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Was die Erträge betrifft, so lieferten sechs Kolonien (Rischon, Rechowoth, Ber Jacob, Ness Zionah, Petach Tikwah und Gederah) 1924 586 t, 1925 662 t, hier kommt wieder die Unterschätzung bei Besteuerung stark zum Ausdruck, da die Steuerschätzungen von ganz Palästina in diesen Jahren viel niedriger waren. Trotz der kleinen Fläche hat Rechowoth höhere Erträge als Petach Tikwah (36% gegen 25% obiger Ziffer). … Die vorliegende Zeitschrift bemüht sich seit Jahren, zerstreutes Material zu sammeln; ihre fleißige Benützung durch alle Autoren, die über Palästina schreiben, zeigt, daß damit ein Bedürfnis erfüllt wird. Aber sie hat nicht den Raum, seitenlange Tabellen und Ziffernreihen zu geben.
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luth verbleiben. Die jährliche Einwanderung' von Juden in» Palästina wird vom Geburtenüberschuß der russischen Juden allein um ein Vielfaches übertroffen. Was aber soll aus den Juden im Galut h werden? … Sie wäre es vielleicht nur dann nicht, wenn die Möglichkeit der Ansiedlung aller Juden in Palästina bestünde, wenn, wie Erich Cohn in seinem bekannten Aufsatz sagt, „es jedem Juden, dem die Verhältnisse Juer nicht passen, freistände, nach Palästina auszuwandern'4.
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An einen Völkersrieden glaubt der Verfasser aüch nicht, vor allem nicht an einen, der auch nichtchristliche, schwäche Staaten schütze. Aber selbst wenn die Juden in Palästina sich zu einem kriegerischen Volk „ertüchtigen" wollten, dem ganzen Wesen des Judentums und dem Charakter der Judenheit würde das Kriegerische widersprechen. … Der Zauber des HÄliigen Landes wevde >aUsgelöscht werden, während Palästina ein Sanktuarium seid! und bleiben soll. „Schützt Palästina," so ruft der Verfasser aus, „vor der Modernisierung, vor der Industrialisierung, vor der Kolonisierung!"
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Er fordert nochmals ein Zusammenwirken der Alten und Jungen im Zionismus zur Erreichung unseres Zieles: Die Zukunft unseres Volkes in Palästina zu sichern. Dr. Hermann teilt mit, daß durch eine persönliche Propaganda unter den Delegierten 700 £ für die P. L. … Wir behalten uns vor, dieses interessante Referat in einer der nächsten Nummern der „Welt“ abzudrucken. Sodann beendigt Herr Motzkin sein Palästina-Referat. Der Deutsche Kaiser und der König von Sachsen haben dem Delegiertentag für die Huldigungsgrüße telegraphisch danken lassen.
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Andererseits zeigt sich der Schreiber des Artikels ebensoschlecht über den Zionismus orientiert, wenn er unter „Judenfrage" die Kolonien in Palästina ausschließlich als ein Werk des Barons Edmund von Rothschild ansieht oder wenn er (Sp. 473a) ihre Zahl in Palästina auf 84 000, also 8,90/0 der Gesamtbevölkerung angibt, während sie in Wirklichkeit 170000, d. i. 180/0, beträgt. … Der Artikel nennt zwar die zahlreichen jüdischen Kolonien in den Vorstädten, die Hebräische Universität und die Jüdische Gewerbeschule (gemeint ist wohl die Kunstgewerbeschule Bezalel), während das reich entwickelte Schulwesen, die Wohltätigkeitsanstalten und Krankenhäuser, vor allem die Tätigkeit der Hadassah totgeschwiegen werden, und auch im Literaturverzeichnis am Schluß kein Werk über das heutige jüdische Jerusalem, nicht einmal Gurevich, Statistisches Handbuch für Palästina, 1929 genannt ist. Der Artikel Judenmission läßt die Inquisition (wohl aus Scham) vollkommen unerwähnt, dafür betont er, daß „der Antisemitismus auf christlicher und der Zionismus auf jüdischer Seite die Judenmission hindern", ohne mit einem Worte anzudeuten, welche religiös-sittlichen Kräfte vom 4- bis zum 19.
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Wer so denkt, der muß die Konsequenz ziehen, daß er nur in Palästina leben kann. Er soll diese Konsequenz ziehen, soll aber darauf verzichten, seine. Aufassungen der Judenfrage zu propagieren, denn er vermag diejenigen, die er entwurzelt, nicht in neues Erdreich zu verwurzeln, weil er das Galut nicht durch Palästina beseitigen kann. … Unsere kulturellen und ideellen Interessen weisen uns ausschließlich auf Palästina hin, wir sind unseren Neigungen und Gefühlen nach in erster Linie Juden. 'Der'Staat kann von uns nicht mehr verlangen, als daß wir unsere Pflichten gegen ihn erfüllen, auf weiteres hat er kein Recht.
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Schwarz (fünf Figuren). p«üi wt m ■IB mä mt wm wm tm&mi P i 11 | i mmimi 1 «WÄ m W- §1 i \\ ggf yf Tl Hl WH Weiss (neun Figuren.) Weiss zieht und setzt im zweiten Zuge Matt. Palästina Reise-Gesellschaft* Die Ereignisse des letzten Jahres haben Palästina in den Vordergrund des allgemeinen Interesses gerückt.
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Die hohe soziale und volkswirtschaftliche Einschätzung dieser Berufe kann dabei unangetastet bleiben, denn sie hat mit der Abwägung der Eignung unserer jüdischen Kinder nichts zu tun. Lilanz der Aufbauarbeit in Palästina Statistical Abstract o! Palestine. statistisches Handbuch für Palästina 1928. Compiled by David Gurevich Stalistician of the Palestine Zionist Executive. Keren Hajessod. Jerusalem 1930. Das vom jüdischen Palästina-Gründungsfonds (Keren Hajessod) eben herausgegebene Handbuch bezweckt in erster Linie einen statistisch geformten Rechenschaftsbericht der jüdischen Aufbauarbeit, doch werden auch die gesamten statistisch erfaßten Zustände und Erscheinungen des Landes — unter Verwendung amtlichen Materials — berücksichtigt, so daß erstmals eine statistische Überschau der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse Palästinas vor die Öffentlichkeit tritt.
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H. Glaser. EREZ ISRAEL Dem britischen Oberkommissär für Palästina, Lord Plumer, wurde von der zionistischen Organisation ein für die Mandatskommission des Völkerbundes bestimmtes Memorandum über den Aufbau Palästinas in den Jahren 1924/25 überreicht. — Der jüdische Bodcnbes'tz in Pal Istina beträgt 900 000 Dunam. — Felix Warburg. … Hadassah" in Palästina, Dr. Freud, ist. 53 Jahre alt, gestorben. — In London wurde der Jahrestag der Balfour-Deklarat:on feieiTch begangen.
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. — Die Tagung des Weltverbandes Makkabi beschloß die Schaffung eines jüdischen Weltsportfestes (Makkabiade), das zum erstenmale im Jahre 1932 in Palästina stattfinden soll. — In Palästina treffen ununterbrochen Flüchtlinge aus dem Jemen ein, die von den Maßnahmen zur Zwangsbekehrung der dortigen Juden berichten.
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Es werden darin von jeder einzelnen Warenposition Ein- und Ausfuhr in Wert und Menge und nach den betreffenden Import- und Exportländern spezifiziert, die Zahlen gegeben. Das Werk erstreckt sieh auf den Außenhandel von Palästina, Syrien-Libanon, Aegypten, Cypern, Irak, Aden, Persien, Türkei. Dadurch, daß Einleitung und Warenverzeichnis in vier Sprachen gegeben sind (Englisch, Französisch, Polnisch und Deutsch), ist eine nahezu universelle Benützbarkeit gesichert.
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SCHALOM ASCH ERZÄHLT SEIN LEBEN 533 ja sie in gewissen Formen sogar für schädlich halte, bin ich doch, seit ich Palästina zum ersten Male sah, ein eifriger Anhänger der Befruchtung des verwüsteten Landes durch produktive jüdische Arbeit.
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So hatte die Jewish Agency bis Ende 1934 bereits 135.000 £P ausgegeben. Wir be- 1 Siehe »Palästina«, Jahrgang 1933, Heft 12, Seite 437. 2 Das American Economic Committee for Palestine, das in Tel Aviv einen umfangreichen Beratungsdienst für Investitionsinteressenten unterhält, verzeichnet für die Monate Juli bis September 1934 256 Besucher, unter denen sich aber auch Touristen befanden.
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451 dabei gar nicht von gewissen idealen Beweggründen die Rede, .wie von dem des drohenden Imperialismus, obwohl es auch hier interessant Ist, festzustellen, dass selbst der so kluge und gemässigte Li Cht heim5) sich nicht anders zu helfen weiss, als dass er die Enteignung* (!!!) der arabischen Grossgrundbesitzer in Palästina verlangt. Preussische Polenpolitik im jüdischen Gewände! Ein würdiger Beginn für die Herrschaft des Gottesvolkes! Auch von dem historischen Charakter ■ des Judentums, das stets Religionsgemeinschaft war und sein muss, sei hier nicht die Rede.
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Inferate tu „Oft und J30Lttt" haben betten erfolg mit erstklassigen Dampfern regulärer Linien nach Ägypten/Tunesien, Algerien, Sicilien, Griechenland! Konstantinopel, Kl.-Asien,dem Schwarzen Meere, Palästina u. Syrien, Spanien u. Portugal, Madeira usw. Ceylon, Vorderu. Hinterindien, China, Japan und Australien Reisen um die Welt Eisenbahn-Verbindung nach und von |dem Mittelmeer mit dem GOTTHARD - EXPRESS: von Berlin—Frankfurt a.
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Selbst bei „Evakuierung" der anderen dort lebenden Bevölkerung, bei Meliorisierung des Landes und Besiedlung der ' Gebirge würde Palästina nur für etwa zwei Millionen Juden Raum ge- ' währen können, also nur einen Bruchteil der 14 Millionen betragenden Judenheit aller Länder.
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C. T. - - - - „ 91.60 Moritz u. Sophie Gottschalk s. A., Palästina- Schulstifttmg 20 Aktien J. C. T. und 25 Aktien P. L. D. C... „ 1016.— Nürnberg: Zahnarzt Singer. S. B. Heinemann.
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Zalzwasser_ Rbl. 94.50 JL 201.75 Eingegangen bei der Sammelstelle des Jüdischen Kulturfonds „K e d e m“, Warschau Zugunsten des Schulwerks in Palästina Rbl. 848.85 JL 1831.40 (Spezifikation in der nächsten Nummer.) Westösterrreich I nnerösterr eich Wien: Heinrich Mandl.Kr. 1000.— Heim Kernerd.„ 100.— Julian Oschery.„ 30.— Leseu.
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.— „ 52,32 Bukowina: J.£Silberbusch.5— „ 4.20 Für das hebräische Schulwerk in Palästina Deutschland. Berlin: Dr. Sandler, Jahresbeitrag.M 300.— Dr. Gustav Bradt. Jahresbeitrag., 200.— Georg Schlitz.,. 30.— A.
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Bisherige Eingänge nach Ländern geordnet Rußland M. 110800.13 Deutschland 60432.68 West-Oesterreich: Böhmen M. 15 923.74 Inner-Oesterreich „ 11 686.26 Mähren-Schlesien „ 9 355-99 36 965.99 Südafrika 18 365.95 Galizien 14702.85 England 8 944.50 Türkei (mit Palästina) 6993.34 Amerika 6959.95 Rumänien 6735.22 Canada 5840.94 Belgien 2 662.15 Südslawische Länder 2589.65 Holland 2490.— Ungarn 2029.80 Bulgarien 1 760.07 Bukowina 1 552.01 Verschiedene „ 3 672.59 Zentralfonds 1914 ln den vorhergehenden Nummern ausgewiesen.M. 286 740.40 Dazu Ausweis dieser Nummer . „ 6 547.— Insgesamt bisher eingegangen M. 293 287.40