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  1. 1926-09-03 · Heft 69 (3.9.1926) · page 2

    Seite 496 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 69 Nr 69 Palästina ist einer der wichtigsten Faktoren für den Palästina• auf bau. Wir sind vor sieben Jahren in unsere neue Arbeit in Palästina auf Grund einer Ideologie cingetreten, die noch von Herd stammte. … Wir in Palästina wissen ganz genau, daß wir die Juden nicht von Europa nach Palästina bringen können, so wie sie sind und wir wissen, daß die Juden bei uns Produzenten werden müssen.

  2. 1925-05-12 · Heft 37 (12.5.1925) · page 4

    Wie sehr aber dieses Bild durch unsere eigenen Publikationen verzerrt wird, erfährt man erst dann, wenn man aus dein widerspruchsvollen Labyrinth jüdischer Statistik eine richtige Vorstellung von der jüdischen Immigration nach Palästina gewinnen will. ■ Nach der Jüdischen Rundschau" vom 15. lauuar 1924 betrug die jüdische Einwanderung nach Palästina im Januar 1924 390 Seelen; am 11. … Nach der „wiener Morgciizcltung" vom 30. Mal 1924 immigrierten nach Palästina Januar —März 1924 1 046 Ncufinwaiiderer (598 Männer, 42 Frauen und 406 Kinder; die im Artikel erwähnte Zahl 1406 muß anscheinend 1046 heißen) und 106 Rückwanderer, insgesamt folglich nun 11521 Im Mal 1924 betrug die Einwanderung nach Palästina: nach einer Meldung der Zlko. vom 4.

  3. 1898-02-04 · Heft 5 (4.2.1898) · p. Seite 54

    Konfessionelle, innertürkische und internationale Verhältniffe sprechen in gleicher Weise gegen die Möglichkeit der Gründung eines jüdischen Staatswesens in Palästina, diesem centralsten und verwundbarsten Theile des ottomanischen Reiches. Ja, selbst wenn das türkische Reich gar nicht mehr bestände, selbst dann noch wäre ein Judenstaat in Palästina, falls cs je zu seiner Gründung käme, kein Gebilde von Dauer; den» Palästina ist das prädestinirteste christliche Land, und keine Macht der Welt wird verhindern können, daß das Heilige Land nach Untergang der Türkei Besitzthum der Christenheit, genauer: Besitzthum irgend eines der christlichen Staaten werde. … Daran wird auch die weitestgehende zionistische Organisation nichts ändern. Ich behaupte sogar, daß heutzutage ein jüdisches Palästina noch viel weniger von Bestand wäre als im Alterthum. Ja, es war schon damals ein nie wieder gut zu machender politischer Fehler, daß die Kinder Israels das Land Palästina besetzten.

  4. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 2

    „Wenn man von der Schaffung einer jüdischen Mehrheit spricht, so meint man wohl nicht die gesamte Judenheit, aber doch die Mehrheit der Galuth ij\ Palästina anzusiedeln. “ Weiß Prof. Hersch nichts davon, daß in fast jeder das zionistische Problem behandelnden Arbeit immer wieder ausdrücklich hervorgehoben wird, daß der größte Teil der Judenheit in der Diaspora verbleiben wird, daß nur ein geringer, wohl aber der beste Teil des Diaspora-Judentums nach Palästina übersiedeln wird? … Hersch widerlegt nun diese angeblich unter den Zionisten bestehende Ansicht mit den Argumenten, Palästina habe drei Viertel des Flächeninhaltes der Schweiz, die heute ca. 4 Millionen zählt, Palästina könnte also höchstens 3 Millionen fassen, es würden demnach 12 Millionen in den Galulhländcrn. verbleiben — die Entdeckung Amerikas!

  5. 1913-02-14 · 7 (14.2.1913) · page 10

    Feldmann in Jaffa und eine Uebersicht über die bisherige Hilfsaktion in Palästina von Max Wolisteiner. Von Hermann Burchardt stammen alle in diesem Hefte reproduzierten Abbildungen aus dem Jemen, von denen wir hier einige zum erstenmal einem größeren Publikum vorführen. … Wenn die Hilfeleistung für die jemenitische Einwanderung nach Palästina neben ihrem Hauptzweck die Wirkung haben sollte, gegnerische Gruppen einander auf dem Felde gemeinsamer Arbeit näherzubringen, so werden die Jemeniten der gemeinsamen jüdischen Sache vielleicht mehr geholfen haben, als wir ihnen helfen können. dt.

  6. 1905-01-01 · Titelblatt + Inhaltsverzeichnis (1905) · p. [Seite]

    • Gesell schaft für jüdische Volks-! künde. -S. 160. Grabfund in Palästina. S. 64. [Graf: Varnhagen und Romantik. S. 133. Gymnasium in Jaffa, Hebräisches, S. 144. Handel, Jüdischer, im Mittelalter. S. 7. S. 8. Hartmann: Palästina. S. 68. Hecker: Arbeiterdrama. S. 50 bis 54. Jüdisches. S. 75—77. , Heilborn: Tier Jehovas. S. 134. Heine, Heinrich, als Denker.

  7. 1925-05-15 · 20 (15.5.1925) · p. Seite 383

    Nr. 20 Das Jüdische Echo 383 Wie die Blätter weiter mitteilen, wird Lord Balfour die Außenpolitik des Kabinetts im Oberhaus zu vertreten haben. Der neue High Commissloner von Palästina Wie die Londoner „Jewish Times“ aus verläßlicher Quelle erfahren haben will, soll nunmehr der bisherige Zivilsekretär von Palästina, Sir Gilbert Clayton, endgültig als High Commissioner von Palästina und Nachfolger Herbert Samuels designiert sein. Die offizielle Ernennung soll noch im Laufe der nächsten Wochen erfolgen. Herbert Samuel verläßt, wie der „Haaretz“ berichtet, Palästina am 30. Juni und begibt sich für sechs Monate nach Indien. Er kehrt dann als Privatmann nach Palästina zurück, wo er Wohnsitz zu nehmen gedenkt.

  8. 1922-05-12 · 17 (12.5.1922) · page 4

    Wroblewski besuchte offiziell die Ausstellung des jüdischen Bildhauers Glicenstein und kaufte für die polnische Regierung die Bronzestatuo „Gebet". Drahtloser Verkehr mit Palästina. (J. C. B.) Einer offiziellen Kundmachung zufolge ist der drahtlose Verkehr mit Palästina dieser 'Jage aufgenommen worden. … April unter dem Titel „Die jüdische Stimme" eine doppelsprachige (englisch-jüdisch) Monatsschrift heraus. Palästina. Die Krisis im Misrachi. Der „Doar Hayom" schreibt zur Abdankung Rabbi Fischmanns einen längeren kritischen Artikel, in welchem er" dem Misrachi in Palästina jedwede Existenzberechtigung abspricht.

  9. 1910-03-18 · Heft 11 (18.3.1910) · p. Seite 10

    Frankfurt a. M. Es gibt kein besseres Agitations- Mittel für Palästina als Palästina selb. Und wenn alle Juden das Land selbst in seiner paradiesischen Schönheit sehen würden, sie würden — glaube ich — Zionisten werden. … Herr Heß machte gegenüber den Ausfüh rungen des Referenten darauf aufmerksamdaß auch in Palästina Verstöße gegen die Religion Vorkommen, wie er es aus eigener Erfahrung bezeugen könne. Ihm hielt Herr G o i t e i n entgegen, daß jedenfalls in Palästina die Möglichkeit gegeben sei, religiös zu leben, während in der Diaspora das Leben die Beobachtung der Gesetze sehr erschwert, man denke nur an die Schwierig feit der Sabbatbeobachtung.

  10. 1912-08-02 · 31 (2.8.1912) · page 3

    Außer Abraham ibn Esra und Benjamin von Tudela ist aus jener Zeit noch Pethachja aus Regensburg bekannt geworden, der insbesondere Polen, Südrußland, Böhmen, Griechenland und Palästina bereist hat. Im 13. Jahrhundert haben 300 Rabbiner aus Frankreich die Reife nach Palästina unternommen und damit ihr Leben aufs Spiel gesetzt, weil es den Juden damals verboten war, Palästina zu betreten. Aber die Rabbiner waren so begeistert von den Zionsliedern Juda Halevis, daß sie keine Gefahr scheuten, und sie haben ihr Ziel denn auch glücklich erreicht. Im 14. Jahrhundert war es leichter für die Juden, nach Palästina zu kommen. In der Tat hat denn auch ein jüdischer Forscher namens Estori Parchi fünf Jahre in Palästina und dessen Nachbarländern verbracht und ein geographisches Werk geschrieben, das noch jetzt als gewißenhafchi Arbeit betrachtet wird.

  11. 1867-11-26 · Heft 48 (26.11.1867) · p. Seite 956

    Der Verf. liefert eine Uebersicht der geographischen Literatur von Palästina in einer Ausführlichkeit, wie es nur ihm, der sich über dreißig Jahre mit dem Gegenstände beschäftigte, möglich war. … Abtheilung des Tobler'schen Werkes besteht aus solchen, welche Palästina nicht aus eigener Anschaung kennen, unter ihnen begegnen wir Löwisohn in Wien, Munk (Palestine,*), L. Traub, I. Gans, Abrami Es wird Vielen unbekannt sein, daß Munks mehrmals aufgelegtes Werk bereits im Jahre 1842, also

  12. 1933-09-26 · Heft 77 (26.9.1933) · p. Seite 581

    Soeben weilten die konsularischen Vertreter Jugoslawiens und Bulgariens in Palästina auf Urlaub in den Hauptstädten ihrer Länder, um über die Beteiligungsmöglichkeit an der Levantetnesse in Tel-Awiw zu berichten. … Unter anderem wird ein sechsstockiges Wohn- und Handelshaus errichtet, das erste große Hochhaus in Palästina. Organisierung von Industriekapital Von Dr. Alfred Marcus, Haifa. Eine wirklich produktive Zollpolitik fehlt in Palästina bisher völlig. _ Der palästinensische Zolltarif ist ausgesproeben roh.

  13. 1918-06-14 · Heft 23 (14.6.1918) · p. Seite 3

    Die Odessaer jüdische Gemeinde hat ebenfalls beschlossen, eine Million Rubel für die Begründung einer genossenschaftlichen Kolonie in Palästina aufzubringen. An Mrs. Fels, deren verstorbener Gatte ein bekannter Förderer her Single-Tax war, ist der Nationalfonds mit einem entsprechenden Kolonisationsplan herangetreten, und es besteht die Wahrscheinlichkeit, daß sie den Betrag von einer Million Pftlnb für eine Kolonie in Palästina stiften werbe. Bor dem Kriege besaß der J4iF. 20000 Dunam Land aus den 40000 Dünam, die Juden jn Palästina gehören. Es ist bemerkenswert, daß auf den Besitzungen des INF. nahezu 25°/« aller jüdischen Arbeiter in Palästina beschäftigt waren.

  14. 1918-12-19 · 38 (19.12.1918) · page 7

    Seite 7 sah, dessen Berichte nicht mit mönchischer Einseitigkeit geschrieben sind. Er kam nach Palästina mit einigermaßen wissenschaftlichem Interesse; er wollte das Land und die Orte der biblischen Geschichte kennen lernen. … Charles Wilson, Kapitän Conder und der bekannte Lord Kitchener angehörten, für den englischen Palästina-Verein das Westjordanland auf. 1884 unternahm Maudsley Grabungen an der Südmauer Jerusalems, die 1894—97 F. I. Bliß mit Erfolg fortsetzte.

  15. 1911-01-01 · 3 (1911) · page 13

    Den Rest der Spende gedenkt die Akademie der Wissenschaften für archäologische Ausgrabung im Orient, insbesondere in Palästina, zu verwenden. Die Zahl der wissenschaftlichen Körperschaften, die in Palästina arbeiten, nimmt somit in der letzten Zeit rapid zu. Regenmangel in Palästina Das Ausbleiben eines genügenden Frühregens beginnt auf alle interessierten Kreise beunruhigend zu wirken. Bis nun ist nur wenig Regen niedergegangen, so daß harter Boden noch nicht gepflügt werden kann.

  16. 1909-01-29 · Heft 3 (29.1.1909) · p. Seite 8

    Derselbe ist trotzdem ein nicht zu unterschätzender Beweis des in den sehr zahlreichen Kreisen der jüdischen Ortodoxen Polens schlummernden Bedürfnisses nach Organisation und Anpassung an das wirkliche Leben. Palästina. Das Einwanderungs-Verbot nach Palästina. Jaffa. Bekanntlich wurde infolge des für die Juden geltenden (in der Praxis angewandte? … Der Pascha stellte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich fest, .dass die Behauptung, er wäre der jüdischen Einwanderung und Ansiedlung in Palästina abgeneigt, durchaus unzutreffend sei, und berief sich auf das Zeugnis der jüdischen Abgeordneten Carasso Effendi, Nissim Effendi Masliah und des jüdischen Senators Behor Effendi, Aschkenazi, die seine guten Bekannten seien und bezeugen können, dass er den Juden durchaus freundlich gesinnt sei.

  17. 1929-07-12 · Heft 95 (12.7.1929) · page 6

    Chancellor erklärte, daß in der Verwaltung des Mandatsterritoriums Palästina im Verlauf des Berichtsjahres große Aenderungen nicht vorgenommen worden waren. In den Beziehungen zwischen Arabern und Juden ist eine Besserung festzustellen. … haben; auch den Wunsch geäußert, daß die Mandatarmacht In Palästina ein repräsentatives Regime einführt. Der Oberkommissär hat diesen Vertretern .erklärt, daß verschiedene Grflnde gegen die Verwirklichung Ihres Wunsches sprechen, wobei besonders zu erwähnen Ist, daß durch den Völkerbundsvertrag England Verpflichtungen auferlegt sind, und daß Palästina die Wiege von drei verschiedenen Religionen Ist.

  18. 1934-10-30 · Heft 87 (30.10.1934) · page 3

    ,ändern keine Nachrichten mdbrachtc, die ein positives Ergebnis der Informationsreise darstclltcn. Der Bericht über Palästina aber ist in der nicht abreißenden Kette des Zionsgedankens und der Zionssclinsucht ein nicht unwesentlicher Markstein. … Wie die F n g I i s h Zionist Federation mittcilt, hat der gegenwärtig in London weilende High Oonimissionrr für Palästina, Sir Arthur Wauchopc, eine Abordnung der Fedcration empfangen und mit ihr eine Reihe von Angelegenheiten hctrclfend die derzeitige Lage in Palästina informativ erörtert.

  19. 1974-04-01 · No. 35 (April 1974) · p. Seite 3

    „Kulturelles und religiöses Leben in Palästina'" Anlässlich des Gemeindeabends in der alten Synagoge vom 30. Dezember hielt Herr Rabbiner Dr. Simonsohn einen von Psalmen des Chors umrahmten Vortrag über “Kulturelles und religiöses Leben in Palästina”. … Um 1480 schreibt der Mischnakommentator Obadja von Bartinuro interessante Briefe aus Palästina. Einen grossen Aufschwung nimmt der Jischuw nach der Vertreibung aus Spanien. Safed und Tiberias geben der Mystik und Gesetzeslehre eine Stätte.

  20. 1884-01-01 · 1 (1884) · p. Seite 69

    Sein Grab ist noch von dem berühmten jüdischen Reisenden Benjamin von Tudela in Palästina gesehen worden; derselbe beschreibt es in seinem Werke ״Massaoth schel R. Benjamin" folgendermaßen: ״Von Gusch-Chalab sind 6 Parasangen z) (פרסאין) nach Maran, das ist ״Meron". Daselbst ist eine Höhle, in welcher sich die Gräber von Hillel und Schammai und 20 Gräber ihrer Schüler vorfinden". — Das Dorf Meron wird auch in dem Werke ״Neueste Beschreibung von Palästina von R. Josef Schwarz in Jerusalem" erwähnt, und auch dieser unermüdliche Erforscher des heiligen Landes hat das genannte Grab aufgefuttbeit.