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bereit ist, mit Vergnügen daran mitzuarbeiten, die Errichtung eines nationaljüdischen Zentrums in Palästina zu erleichtern, unter der Voraussetzung jedoch, daß dadurch die rechtliche und politische Lage, die die Juden zur Zeit in irgendeinem anderen Lande genießen, in keiner Weise beeinträchtigt wird. … Balfours im Namen der Britischen Regierung über Großbritanniens Billigung der Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk und seit seinem Versprechen, daß die Britische Regierung die größten t-. -- - 182
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Die Publikationen des Komitees werden in der Zeitschrift „Palästina" erscheinen. Dem Komitee gehören an resp. es wurden kooptiert: In Berlin: Professor Dr. Leopold Landau. Leo Mozkin. … In Moskau: Dr. Tschlenow. In Odessa: U. Ginzberg (Achad Ha'am). In Palästina: A. Aronsohn. Dr. jur. Jellin. (Jerusalem). Dr. S. Soskin. Dr. med. Hillel Yofe. (Jaffa). J. Treidel (Chaifa). Agronom Meyerowitz (Rischon Le-Zion).
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David Krinkin, der sich besonders auf dem Turiner Jugendkongreß mit seiner feurigen und gehaltvollen Rede über Neu-Palästina hervorgetan hat. Herr Dr. Krinkin, der die italienische Sprache vollkommen beherrscht, ist ein bewährter Redner und begeisterter Zionist und hat sich auch längere Zeit in Palästina aufgehalten. … Tagung der jüdischen Jugend“ eingeladen, ein Referat über das Neue Palästina zu halten. Seine Rede hatte auf der Tagung einen großen Eindruck
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Nachmittagssitzung (2i/2—SVs Uhr): Das neue Schulwerk in Palästina: a) Berichte der palästinensischen Delegierten; b) Vorschläge des E. A. C.; c) Wahl einer Schulkommission. Sonnabend, den 28. Februar 1914: bendsitzung (Beginn 61/2 Uhr): Bodenerwerb und Bodenkredit in Palästina.
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Von autoritativer türkischer Seite wurde diesbezüglich erklärt: „Die türkische Regierung befürchtet schon seit Jahren, dass die Israeliten in Palästina eine Art eigener Regierung errichten wollen. Trotz aller Befehle, welche an die betreffenden Behörden ergehen, sich strenge an die Vorschriften zu halten, die für die Dauer des Aufenthaltes israelitischer Pilger nach Palästina erlassen worden sind, gelingt es doch häufig, diese Vorschriften mit Hilfe der landesüblichen Mittel zu umgehen. … Die zionistischen Congresse, auf welchen der türkischen Regierung wegen ihrer Toleranz gegen die Israeliten Lob gespendet wird, rufen bei den leitenden türkischen Kreisen eher die gegentheilige als die beabsichtigte Wirkung hervor, da sich an massgebender Stelle die Ueberzeugung festgesetzt hat, dass die zionistische Bewegung in ihrer späteren Entwicklung politische Ziele in Palästina verfolgen werde." Als illustrierendes Beispiel kann folgende Thatsache dienen : Der Grossvezier Halil Rifaat Pascha hatte die Bemühungen eines seiner politischen Freunde gefördert, der für die Ansiedlung einer Anzahl Israeliten aus Rumänien in Palästina, die seitens reicher Religionsgenossen mit sehr beträchtlichen Mitteln versehen waren, eingetreten war.
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Ich selbst hielt ursprünglich die Organisation für die Aufgabe der Palästina Land Development Company, doch teilte ich auf Veranlassung der Redaktion dem Nationalfonds, die diesen als Instanz für geeigneter hielt, zu. … Nawratzki, der in seinem grundlegenden Buch „Die jüdische Kolonisation in Palästina", München, 1913, p. 323 ff., die Leitsätze ganz zum Abdruck bringt. Der Kulturabteilung war als Aufgabe 5 zugewiesen die Anstellung von Düngungsversuchen: *) S.
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Nachum Sokolow wird den Kongreß Dienstag abend, den 30. Juni, eröffnen; Ansprachen Bialiks („Palästina und seine Bedeumng für die Diaspora") und Motzkins („Zionismus und die jüdische Gegenwart") beschließen den Eröffnungsakt. … Die Juden aller Richtungen sind sich bewußt, daß ihr Geschick zwar nicht von den Baseler Verhandlungen abhängt und daß darüber auch nicht in Basel, London und Jerusalem entschieden wird, daß aber heute der Verlauf des jüdischen Gesamsschicksals im welthistorischen Zusammenhang (also unter weiten, der langen jüdischen Geschichte entsprechenden Perspektiven, nichü vom heutigen Tag aus gesehen) von den einmütigen und weisen Beschlüssen des Baseler Kongresses mitbestimmt wird. In Palästina selbst verliert die heute noch offizielle allgemeine zionistische Partei nach den neuesten Wahlen zusehends an Einfluß.
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Für die beiden letzteren gilt das freilich nur bildlich; Tschlenow hat sogar zweimal Palästina besucht, im Jahre 1907 und 1912, und hat die Fortschritte der jüdischen Siedlung während dieser Periode in einer, vom jüdischen Verlag auch in deutscher Sprache herausgegebenen Schrift: „Fünf Jahre Arbeit in Palästina" in reizvoller, eindringlicher Weise geschildert.
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Das Wirtschafts-Barometen September 1936* Der Einfluß der Unruhen auf die Finanzlage der Palästina-Regierung wird aus einigen Zahlen ersichtlich, die Ge&fc und: Kapitalmarkt: sich auf April—August 1936, also auf die ersten fünf Monate des laufenden Rechnungsjahres 1936/37 beziehen und uns soeben aus amtlicher Quelle zugänglich geworden sind. … Immerhin sieht man, daß auch nach alledem noch ein kleiner Überschuß1 verblieben ist; mithin hat der Reservefonds der Palästina-Regierung, der am 1. April 1936 6,267.810 £P (am 1. April 1935: 4,733.555 £P) betrug, am 1. September 1936 die Höhe von 6,277.359 £P erreicht.
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Thema und Datum der Borttäge werden noch näher bekanntgegeben werden. Palästina, ein Anknuftsland? Herr Director Aork-Steiner, der jüngst von einer Reise aus Palästina zurückgekehrt ist, wttd demnächst ans Grund seiner persönlichen Erfahrungen in Wien einen Borttag „Palästina, .ein Zukunstslands" halten.
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Nr 25 j*#nwr Seite 9 „Alle Völker der Erde'sind geradezu verpflichtet, von der Türkei Palästina durch Kauf zu gewinnen und es dem chdischen Volke zu übergeben. Wenn Europa Griechenland in Würdigung seiner classischen Cultur, Poesie und Kunst befreit hat, so ist es nicht weniger verpflichtet, den Juden wieder zu einer staatlichen Heimstätte zu verhelfen; denn die Juden haben dem Erdball drei Weltreligionen geschenkt, die Religion des Judenthums, des Christenthums und des Islam.... … Wachleute entfernten von den einzelnen Häusern die Zeichen. Wasserstraßen in Palästina. Stur wenige Länder sind in Bezug auf natürliche Verkehrsmittel so günstig bedacht, wie Palästina. Vom Norden bei Dan bis an die Südgrenze beim Gebirge Se'ir zieht sich eine gewaltige Wafferstraße gerade durch die Mitte des Landes.
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Erziehung und Bildung unserer Jugend müssen dort .hebräisch sein und dürfen nichts anderes sein. Wenn wir nicht dafür sorgen, daß uns in Palästina ein Geschlecht von reinen und echten Hebräern heranwächst, dann hat unser Zionismus keinen Sinn. Sollen die Juden, die nach Palästina zurückgekehrt sind, dort fortfahren, einander äußerlich und innerlich fremd, durch Vielsprachigkeit zerrissen zu bleiben, in den verschiedenen Kulturen ihrer Geburtsländer zu wurzeln, so hätten sie ebensogut bleiben können, wo sie waren. … Meine vorbehaltlose Zustimmung gilt aber nur diesem Schritt der drei Herren sowie dem Beschluß unseres Engeren und Großen Actions-Gomites, neue hebräische Mittelschulen und eine hebräische Lehrerbildungsanstalt in Palästina zu errichten, vorausgesetzt, daß wir die Mittel zu ihrer Erhaltung aufbringen können, was, wie ich fürchte, nicht leicht sein wird.
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Die Gueber, ehemals beträchtlich, sind in einem Theile des Orient verbreitet, die Banjan existiren nur in Indien und Persien; aber die Juden sind auf der ganzen Erdoberfläche verbreitet, und wenn sie sich sammein sollten, würden sie eine viel zahlreichere Nation bilden, als je in dem kurzen Zeiträume, während sie die Herren von Palästina waren. Fast alle Völker, welche die Geschichte dieses Volkes geschrieben haben, erheben diesen Ursprung durch Wunder.
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Selbstverständlich kann er nur so an der Entwicklung Palästinas teilnehmen, wohin ihn die Liebe zur Sprache mehr als einmal in seinem Leben führen wird. Es muß nichts Bedrückenderes für unsere Tumfahrer in Palästina gegeben haben als das ewige Schweigenmüssen, nichts Beschämenderes als die Bestürzung von Tel Awiw bei ihrem Einzüge mit dem deutschen Lied: „Wohlan, laßt das Sinnen und Sorgen“. — Ehe ich zu den letzten Schlußfolgerungen und meinen positiven Vorschlägen übergehe, will ich erst noch einen ganz kurzen Blick auf die Entwicklung des deutschen Zionismus in seiner Gesamtheit werfen. … Die Kongresse sind mittlerweile zu hebräischen geworden, alle Errungenschaften in Palästina, seien es kolonisatorische, seien es kulturelle, rühren — von einigen westlichen Pionieren vielleicht abgesehen — von den Juden des Ostens her.
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Der Philanthrop Baron Hirsch streckt von Paris aus seine hilfreichen Arme leidenden Juden entgegen und der Aufbau der neuen jüdischen Heimat in Palästina ist für ewige Zeiten mit dem Namen Edmond Rothschilds in Paris verbunden. Nach dem Weltkriege zieht die Stadt an der Seine eine große Anzahl heimatlos gewordener Ostjuden an, die — wie überall in ihren neuen Heimstätten — auch in Paris dem jüdischen Leben neue starke Impulse geben.
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Zion, deren Vorsitz im Pariser Komilee vor allem Narcisse Leven und Zadoc Kahn innehatten, und wurde auch Mitglied des Palästina-Komitees, das durch Baron Edmond de Rothschild gegründet wurde. Im Jahre 189S tritt er in Dienst der I. C. A. Er geht nach Rußland, um dort das große Werk dieser philanthropischen Gesellschaft zu organisieren und berichtet darüber in seinem „Recueal de Materiaux sur la Situation economique des Israelites en Russie", zwei große Bände in Quart, die 1904 in russischer, 1(J08 in französischer Sprache erschienen.
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Daneben unterhält und I unterstützt er in Gaiizien wie in Bulgarien, Rumänien.! der europ Türkei und Palästina Kindergärten, : Elementar- und Fachschulen, unter denen die Lehrerj bildungsanstalt in Jerusalem am wichtigsten ist.
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470 Besprechungen tamien, Ägypten, Palästina oder im islamischen Westen gesammelt sind, wird dieser Mangel nicht allzu stark empfunden. Jedes Sprichwort und jede Sprichwort ähnliche Wendung wird zuerst in arabischer Sprache — u. zw. in hebräischer Umschrift — geboten; dem Original folgt jeweils eine hebräische Übersetzung und falls nötig auch eine Erklärung in hebräischer Sprache.
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So auch 1886, als er auf Grund der Betrachtung der politischen, nationalen und sozialen Strömungen des damaligen Europas den jetzigen Weltkrieg in seiner barbarischen Furchtbarkeit voraussagte, oder als er, bei derselben Betrachtung, den Gedanken eines jüdischen Staates in Palästina hegte*), bevor Theodor Herzl seinen „Judenstaat" schrieb und wahrscheinlich auch ohne von Pinsker und den nationalen Strömungen bei den Ostjuden etwas zu wissen.