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  1. 1973-06-01 · 6 (Junio, 1973) · p. Seite 28

    Jedenfalls seit dieser Pressekonferenz trat er in der Oeffentlichkeit unter dem Namen Arafat auf und versuchte, die “Palästina- Befreiungsorganisation” zu erobern, schon um sich die Geldmittel dieser Koerpersehaft für Fatah und für den terroristischen Kampf zu beschaffen. … Der Leiter des Londoner Bueros der “Palästina-Befreiungsorganisation” Hamami hatte küerzlich in einem Brief an die "Times” erklaert, dass die PLO mit dem “Schwarzen September” nichts zu tun habe und dass er ueber diese Organisation nichts wisse.

  2. 1958-08-01 · 8 (Agosto, 1958) · p. [Seite]

    Mit dem Bekenntnis zum Zionismus, Beginn intensiver hebräischer Studien als Vorbereitung der Palästina- Einwanderung. Studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Nationalökonomie an den Universitäten Berlin, Frankfurt a. … Die Examensarbeit “Zu Jakob Grimm’s Sprache, Stil und Persönlichkeit” erschien 1928 im Druck. 1928 - 1934 Lehrtätigkeit in Palästina am Mädchenseminar des Misrachi in Jerusalem und der Hebr. Realschule in Haifa. 1934 - 1935 in Deutschland zusammen mit Martin Buber an der “Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung” bei der Reichsvertretung der deutschen Juden tätig. 1935 Rückkehr nach Palästina, zunächst als Leiter der Informationsabteilung der Hebräischen Universität. 1936- 1939 Lehrer an der höheren Schule in Beth Hakerem in Jerusalem, am dortigen Lehrerseminar und dann Mitglied der Leitung zusammen mit David Yellin und Benzion Dinur.

  3. 1973-06-01 · 6 (Junio, 1973) · p. Seite 18

    Die erste Gelegenheit kam im Jahre 1937, als die Königliche Kommission unter Lord Poel in ihrem Teilungsplan 75 Prozent von Palästina für die Araber vorsah; das zweite Angebot 1947, als die Vereinten Nationen sich für die Teilung des Landes aussprachen, diesmal in zwei ungefähr gleiche Teile. … Dieselben Staaten jedoch, die sich mit ihren palästinensischen Brüdern identifizierten, als sie versuchten, Stücke von Palästina zu annektieren — den Aegyptem und Jordaniern gelang es mit Erfolg — ibenahmen sich keineswegs so verwandtschaftlich, als es galt, palästinensische Flüchtlinge aufzunehmen. 50 Millionen Araber weigerten sich, eine Flüchtlingszahl von einer Million zu absorbieren, obwohl die Mehrzahl der Flüchtlinge in Palästina blieb: im ägyptisch-besetzten Gazastreifen und auf dem jordanischokkupierten Westufer.

  4. 1974-05-01 · 5 (Mayo, 1974) · p. Seite 19

    Er findet seinen Gesinnungspartner auf moslemischer Seite in König Feisal von Staudiarabien, der den Mekka- Pilgern erklärte, dass die Juden keinerlei Recht mehr auf das Land Palästina hätten, das sie vor nahezu zweitausend Jahren verliessen, so dass keine historische Beziehung mehr zwischen dem Judentum und Palästina bestehe. … Das aber ist nicht erheblich, denn Palästina war, vor der zionistischen Kolonisation, Jahrhunderte lang ein von Arabern sehr dünn besiedeltes Gebiet des Ottomanischen Reiches, verwiegend dem islamischen Kulturkreis zugehörig.

  5. 1972-10-01 · 10 (10.1972) · p. Seite 9

    Wenn sie von Rechten der Palästinenser sprechen, so meinen sie nicht einen palästinensischen Staat Seite an Seite mit Israel, sondern ein Palästina ohne Israel. Selbst wenn Jerusalem bereit sein sollte, sich uneingeschränkt aus allen im Sechs-Tagekrieg eroberten Gebieten zurückzuziehen, würde das den Kampf der Guerillas nicht beeinflussen, deren Forderung die Liquidierung des jüdischen Staates ist. DOPPELSPIEL Solange die arabischen Staaten diese Terroristen mit Geld, Waffen und Ausbildungsmöglichkeiten unterstützen, handeln sie nach israelischer Auslegung auf zwei verschiedenen Ebenen: einerseits sind sie zum Frieden gegen Rückgabe der besetzten Gebiete bereit, und sie meinen damit die im Sechs Tagekrieg von den Israelis eroberten Territorien; andererseits schicken sie die Fedayn in den Kampf vor, und die verstehen unter den besetzten Gebieten das ganze Palästina einschliesslich von Tel Aviv, Haifa und Beersheba. Wieweit diese doppelte Buchführung aufgehen wird, ist fraglich.

  6. 1959-06-01 · 6 (Junio, 1959) · p. Seite 23

    Es gab lange vor Herzl sehr viele jüdische Zionisten, aber auch Nichtjuden, auch in den höchsten Kreisen aller Länder, die die Berechtigung des jüdischen Volkes anerkannten, und sich mit aller Kraft dafür einsetzten, dass die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in Palästina ermöglicht werde. Ich kann nur ganz wenige von ihnen anführen. Napoleon I, richtete einen Aufruf an die Juden, ihm bei der Errichtung eines jüdischen Staates behilflich zu sein. … Was aus ihr, die eine endgueltige Lösung der Judenfrage hätte bedeuten können, geworden ist, wie das Kolonialamt sie zerstückelt und zu einem fast wertlosen Fetzen Papier gemacht hat, wie der Teil von Palästina östlich des Jordan, der selbstverständlich den Juden gehören sollte, dem damaligen Emir Abdullah geschenkt, und zu einem Königreich Transjordanien gemacht wurde ist zur Genüge bekannt.

  7. 1958-04-01 · 4 (Abril, 1958) · p. Seite 12

    Vor einem Jahrzehnt war das politische Ringen um die Zukunft des damaligen Palästina noch in vollem Gange. Die Tore des Landes waren so gut wie verschlossen und jüdische Menschen, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten, versuchten, mit Geisterschiffen ohne Namen und ohne Hafen sich einen Weg nach Palästina, das die Heimstätte für das jüdische Volk sein sollte, zu bahnen.

  8. 1965-09-01 · 9 (Septiembre, 1965) · p. Seite 13

    Von Kindheit an Zionist, verliess er Eltern und ein bequemes Daheim, um illegal ,mit einem von einer Reederei als baufällig aufgegebenen Schiff in das damals unter britischer Verwaltung stehende Palästina einzu.w andern. Dort arbeitete er zuerst m einem Kibbutz, aber die Entwicklungen des -zweiten Weltkriegs setzten dieser ruhigen Epoche in seinem Leben ein rasches Ende. … Man schätzt, dass damals trotz der energischen britischen Opposition etwa 100.000 europäische Juden mit Hilfe Ben Nathans nach Palästina gelangten. Während dieser Zeit begann er, unter seinem Decknamen “Arthur”, Material über Kriegsverbrechen zu sammeln.

  9. 1959-08-01 · 8 (Agosto, 1959) · p. Seite 8

    Be» Gurion ist mit kurzer Biographie und Bild vertreten. Dass er mehrere geschichtliche Bücher über Palästina verfasst hat, ist wohl eine Verwechslung mit Ben Zwi, von dem ebenfalls ein Bild erscheint. Auch von Martin Buber ist ein Bild abgedruckt.

  10. 1958-12-01 · 12 (Diciembre, 1958) · p. Seite 17

    Der Sohn russischer jüdischer Eltern Boris Pasternak, dessen Vater schön in den zwanziger Jahren aus Russland emigrierte und einige Jahre in Palästina verbrachte — er ist 1945 in London gestorben — lehnte die Bitten des Vaters, ebenfalls nach Palästina zu kommen, immer wieder kategorisch ab: er sei ausschlieslich Russe und wolle sein Volk nicht verlassen.

  11. 1959-07-01 · 7 (Julio, 1959) · p. Seite 19

    Der Sekretär des Dorfes ist Mordechai Tamari, aus einer Familie, die bereits seit vier Generationen in Palästina lebt. “Die Rückkehr zur Natur wird dem Menschen das Glücksgefühl wiedergeben, das er im Garten von Eden gehabt hat und ihm die Augen öffnen für die grosse Harmonie, die in der Natur herrscht”, meint der 28 jährige, dessen markantes Gesicht ein Bart schmückt.

  12. 1956-11-01 · 11 (Noviembre, 1956) · p. Seite 6

    So gross ist die arabische Minderheit im jüdischen Staat. Nach dem Abzug der Briten aus Palästina im Jahre 1943 verliess eine halbe Million Araber das Land. Man hatte ihnen gesagt, ihre Brüder aus den Nachbarstaaten würden über das Land fegen, die Juden ins Meer werfen und dann könnten sie wieder in ihre Städte und Dörfer zurück und reichlich Beute finden.

  13. 1973-04-01 · 4 (Abril, 1973) · p. Seite 12

    Obwohl trotzdem eine gewisse Diversität sich innerhalb der jüdischen Bevölkerung abzeichnete, war der Lebensstil europäisch, und die dominierende Ideologie der sozialistische Zionismus was nicht besagt, dass nicht viele aus persönlichen Motiven nach Palästina gekommen waren und dort ihr privates Leben lebten. Aber die Elite war trotz politischer Nuancen homogen. Dieses Bild änderte sich 1948, nicht so sehr durch die Staatsgründung, wie durch die Masseneinwanderung.

  14. 1972-06-01 · 6 (6.1972) · p. Seite 13

    “Die jüdische Geschichte begann mit einem Protest, nämlich mit dem Wegzug Abrahams von seinem Standort; er wurde beordert, nach Palästina zu ziehen und zwar aus einem ideologischen Protest heraus: Er hatte seine monotheistische Religion im eigenen Lande verkünden wollen; die Juden blieben ein protestierendes Volk, das nonkonformistischste der Geschichte, immer auf Seiten der Unterdrückten, des Fortschrittes, des Protestes.”

  15. 1972-11-01 · 11 (11.1972) · p. Seite 19

    Juden wie Arabern, meint Dayan, müsse erlaubt sein, überall in Palästina zu leben, und für ihn gäbe es keinen Unterschied zwischen Tel Aviv, Hebron oder Jericho. Inzwischen geht der Kampf um die Höhle Machpela weiter.

  16. 1972-11-01 · 11 (11.1972) · p. Seite 14

    Zählt man zu den 20.000 arabischen Gastarbeitern die 16.000 Studenten aus arabischen Staaten, die auf bundesdeutschen Universitäten immatrikuliert sind, wenn auch viele von ihnen nicht studieren, so übersteigt die Anzahl der 36.000 in der Bundesrepublik lebenden Araber die der deutschen Judenheit um etwa 10.000. Unter den Arabern gibt es 3000 sogenannte Palästina-Flüchtlinge, deren überwiegende Mehrheit als politisch-radikal eingestuft wird. Viele der immer stärker einströmenden Palästinenser kommen illegal, andere ersuchen um “politisches Asyl”.

  17. 1973-09-01 · 9 (Noviembre, 1973) · p. Seite 23

    Er war der alten Linie des Charters treu geblieben. Bald darauf starb er, mit dem Wunsch, in Palästina beigesetzt zu werden. Man könnte sich fragen, ob Nordau, 50 Jahre nach seinem Tode, uns noch etwas zu sagen hat. Sicher, so könnte man antworten, hat seine umfassende Philosophie, die die physische und die geistige Situation der Juden der Welt einschloss, ob in den Gettos Russlands oder in freien Ländern, und die Erkenntnis, dass Zionismus für eine Diaspora ebenso nötig sei wie für einen Staat, noch heute Berechtigung.

  18. 1973-09-01 · 9 (Noviembre, 1973) · p. Seite 25

    Aber auch diese Attraktion, so schreint es, verlor sich auf halben Wege und reichte nicht bis zu Ostküste des Mittelmeers. Denn er gab zu: “Ich habe Palästina besucht, aber es ist mir innerlich fern geblieben”. AELTERWERDEN-EINE BEREICHERUNG Ein neues Jahr kommt — und wir sind wieder einmal ein Jahr älter geworden.

  19. 1958-11-01 · 11 (Noviembre, 1958) · p. Seite 9

    Seine Gruppe, die Babisten, wurden aus Persien verjagt und ein Teil von ihnen gelangte nach Palästina, das damals eine türkische Provinz war. Unter ihnen war es Baha Ulla, der die Profezeiung Babs wahrzumachen schien und der erwartete religiöse Führer wurde.

  20. 1958-09-01 · 9 (Septiebre, 1958) · p. Seite 9

    Was Herzl’s unvergessliches Verdienst war, ist die Erziehung jüdischer Menschen nach Palästina zu gehen, nicht um dort zu sterben, sondern zu leben, zu arbeiten und das Land neu aufzubauen. Er hat aus dem ideologischen den politischen Zionismus gemacht, ohne den die Medinat Israel nicht zustande gekommen wäre.