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Die hiesigen Zionisten haben den für die Erbauung eines Jemenitenhauses in Palästina erforderlichen Betrag aufgebracht. Auch die Zionisten in V o 1 o haben ein Wohnhaus für jemenitische Juden in Palästina gestiftet. … Die Zionisten Amerikas haben nunmehr ihre Vorarbeiten für das Schulwerk in Palästina beendet. Von der Federation of American Zionists wurde ein Komitee für die Palästinaschulen eingesetzt, dem auch Mitglieder nichtzionistischer Organisationen angehören.
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lästinensisohe Arbeiterin von jenen allgemeinen Frauenverbänden in ihrer Tätigkeit sehr intensiv unterstützt wird, wälre es auch gar nicht verständlich, warum das weite, in Palästina bis nun trotz der vielen für philantropische Zwecke mehr oder minder zweckmäßig ausgegebenen Gelder sehr vernachlässigte Gebiet der sozialen Arbeit der Initiative und Schaffenskraft der palästinensischen arbeitenden Frau entbehren sollte. … Die Konfferenz der Arbeiterinnen wird es hoffentlich verstehen, aus diesem Gewirr der Fragen einen Ausweg zu finden, der den Leidensweg der arbeitenden Frau in Palästina mildern und neue Entwicklungswege vor ihr öffnen wird. Die Beamten- und Handelsangestelltenfrage. Die spezifischen Bedingungen der jüdischen Aufbauarbeit im Lande brachten es mit sich, daß die Bewegung der Handelsangestellten und der Privatbeamten lange Jahre hindurch keine größere Bedeujtung zu erlangen vermochte.
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Zum Schlüsse erwähnen wir noch, dass, als jenes abscheuliche Gewerbe, welches im benachbarten Aegypten sein Unwesen treibt, auch in Palästina Wurzel zu fassen drohte, wir Vorbereitungen getroffen haben, um zusammen mit einigen zu diesem Zweck gebildeten Komites in Jaffa und der Organisation zur Bekämpfung des Mädchenhandels diesem Uebel zu steuern. Glücklicherweise haben die wenigen Händler, die nach Jaffa gekommen waren, um hier in der Hafenstadt ihr Glück zu versuchen, infolge der drohenden Haltung der jüdischen Jugend in Jaffa den Ort schleunigst verlassen, so dass vorläufig ein weiteres Eingreifen unsererseits entbehrlich geworden ist. Süs§ Ein neues Kulturinstitut für Palästina. Wie wir schon mitteilten, ist es dem Agronomen Aaronsohn gelungen, einflussreiche jüdische Kreise für die Gründung der von zionistischer Seite schon lange geplanten landwirtschaftlichen Versuchsstation in Palästina zu gewinnen.
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Jahrhunderts, die dem Ziel der ganzen Menschheit entgegenstrebt, und die Kämpferin und Arbeiterin für die Zukunft ihres Volkes in Palästina. Diese Frau ist Henrietta Szold, die amerikanische Rabbinerstochter. Aus allen Quellen der jüdischen Vergangenheit schöpfend, hat sie fast ein halbes Jahrhundert in ihrem Geburtslande für die Pflege jüdischen Schrifttums und zugleich für die bedrängten Juden ihrer Zeit, für die Einwanderer aus Rußland und Rumänien gewirkt. „In der Mitte des Weges" — an jenem Wendepunkt, den Dante meinte, wenn er von dem mezzo del camin sprach — faßt sie den Entschluß, nach Palästina zu gehen. Dorthin rief sie eine damals noch ganz unerfüllte Aufgabe, die der sozialen Arbeit, eigentlich also die Aufgabe der Jüdin des 19.
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Ferner handle es sich bei der Beschäftigung bei öffentlichen Arbeiten um eine Frage des Bürgerrechts; als Vollbürger Palästinas betrachten es die Juden als ihr Recht, alle Berufe auszuüben, insbesondere da die Verwandlung der sozialen Struktur ein Ergebnis ihrer Aufbauarbeit sei; hierin unterscheide sich die Stellung der Juden in Palästina von derjenigen in der Diaspora, wo sie nur dem Namen nach als Bürger galten, während ihnen bestimmte Berufe verschlossen waren.
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Auch ein Aufsatz des Greifswalder Alttestamentlers Schütz über Ausgrabungen in Palästina wird weite Kreise festeln. Profestor Michael Guttmann (Breslau) setzt seine inhaltsreichen Referate über die wistenschaftliche Talmudpflege der neueren Zeit fort.
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Mayer rais P h i 1 a d e 1 p h i a ein Resolutionsantrag eingebracht, dahingehend, dass 1. nur Actionäre des „Jewish Colonial Trust" als Funetionüre der „Föderation", sowie als Delegierte zu den Jahresversammlungen und Cougressen wahlberechtigt sein sollen; 2. dass alle amerikanischen Congress-Delegierten von dem Jahreseon vente der „Federation of American Zionits" bestätigt werden müssen* und 3., dass die folgenden amerikanischen Jahresversammlungen stets mit einer Ausstellung von Palästina-Producten verbunden seien. lieber diese Anträge entspinnt sich eine äusserst lebhafte Debatte, durch die fast der ganze Theil der Nachmittagssitzung ausgefüllt wird.