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19311937
  1. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 360

    Der Kongreß hat die große Aufgabe, eine organisatorische Reform durchzuführen und die Grundlage für einen Territorialverband zu schaffen, in dem alle wichtigen Gebiete der zionistischen Arbeit, vom Keren Kayemeth und Keren Hajessod angefangen bis zur Hachschara, behandelt werden, jetzt sind sie von der Bewegung losgerissen und einem bürokratischen Apparat überlassen. Die ganze Bewegung muß reorganisiert und konsolidiert werden.

  2. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 370

    Man hat verschiedene Mittel gefutiden, uns zu unterdrücken. Man hindert uns an der Hachschara und bei der Alija ergreift man verschiedene Maßregeln, um Menschen von religiöser Überzeugung nicht ins Land zu lassen.

  3. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 495

    Die Abstimmung soll auf Grund der Zahl der Chaluzim erfolgen, die sich in jedem Lande während des letzten Monates vor dem Kongreß auf Hachschara befanden. Minoritätsantrag des Arbeiterflügels. f) Die Palästinakommission wird einmal in zwei Jahren, von Kongreß zu Kongreß, gewählt. g; Alle Subkommissionen der Palästinaämter werden gemäß dem Schlüssel der Palästinakommissionen zusammengesetzt. h) In einem Lande, in dem keine Wahlen zum Kongreß stattgefunden haben, wird die Verteilung der Plätze in der Palästinakommission durch das Immigrationsdepartement der Jewish Agency unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse des betreffenden Landes festgesetzt. i) Die Palästinakommissionen können Vertreter der an der Einwanderung interessierten Körperschaften zu den Subkommissionen und der Palästinakommission mit beratender Stimme heranziehen. j) Jeder Chaluz-Verband, der zu den vom XIII. und XIV.

  4. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 353

    Wir verlangen den Aufbau der Erziehung auf gemeinsamen Grundlagen der Hachschara für die Aufgaben des Aufbaues und des produktiven Schaffens des jüdischen Jischuw im Lande, auf den Grundlagen entsprechender menschlicher Bildung, Kenntnis der Thora und der geistigen Schätze des jüdischen Volkes und zugleich Ehrfurcht vor den religiösen Werten und der Tradition, entsprechend den Forderungen der jüdischen Massen in der Welt.

  5. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 353

    Hier aber sind sie buchstäblich der Vernichtung ausgeliefert, denn niemand steht ihnen mit Rat zur Seite, es gibt keine Hachschara-Stationen, es gibt kein Palästinaamt, es gibt kein Immigrationsbüro. Die Immigrationsabteilung der Jerusalemer Exekutive zieht es aber vor, taub zu bleiben, und unser Verzweiflungsschrei verhallt ungehört.

  6. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 228

    Wir wollen nicht die Histadruth Haowdim brechen, aber wir verlangen für unsere chaluzische Jugend solche Formen der Organisation, daß der Typus des nationalen Chaluz statt des Parteichaluz geschaffen wird und daß unsere allgemein-zionistische Jugend ihre Hachschara ruchanith selbständig im Geiste des allgemeinen Zionismus durchführen kann. Ich bin mit Ben Gurion einig, der heute erklärt hat, daß unser Hauptzweck der Aufbau Erez Israels ist und daß demgegenüber alles andere von minderer Wichtigkeit ist.

  7. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 375

    Wie wollt ihr für den Aufbau von Erez Israel und für den National - fonds etwas bekommen, wenn auf solche Weise die Stimmung dafür geschaffen wird? Wir verlangen vom Kongreß, daß die Hachschara im Galuth auf religiöser Grundlage aufgebaut sei. Anders ist es nicht möglich, Erez Israel aufzubauen. Unser Traum war, daß neben jeder jüdischen Mutter, wenn sie am Freitag Abend die Lichter anzünden geht, die Büchse des Keren Kayemeth stehen soll.

  8. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 506

    Großmann, Meir, 155, 189 f., 238, 306. Grünbaum, Jizchak, 192, 293, 309. H »Haam«, 226, 237. Hachschara, 308, 375, 378 ff., 421, 429, 431. Hadassah, 47 f., 330 ff., 405, 416. Haifa, 330 f., 370 f., 405, 436 f. Haifa—Bagdad-Bahn, 133.

  9. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 376

    Kongreßsitzimg: Generaldebatte Die hebräische Schule ist der Anfang der Hachschara für Erez Israel. Wir fordern von diesem Kongreß, dafür zu sorgen, daß das Departement für Erziehungsfragen in der Diaspora von der neuen Exekutive endlich errichtet werde (Beifall).

  10. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 377

    Wenn Ihr auch selbst nicht die Religion wollt, so könnt Ihr es doch nicht erzwingen, daß unsere Kinder eine Hachschara durchmachen, die unseren religiösen Gefühlen widerspricht. Ich weiß von einem Fall, wo Leute vom Haschomer Hazair die Mesusa heruntergerissen haben.

  11. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 553

    In Erkenntnis der Tatsache, daß ein starker Einwanderungsstrom die Gefahr einer Sprachenverwirrung in sich trägt, beschließt der Kongreß: a) Alle Palästina-Ämter und Hachschara-Institutionen sind verpflichtet, dafür zu sorgen und dazu beizutragen, daß die Einwanderer die hebräische Sprache in Wort beherrschen. b) Die zionistischen Verbände aller Richtungen in den einzelnen Ländern sind verpflichtet, für die Verbreitung der hebräischen Sprache unter den jüdischen Massen Sorge zu tragen, durch Stärkung der für diesen Zweck bestehenden und Begründung neuer Institutionen. c) Die Exekutive hat für die Gründung von Anstalten zum Zwecke der Verbreitung der hebräischen Sprache in Erez Israel unter den neuen Einwanderern Sorge zu tragen, und ist verpflichtet, die hiefür erforderlichen Mittel zu beschaffen. 76.

  12. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 418

    In Verbindung mit der Steigerung der Einwanderung, die eine Sprachenverwirrung im Lande befürchten läßt, beschließt der Kongreß: . a) Alle Palästinaämter und alle Hachschara-Institutionen sind verpflichtet, dafür zu sorgen und dazu beizutragen, daß die Einwanderer die hebräische Sprache im Wort beherrschen. b) Die zionistischen Organisationen aller Richtungen in den einzelnen Ländern sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß die jüdischen Massen sich die hebräische Sprache zu eigen machen, indem sie die für diesen Zweck bestehenden Institutionen stärken und neue Institutionen gründen. c) Die Exekutive hat dafür Sorge zu tragen, daß Institute zum Zwecke der Verbreitung der hebräischen Sprache in Erez Israel unter den neuen Einwanderern gegründet werden, und ist verpflichtet, die hiefür erforderlichen Mittel beizustellen.

  13. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 709

    High Commissioner für Palästina, 46, 9$, 103 ff., 113 f., 354, 457, 505. Hilfswirtschaften der Hachschara-Kibbuzim, 534, 556. Hilfs wirtschaften für Kolonie-Arbeiter, ,138, 575- Hindenburg, Paul von, 466. Hirsch, Baron Moritz, 429, 511.

  14. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 555

    In den Wirkungskreis des Territorialverbandes gehören folgende Arbeitsgebiete: Schekelwesen, Kongreß» zahlen, Keren Hajessod, Keren Kayemeth, Alija, Hachschara, Informationsdienst über Palästina und Verbreitung der hebräischen Sprache. Mit Einverständnis sämtlicher Beteiligten kann der Territorial verband auch weitere- Arbeitsgebiete in seinen Wirkungskreis einbeziehen.