-
Der Verfasser, ein guter Kenner des Landes und Autor eines der besten Palästina-Werke, konstatiert vielfache Fortschritte insbesondere auf landwirtschaftlichem Gebiete und in Verbindung mit der deutschen und der jüdischen Kolonisation. … Einigermaßen naiv klingt folgender Satz: „Daß die Christen um der Liebe willen für die Bewohner des Heiligen Landes tätig sein wollen, geht dem Muslim nicht ein; er sieht dahinter politische Absichten und hat sich längst die Frage vorgelegt, wessen Herrschaft er am liebsten in Palästina ertragen würde.“ Weiter heißt es dann: „Durch die jüngsten Ansiedlungen der Juden werden endlich deren Schutzmächte, abgesehen von der Türkei, besonders Rußland und Oesterreich, wieder in ganz anderer Richtung für Palästina in Anspruch genommen.“ — Rußlartd als Schutzmacht der Juden ist hübsch gesagt.