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Der eine — das mag hier eingeschaltet sein — verliess die Delegation nach wenigen Tagen in Moskau, liess sich als Medizinstudent an der Universität einsohreiben und kehrte nicht mehr nach Palästina zurück; der zweite begann im geheimen mit der antizionistischen Jewsekcia zu verhandeln, kehrte dann nach Palästina zurück, agitierte unter seinen Chawerim gegen den Zionismus und brachte es fertig, 60 junge Kameraden dem Lande abspenstig zu machen und mit ihnen nach Russland zu gehen. … Es hielt ihn aber nur noch einige Monate in Russland, dann reiste er tief beeindruckt nach Palästina zurück. Mit den Vorschlägen Tilisers freilich war vorerst kaum etwas Praktisches anzufangen; denn di? Mandatsbehörden überwachten jeden Schritt, namentlich das Verhalten der jungen jüdischen Generation im Jischuw.
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Er hätte damals nach den Vereinigen Staaten gehen können, als Professor an eine dortige Universität. Er tat es nicht, ging statt dessen nach dem damaligen Palästina, dem heutigen Israel, wo ihn keine Rosen erwarteten, wo. hin es ihn aber mit unwiderstehlicher Macht zog'. Warum er das kleine, ungesicherte Palästina der gutbürgerlichen Existenz vorzog, wie sie ein Lehrstuhl in Amerika zu bieten pflegt, wird aus dem Kapitel begreiflich, das er dem ...Judentum als Problern” widmet und in dem er auch seine Einstellung zum Deutschtum schildert. … Als er sich entschliesst, Palästina jedem anderen Ziel vorzuziehen, ist er sich völlig der Tatsache ‘bewusst, dass sein Weg dornenvoll sein wird. Dennoch geht er ihn.
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Es wäre nicht ausreichend, in diesem Beschluss einer starken Dreiviertel- Mehrheit der UN, das ehemalige Mandatsland Palästina zu teilen, nur einen Vorgang zu erblicken, durch den die Lage der Juden oder die Situation des Mittleren Ostens eine einschneidende Veränderung gefunden haben. … Wir sollten auch nicht vergessen, dass der Teilungsbesehluss der UN vom November 1948 die direkte Folge einer Streitfrage war, ob 100.000 jüdische Hitleropfer, die KZ und Zwangsarbeitslager überlebten, nach Palästina einreisen dürfen oder nicht. Obwohl Grossbritannien durch die Bestimmungen des Palästina-Mandats verpflichtet gewesen wäre, diesen 100.000 Menschen die Einwanderung zu ermöglichen und für ihre Einordnung zu sorgen, weigerte sich die englische Regierung unter Hinweis auf Bestimmungen, die sie selbst gegen den klaren Wortlaut des Mandats erlassen hatte, diesen Menschen die Einwanderung zu gestatten.
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Weizmann wurde von klugen Politikern über die Schwierigkeiten in Palästina ausgefragt, die damals nicht leicht zu erklären waren. Ein prominenter Gast erklärte. dass Palästina ziemlich klein sei, um die Antwort auf das jüdische Problem zu sein, „aber Palästi¬ ES GIBT NUR EIN ZION: ...Zion gegen einen anderen Staat einzutauschen, ist für uns unmöglich, weil Zion mit unserer ganzen Ge schichte verwoben ist, und nur dort kann sich auch an uns die alte Legende von dem Riesen erfüllen, der durch die Berührung mit dem Boden seine Kraft zurückgewann. … Keine Regierung, wie na ist in der Lage, mehr Juden aufzunehmen als die Vereinigten Staaten“, erklärte Weizmann: „Seit der amerikanische Präsident eintausend Flüchtlinge in die Staaten hineinliess, stellte die gesamte amerikanische Presse die Frage, wie man diese eintausend Personen absorbieren welle, und die Vereinigten Staaten sind so gross wie ein Kon tinent. Palästina wird so viele Juden aufnehmen, wie zu kommen wünschen.“ „Wie kann man die Frage der Aufnahmefähigkeit beantworten?“ fragte einer der Anwesenden.
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Alle drei Hessen eich zwischen 1933 und 1938 im damaligen Palästina nieder. Paul Ben-Haim, als Paul Frankenburger 1897 in München geboren, wirkte vor seiner Emigration als Diri. gent. … Josef Tal, 1910 geboren, gebürtiger Pole, der in Berlin studiert hat und 1934 nach Palästina ging, war bis 1952 Direktor der Musikakademie in Jerusalem. Seit, i nach England' Preisgekroenter Marsch Ein neuer Marsch, kom- ■ poniert von Joaw Talmi, \ Hauptmann in der israeli- ’ sehen Armee, wird zukünftig die israelischen Truppenj paraden begleiten. 120 Märsche waren beim Wettbe- ' werb eingereicht; die drei ersten Preisträger sind Sol- , daten und Mitglieder des , Orchesters der Verteidigungskräfte Israels. , Bibliothek fÜT Beduinen Im Beduinenlager El Ugoi im Negew wurde die erste ■ Beduinenbibliothek der Welt eröffnet, mit zunächst hundert Büchern, einer Spende der arabischen Abteilung der Histadrut und des Arbei- : terrates von Beerschewa.
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Die Konferenz dauerte eine Woche, und der JWK wurde gebildet. In Genf waren 32 Länder vertreten, darunter Palästina, und jetzt, dreissig Jahre später, werden 65 Länder, darunter Israel, Delegierte zur fünften Tagung des JWK nach Brüssel schicken.
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Er war eine bekannte Persönlichkeit in Jerusalem und schon vor der Staatsgründung Sekretär Ben Gurions und der Exekutive der Jewish Agency. 1935 kam es aus Lettland nach Palästina. Sein Bruder Jaacow Maimón erfand die hebräische Kurzschrift, in der er Meister wurde. Ben Gurion rühmte, dass man ¡hm jedes Geheimnis anvertrauen konnte.
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Einstein der schon vorher vom Zionismus und dem Aufbauwerk in Palästina gehört hatte, war bis dahin einer persönlichen Stellungnahme ausgewichen. Drei Argumente hatten ihn zuerst vom Zionismus ferngehalten.
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Vor 1933 war er Rabbinei in verschiedenen deutschen Städten. Im Jahre 1935 wanderte er nach Palästina aus. Seit 1948 wirkte er in Stockholm. (ITA) FAUST II MODERu geschrieben worden; man hat erinnert, dass der Gelehrte während seiner Prager Epoche 0911-13) als Lehrer an cjer deutschen Karls-Universität, der jüdischen Gemeinschaft völlig uninteresiert gegenüberstand.
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Wie charakteristisch war es für Blumenfeld, sagte Ben Gurion, wir, er dem Geographen Philippson, der «len Nahen Osten kannte, auf dessen Einwand erwiderte. dass man mit Palästina nichts anfangen könne, weil, wo es dort Wasser ge be, das Land malariaverseucht sei. und wo kein Wrrser vorhanden wäre, der Boden unfruchtbar sei.
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Das hat Simons Interesse an der hebräischen Kultur verstärkt Einzelne Werke Achad Haams hat er in englischer Sprache herausgegeben und 1961 eine Aehad-Haam-Biographie verfasst. Vorübergehend lebte Sir Leon im jüdischen Palästina. Einige Zeit war er der Kuratoriums-Vorsitzende der Hebräischen Universität. Schon früher hatte Simon auoh in überseeischen Ländern für die „Freunde der Hebräischen Universität" geworben.
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In Damaskus erschien eine arabische Ausgabe, genau drei Wochen bevor die Araber zum erstenmal die jüdischen Siedlungen in Palästina überfielen. In den Vereinigten Staaten wurde eine Ausgabe vom Ku-Klux-Klan gedruckt, mit einer Einleitung, die bewies, dass die Juden das Weisse Haus beherrschten.