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  1. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 228 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

  2. 1905-10-01 · Heft 10-11 (Oktober-November 1905) · p. Seite 625 - 626 · Bezalel

    Den Künstler beherrschte der Gedanke, durch ein gleiches Werk seinen leidenden Brüdern in Palästina zu Hilfe zu kommen. In diesem BORIS SCHATZ. von. Dr. J. Thon, Berlin. Nachdruck verboten. Gedanken wurde er um so mehr bestärkt, als er später auf seinen Studienreisen in Europa und Amerika in den grossstädtischen Judenzentren vielen hoffnungsvollen jungen Leuten begegnete, die aus Palästina ausgewandert waren, weil sie keinen Broterwerb im Lande linden konnten. Es waren zumeist tüchtige, arbeitslustige junge Leute, die als Zöglinge der wohleingerichteten jüdischen Schulen in Palästina eine relativ gute Bildung und A'orbereitung für einen praktischen Beruf genossen hatten, doch denselben in Palästina selbst aus mangelnder Erwerbsmöglichkeit nicht ausüben konn: ten.

  3. 1905-01-01 · Heft 1 (Januar 1905) · p. Seite 18 · Bezalel

    Damit aber unsere Aufgabe erfüllt werden kann, die jüdische Bevölkerung in Palästina festzuhalten und wirtschaftlich zu konsolidieren, wird es sich sehr bald als dringlich erweisen, in kaufmännischer Weise die Einfuhr der Rohstoffe und den Export der Produkte des Kunsthandwerks und der handwerksmässigen Hausindustrie zu regeln und zu erleichtern. … Es ist zu hoffen und zu erwarten, dasss durch die Belehrung und das Beispiel seitens der Lehrer, die in die einzelnen Städte und Dörfer geschickt werden, in wenigen Jahren schon eine Organisation in Palästina entsteht, die der zum Handwerk erzogenen und kunstgewerblich ausgebildeten Bevölkerung materielle und geistige Gesundung bringen wird.

  4. 1905-10-01 · Heft 10-11 (Oktober-November 1905) · p. Seite 631 - 632 · Bezalel

    Auch sehr grosse Kaufordres im Betrage von mehreren hunderttausend Francs jährlich allein für Teppiche sind von amerikanischen Importhäusern in sichere Aussicht gestellt für den Fall, dass diese Industrie in Palästina leistungsfähig werden sollte. Zu erwähnen ist schliesslich, dass das Rohmaterial für einige der besonders in Aussicht genommenen Kunstgewerbe in Palästina selbst in grosser Mannigfaltigkeit und ausgesuchter Feinheit sich findet.

  5. 1905-10-01 · Heft 10-11 (Oktober-November 1905) · p. Seite 629 - 630 · Bezalel

    Smyrna allein, welches die Teppichmanufaktur seit 1873 (Wiener Weltausstellung) betreibt, exportiert gegenwärtig jährlich Teppiche im Beirage von 12 Millionen Mark. Merkwürdigerveise nimmt nur Syrien und Palästina mit sehr;:eringen Ausnahmen an dieser Industrie keinen Anteil. Es hat jedes Land, ja sogar jeder Distrikt i sine eigenen Muster und Formen. … Es wird aber sicherlich niemand behaupten wollen, dass das heilige Land unseren Künstlern weniger passende Motive zum Entwerfen von Teppichmusterri bieten wird, als die Museen, zumal wenn dort eine Sammlung guter Muster und Entwürfe sowie eine kleine Bibliothek den Künstlern zu Gebote stehen Avird. Für die anderen Kunstgewerbe scheint Palästina gerade das erkorene Land zu sein. Das heilige Land wird alljährlich nicht nur

  6. 1905-10-01 · Heft 10-11 (Oktober-November 1905) · p. Seite 627 - 628 · Bezalel

    (Eine erschöpfende Würdigung des Schaffens und Wirkens dieses verdienstvollen Künstlers, der sich jetzt bereits nach Palästina begeben hat, sowie zahlreiche Abbildungen seiner früheren Kunstwerke enthält das Mai-Heft des dritten Jahrganges von „Ost und West". — Red.)

  7. 1908-01-01 · Heft 8-9 · p. Seite 164 · Die jüdische Kunstgewerbeschule in Jerusalem und ihr Leiter

    Die Schule wurde von dem gleichnamigen Verein ins Leben gerufen, der sich die „Verbreitung von Kunstgewerbe und Hausindustrie in Palästina und den Nachbarländern" zum Zwecke setzt uift auch in Frankfurt Mitglieder hat. Vor der Hand wird die Anstalt, die erst drei Semester hinter sich hat, noch von dem Verein unterhalten (Jahresbudget etwa 23,000 Fr.), doch stellen ihr berufene Fachmänner das günstige Prognostiken, dass sie bald in der Lage sein werde, selbst für sich tu sorgen.

  8. 1908-01-01 · Heft 8-9 · p. Seite 166 · Die jüdische Kunstgewerbeschule in Jerusalem und ihr Leiter

    Tatsächlich ist eine starke künstlerische Begabung vereint mit manueller Geschicklichkeit bei den armen russischen Juden nichts Seltenes. Von den jüdischen Landansiedlern in Palästina wird überdies berichtet, dass ihr Nachwuchs mit bewundernswerter Gewandtheit den ländlichen Beschäftigungen obliegt.

  9. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 479 · Ein jüdisches Geschenk für die Stadt Wien

    Zuerst erscheinen: Schalom Asch: Im Lande der Väter, Bilder und Dichtungen aus Palästina. Preis M. 2.— brosch., M. 3.— geb. Sch. Gorelik: Die liebe Provinz. Aus der russisch-jüdischen Kleinstadt. Preis M. 2.- br., M. 3.— geb.

  10. 1926-01-01 · Heft 1 (Januar 1926) · p. Seite 29 · Der Fall Abel Pann

    Als ich dann 1918/19 in New York lebte, war meine Sehnsucht nach Palästina so groß, daß ich dort, in Amerika, die Luft Palästinas atmete und seine Landschaft und seine Menschen sah. Und dort, jenseits des Ozeans, in New York, begann ich auch das Bibelwerk, das ich dann in Jerusalem von 1920 an fortsetzte und das bis heute auf etwa 130 Bilder gediehen ist.44 So weit das Gespräch, das unser Künstler bei seinem letzten Aufenthalte in Wien mit einem Zeitungsmann geführt hat.

  11. 1914-05-08 · 19 (8.5.1914) · p. 464 · Spanien und die Juden

    Die hiesige jüdische Presse schlägt die Gründung einer Auswanderungsbank vor. Ein Informationsbureau für Palästina wird sich in nächster Zeit in unserer Stadt etablieren. Amerika iiiiiiiiiiiiiiuiniiiiniiniiiinuiüiiiuiii „Bezalel“-Ausstellungen (Von unserem Berichterstatter.)

  12. 1914-02-20 · 8 (20.2.1914) · p. 199 · Rede des Präsidenten der kanadischen Federation Herrn Clarence I. de Sola

    Der Zionismus wird die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen in Palästina schaffen, die unserem Volke ein glückliches Leben verbürgen werden; der Zionismus wird die hebräische Kultur neu beleben; und der Zionismus wird schließlich den Weg zur Errichtung eines Synhedrions ebnen.