-
Die Einwanderung nach Palästina wird andauem Jerusalem. Die in Paris zusammengetretene Exekutive der Jewish Agency für Palästina traf die nötigen Vorkehrungen für die Fortdauer der jüdischen Einwanderungen nach Palästina, gab die Jewish Agency in öiner herausgegebenen Meldung bekannt. _ General McNarney, Militärbefehlshaber der amerikanischen Zone in Deutschland, gab in Frankfurt bekannt, daß der Zuzug von 21 000 jüdischen Flüchtlingen, die sich bis jetzt in Österreich und Berlin auf hielten, in die amerikanische Besatzungszone genehmigt ist. London. Die neuen Londoner Besprechungen über Palästina begannen am Dienstag, dem 10. September. Die Jewish Agency wie auch das arabische Palästina-Komitee haben bisher ihre Teilnahme verweigert.
-
(JTA.) ~ Her Vorsitzende der .UNO-Kommission für Palästina, Emil Sandstrpm, hatte sogleich nach Seinem Eintreffen. in Palästina eine geheime Besprechung in Tel-Aviv mit dem Kommandanten des „Irgun“, Menahem Begin. … - Gurion, der Vorsitzende der Exekutive dter Je¬ Wish Agency, in, Jerusalem hielt, appellierte er an die Vereinten Nationen, durch einen großzügigen staatsmännischen Schritt Palästina zu einem jüdischen Staat zu machen. (JTA.) * Hartnäckige, bisher unbestätigte Gerüchte kursieren-in Palästina, -wonach im Herbst, nach der Teilung Indiens, Lord Mountbatton das Amt des Öberkommissars für Palästina an Stelle von General Sir Alan Cunningham übernehmen wird.
-
Zweitens sind die Juden In Palästina stark genug, innere Sabotage und lokale Unruhen von Seiten aufgehetztet Araber zu verhindern oder abzuwehren. Ich kann Deinen Pessimismus ln dieser Hinsieht nicht teilen, besonders nach dem, was ich persönlich letztes Jahr von Palästina gesehen habe. … Ich kann Dir versichern,.daß viele tausende von jungen amerikanischen Juden sieh als Freiwillige nach Palästina melden würden, sobald Hilfe hötig Ist . . . tlnser® Aufgabe ist klar (imrissen; Wir sollen «in Institut aufbaucn, das der rmen nni angewandten* Forschung dient und das durch seine Arbeit die Aufnahmefähigkeit von Palästina für jüdische Imigration vergrößert.
-
An der Konferenz beteiligten sich auch Führer der muselmännischen Staaten, zirka 20 Vertreter der Sowjetasiatischen Republiken sowie jüdische Vertreter aus Palästina. Nach einer scharfen Diskussion über die Palästinafrage reichten sich die jüdischen und arabischen Vertreter die Hände und erklärten „Waffenstillstand“. ... … Nachdem er über die Verhandlungen; mit dem Joint-Direktor für Europa Dr. Schwartz berichtete, wurde beschlossen, 200 Lehrer aus Palästina nach Europa, zu entsenden. Die erste Gruppe von 100 Lehrer . wird in-Kürze "in Deutschland, Oesterreich und Italien eintreffen.
-
Alle <• Stationsvorsteher in Aegypten,; sind instruiert worden, bis aufweiteres keine Güterzüge zui ladpn, die für Palästina bestimmt sind. Y Rom. (JTÄ.) Corporal; Daniel« Alonzo wurde zu 524 . Jahren Gefängnis von einem TL S.' Kriegsgericht verurteilt;. … Im, Zusammenhang mit der Kürzung der; Einwanderungsquote nach Palästina führten alle Internierten in den Lagern C-yperps - einen 100-stündigen Hungerstreik'durch., . a. ' , . Jerusalem. (DENA).
-
Die furchtbare Existenznot des Judentums freilich, die durch dep Hitler-Mord . an sechs Millionen entstanden ist, hat die Gegensätze weitgehend überbrückt und heute' stehen Zionisten und „Agudisten“ in Palästina, in mehr oder weniger enger Zusammenarbeit. Der „Nationalismus“, den der Zionismus repräsentiert, ist also zunächst nur ein. liebevolles Bekenntnis zum eigenen Volkstum. … Allerdings ist jfegliches Men-- schenmaterial, das nicht von einem echten Ideal,, sondern nur durch eine unhaltbar gewordene Situation nach Palästina getrieben wird, für das Land -und die zionistischen Absichten nicht ganz ungefährlich. Denn nochbe- ■ findet-das jüdische Palästina sich im Pionierstande,’der eine Auslese nach dem Gesichts-' punkt echter geistiger Verbundenheit mit Zion Verlangt, und ein mehr oder minder, wenn auch noch so begreiflicher Panik-Zionismus wird vorerst der Qualität des Aufbauwerkes leicht abträglich sein können.“ 1 Um die Produktivierüng jüdischer Menschen .
-
Es bleibt das Ziel, dieses jüdische Land nicht nur zu irgend einem Staat zu gestalten, sondern zu einem vorbildlichen Staat, zu dem Staat eines Volkes, das die Mißgunst und die Irrtümer,. die /Fehler und das, Versagen so vieler anderer Staaten Ära eigenen Leib erfahren hat. _ Für die Juden in der Weit aber bedeutet die Schaffung des jüdischen Palästina ein Vielfaches. Für alle Jene Juden, die heimatlos, umherirren und“ die bisher in den Lägern oder umgeben von feindlichen Nachbarn und Mördern von Morgen vergeblich den Nachthimmpl nach einem Stern der Hoffnung absuchteh, ist Palästina die große und nunmehr erfüllbare Hoffnung. Diejenigen Juden aber, die *tls vollberechtigte Bürger ihrer Länder ein ordentliches Und schöpferisohes Leben führen,; können in dem jüdischen Staat Palästina die Rückkehr des jüdischen Volkes zur Normalität begrüßen, ein'Volk uiiter Völkern,' mit einem Lande wie auch andere Völker es haben, zu sein- (Aus „Aufbau", New York.)
-
Wir hoffen aber, daß dies bald geregelt sein wird. Uebrigens1' setzte sie 'hinzu, ^Palästina ist das ideale Land für Töpfer, nicht nur was das Rohmaterial, sondern auch was das Klima betrifft“. / 1; Ich ließ mich in, d^m Betrieb herumführen und erfuhr vor allem, wie der Ton hergestellt wird. … lung der Vasen, eine bedeutende Rolle in der Verteilung der Ware nach Ländern spielt. In Palästina werden neutrale Muster1 vorgezo- •gen— die arabische Kundschaft liebt •— „gestreifte“ Muster, die an die Kleidung der Fellachen erinnern, — während das Ausland zumeist solche Ware kauft, die palästinensische Pflanzen- oder Tierornamente trägt.
-
Harry Goldstein begrüßte die Anwesenden und hielt ein Referat über . die gerade aktuell gewordenen Palästina-Ereignisse. Lebhaftes Interesse wurde vor allen!. seinem Bericht über, die Tätigkeit außerhalb der inneren Gemeindearbeit entgegengebrächt. … Der einstige Stift- -bctsaal könnte die Menschenmenge kaum fassen. Die Ereignisse in Palästina erschütterten wohl jeden und zwangen zu einem in weihevollem Rahmen gefußten Bekenhtnis und Solidarität g-efühl. Oberkantor K r a u s betete in erg r ’fender und eindrucksvoller Weise vor; die Hamburger Gemeinde hatte selten so wertvolles Stimmaterial zu hören "bekommen.
-
Mission“, (Verlag Hamish Hamilton, London).' ■ Ein:. Bericht über Palästina aus der Feder eines der führenden Mitglieder der anglo-amerikanischen Palästina-Kommission 1946. ’ - Josef Fraenkel: „Theodor Herzl: A. … Man'hat viele Pläne und Ideen*'für die Weiterbildung,der Kinder- und die. Vorbereitung auf ihren späteren Aufenthalt in Palästina/ wohin sie auswandern wollen, sobald es irgend geht. -Aber noch . fehlt es an Material Räumen füri die1 Werks'chulen, an Büchern zur geistigen Artfeit im Hinblick auf ein Studium an der Universität Jerusalem. / Vorerst einmal ist »es wichtig, daß die Kinder sich .wohlfühlen, daß sie wieder lachen und lächeln lerneri und daß, ihre Her-' zen sichaufschließen für die Schönheit der.
-
Professor Martin Buber (Jerusalem) knüpfte an Gespräche mit Otto Hirsch aus den Jahren nach 1933 an, wenn er von der Mission sprach, die die Juden aus Deutschland -~ so uhlösbar sie auch mit dem Jisehuw in Palästina, verbunden seien —> in der Welt zu erfüllen haben, und , von ihrem spezifischen Bgitjrag zu; jüdischem Leben und jüdischer Kultur.. … Einigen ist es gelungen, zu ihren Verwandten nach Uebersee zu kommen. Ein Teil ist aber auch nach Palästina^ gekommen ünd beteiligt sich hier schon erfolgreich am sozialistischen Aufbau des Landes. Diese Menschen verdanken ihr Leben nur einem .Wunder.
-
Ministerialrat im Preußischen ^ultugministeriurn, Professor Leo Kestenbergs hat in Palästina im 'Verlag „Massada“ eine Auswahl aus den. Schriften, von Ferrucio Busoni herausgegeben. v Der Geschichtsforscher und Biograph .Professor Gustav Mayer ist im Alter von 76 '-Jahren in London .gestochen. … November 1947), wird demnächst Pressemeldungen i zufolge, einen Deutschlandbesueh antreten. * ,'i In Palästina ist das Bühnenstück „Dybuk“ vom Habimah-Theater zum 1000. Mal« auf geführt worden. Die französische Regierung hat. für die Durch-" führung der .
-
Vorher schön hatte er in-einer Schrift „Caliban oder Politik und Leidenschaft“ am Beispiel des „Antisemitismus die schrecklichen Auswirkungen einer politischen Massenhysterie dargetan. ' Als die Barbarei 1933 tatsächlich ausbricht, geht Arnold Zweig als überzeugter Zionist nach Palästina. Dort schreibt er auch „Erziehung vor Verdun“.. Wieder und wieder erhebt er in den Organen der deutschen Emigrar tion seine warnende Stimme vor dem Ohr der Völker. … Todestages, von Professor Edwin Redslob herausgegeben wurde. Elieser Schicha: „Albert Einstein'* (Am - Verlag, Palästina). Hebräisch. Owed- Imanuel Olsvanger: „Royte Pomerantsen“ (Schocken Books, New York). -Jüdischer Humor. Der Titel bedeutet so viel wie „Rote Orangen“ Im Suhrkämp-Verlag, Berlin, -ist Carl Zückmayers New Yorker Gedächtnisrede auf ’ Carlo Mierfendorff erschienen, die er am 12.
-
November wurde Arnold Zweig, der in Glogau geborene, betont jüdische Schriftsteller, 60 Jahre alt. Seit langem wohnt und wirkt er in Palästina. Schon : vor dem ersten Weltkrieg trat er mit viel beachteten Erzählungen hervor, z. B. mit den im jüdischen Mileu spielenden „Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer“. … Der Verlag setzte dort die Tradition — nach der wissenschaftlichen, publizistischen und ästhetischen Seite hin — fort, mit der er in Berlin begonnen hatte, und es stellt heute die unumstritten führende Unternehmung dieser Art in Palästina dar, die jüdische Wissenschaft auf breitester Basis fördert und verbreitet. Vor nicht allzu langer Zeit gründete Salmann Schocken eine separate Firma in New York: die „Schocken Books“, die Werke jüdischer Schriftsteller, und Wissenschaftler unserer Zeit zum Inhalt haben, aber auch englische Uebersetzungen älterer jüdischer Literatur und Reproduktionen jüdischer Kunst.
-
Februar 1948 —- Seite” Sj 70 Jahre Als der jüdische Theologe und Pädagoge im Sommer vorigen Jahres zum ersten Mal seit seiner Auswanderung aus Deutschland (1938) wieder nach Europa kam,, um vor großen Zu» hörerkreisen in England, Frankreich und anderen west- und nordeuropäischen Ländern zu sprechen, kam es einem nicht, so vor, als seien fast 10 Jahre seit seiner Uebersiedlüng nach Palästina vergangen:' unverändert in seiner ehrfurchtgebietendeh Erscheinung, in Sprache und Stimme eigentümlich-markant und eindrucksstark wie ehedem,, in seiner Gebäfde bescheiden und mäßig — so stand er der kleine Mann mit dem langweilenden dunklen Bart und den klugen, freundlichen Augen vor uns, in Sälen, gefüllt mit geistig interessierten jüdischen Menschen, die ihn, den modernen Ge-; lehrten, der auf das gesamte religiöse Leben unseres Zeitalters so aktivierend gewirkt hat, willkommen zü heißen, vielfach auch deshalb, weil manche ihren Lehrer und Freund nach jahrelanger Trennung wiedersahen, Bub^r hat im Leben der deutschen Juden etwa in dem 30 Jahre umspannen den Zeitraum vom Ende des ersten Weltkrieges bis zum Beginn der Katastrophe (1938) eine hervorragende Rolle gespielt und sie auch in der Emigration fortgeführt Er war es, der von 1923 bis 1933 den einzigen Lehrstuhl für jüdische Religionswissenschaft und Ethik an einer deutschen Universität, nämlich in Frankfurt a, M-, irine-. hatte, und er war e^, der von Heppenheim an der Bergstraße aus, wo es lmandien. jungen und auch - älterep; Juden hinzog, jüdisches Kulturleben angeregt, beeinflußt,1 ja praktisch gelenkt hat: das Jüdische Lehfhaus ln Frankfurt,, wie überhaupt die jüdische, Lehrhausbewegung in Deutschland, hernach die der fleichsvereihigung angegliederte „Mittelsielie für jüdische Erwachsenenbildung“ und die Kulturarbeit in'den jüdischen Jugendbünden der verschiedensten Richtungen. … Seit 1938 ist er Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Mögen ihm, der nicht allein den Juden in Palästina und den .Ländern der Diaspora, sondern, darüber hinaus, Trägern anderer Konfessionen so viel» bedeutet, noch recht viele .
-
Aber seine Freundlichkeit war eine große Erfrischung und als er bedauernd sagte: „Nachts Bum Bum Jerusalem not-good“, konnte ich ihm nqr beistimmen: „Bum,Bum not good in Palästina!“ Ich ging >weiter; jetzt .-tauchten ei$ paar-Häuser vor mir auf, es roch nach Kuhstall — und eine alte jüdische Siedlung, die in ihrer, Entwicklung stecken geblieben war, lag vor mir.
-
Es wird dafür Sorge getragen, daß jüdische Zeitungen aus Amerika, England, Frankreich ,und Palästina regelmäßig in den Lesesälen, der Bibliotheken auf liegen. „Unsere Stimme“ j Paul Trepman,; Rafael Ölewski und David Rosenthal gründeten schon im Juli 1945 die Zeitung des Zentralkomtes: „Unsere Stimme“. .Anfangs erschien sie handgeschrieben, dann .vervielfältigt, yixid heute — gedruckt.
-
Zuschriften-mit Bild, das zurückgesandt wird, an Frau Elisabeth Elias c/o Johannson, Stockholm (Schweden), St. Briksgaten 49/III, Gardhuset löger. ' s Palästina- Heirat Gebürtig«* Deutscher, 26 Jahre, gute, mittlere Figur, in der Jüd. Gartenbauschule ■Hannover- Ahtem, ausgebildet, 5J4 Jahre Soldat in der brit Armee; mit Aussicht zur Hitjaschw th mit eigenem Grund und Boden, sucht passenden Ehekameraden. — Brief nebst Foto unter Nr.
-
Seiten ist hier ein - Material zusammengetragen, das Sich nicht etwa auf Großbritannien oder das britische Empire beschränkt, sondern sich auf alle Erdteile-und Länder bezieht, in denen . Juden ansässig sind: Palästina, beide Amerika, Rußland, die Länder der mohamedanischeh Welt. Zahlen und Daten, Vergleiche und Gegenüberstellungen, Hinweise auf Tendenzen und Notwendigkeiten: all das rundet das Bild von der geographischen, beruflichen; und sozialen Gliederung der Juden in der -Welt.
-
Der Vorsitzende,1 Sir Wyndham Deedes, gab Pressevertretern einen Rückblick über die Tätigkeit des „Palestine House“ seit seiner Gründungvor zwei Jahren, und sagte, daß, die .Institution die Absicht habe, die britische Oeffentlichkeit mit der Aufbau-Arbeit der Juden in Palästina bekannt zu. machen;, Weiter sind Industrie-,- fSrnnst- und Handwerks-Ausstellungen geplant. ‘ - "V NEUERSCHEINUNGEN Dr.