verhanlungen mit der türkischen Regierung und nach den in Aussicht genommenen Strichen zur Besichtigung und fachmännischen Auswahl der geeigneten Ländereien begeben haben. … Ob und in welcher Weise eine Zentralisierung des gesamten Kolonisationswerkes in Palästina, Syrien usw. zu schaffen ist. Das Ergebnis der sehr eingehenden Beratung waren folgende einstimmig gefaßten Beschlüsse: 1.

  6. 1902-08-08 · 32 (8.8.1902) · p. 8 · Journalistische Heldentaten

    .—.10 Für Drucksorten (1000 Jahresberichte, 500 Sharebücher), Sekretärsgehalt, Porto etc. . . . „ 32.16,11 Kommissionsgebühr an die Klubs (C Pence für 21 Sh................„ 6.13. 3 In Händen des Kassiers.......... 8. 1. 3 £ 435.12. 3 In den letzten drei Monaten wurden 8 neue Klubs gegründeti'lnRosch Pinah(Palästina) 1, Olkeniki (Russland) 1, Sunderland und Liverpool je 1, London und Grimsby je 2. Die vereinigten Share-Klubs zählen im ganzen 48 Klubs, die rumänische Zentrale (Präsident Herr Bernard Fl am er in Bukarest) zählt 16Klubs.

  7. 1903-11-20 · 47 (20.11.1903) · p. 7 · Die allgemeine hebräische Enzyklopädie

    Herzls „Alt-Neuland" lässt sowohl „Das neue Dorf", als auch das Städtewesen in Palästina auf bodenreformerischer Basis erstehen. Ein erstes Ergebnis dieser Anschauungen war ein Kongressbeschluss, welcher bestimmt, dass die aus dem N ati o n al f o n d s anzukaufenden Ländereien niemals in Privatbesitz übergeführt werden dürfen, sondern für alle Zeiten Gemeineigentum bleiben sollen.