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19191921
  1. 1919-01-01 · 6 (1919) · p. [Seite]

    Davis Trielsch Bauhygiene in Palästina........Dr. W. Brünn Bodenkauf und Malaria........Dr. Hillel Joffe Gedanken u. Vorschläge z. Frage einer völkischn , jüdischen Kolonisation in Palästina . . . … Z. K. Zur Lösung der Hausfrauen- und Dienstbotenfrage in Palästina.........Emma Trietsch Stimmen des Auslandes. Palästina-Archiv. Abonnement vierteljährl.M.6, durch „Walt-Verlag", Barlin NW 7, Dorotheenstr.35.

  2. 1921-01-01 · 1-4 (1921) · p. Seite 15

    Methoden und Kapitalbedarf der jüdischen Kolonisation in Palästina. Von Ing. Agron. Jakob O. Münzer. Alfons Paquet, In Palästina, Verl. Diedrichs 1915. Schalom Asch, Im Lande der Väter, Jüd. … Das zionistische Pres*e,büro (Ziko) gibt jetzt ein Nachrichtenblatt »Das Neue Palästina" heraus, das dazu dienen soll, solche Persönlichkeiten laufend mit Material über Palästina zu versorgen, welche dem Palästinagedanken bisher flernerstanden, jedoch für ihn zu interessieren sind.

  3. 1920-01-01 · 1 (1920) · p. [Seite]

    Januar 1920 VU Uhr abends, Bitithnersaal, Lützowstr. 76 Palästina-Abend Arnold Zweig, Ansprache. Ernst Deutsch, Vorlesungen aus der Bibel. Dr. Elias Aulrbach (Haifa) Lichtbildervortr. „Vom jud. Leben in Palästina Karten ä Mark 2,— 4,— 6,— 8,— 10,— bei Bote und Bock und Theater- ________kassen Wertheim.'_______ Donnerstag, 22.

  4. 1919-01-01 · 6 (1919) · p. [Seite]

    Die Sehnsucht unb bie Hot ber jüdischen lTlassen forbert gebieterich, baß bie kurze Spanne Zeit, die uns vom Beginn der Palästina-Arbeit im Großen norh trennt, dazu benutzt wirb, um uns wenigstens über einige der wichtigsten prinzipiellen und praktischen Probleme biesec Arbeit klar zu werben- Dieser Aufgabe sich zu widmen, ist bas vornehmste Ziel ber Zeitschrift Volk und Land bie von Davis Trietsch herausgegeben, auf dem Boden eines starken, aber nicht kritiklosen Palästinaoptimismus fuDend, alle Fragen der praktischen Palästina-Arbeit aus sachkundiger Feder behanbeln lassen will. … Für alle diejenigen, denen es Ernst ist mit ihrer Anteilnahme an der jüdischen Zukunft, dürfte Yolk und bind unentbehrlich sein als das einzige Organ in deutscher Sprache, das ausschließlich ben Fragen der Politik, Wirtschaft und Palästina-Arbeit gewidmet ist und auf diesem ßebiete zum ersten mal wirklich umfassendes bietet.

  5. 1919-01-01 · I (1919) · p. Seite 53

    Sie darf den vierten Jahrgang mit der Ueberzeugung beginnen, daß sie dazu berufen ist, in positiver Weise an der Lösung der großen Probleme mitzuarbeiten, die die beginnende Friedensseit dem jüdischen Volke in Palästina und in der Diaspora stellt. —w— Volk und Land.' Jüdische Wochenschrift für Politik, Wirtschaft und Palästina-Arbeit. … In ihr sollen Volk und Land, — das heißt die gesamte jüdische Welt und ihre großen Wander- und Siedekingsbewegungen in Palästina und anderwärts — behandelt werden. Von allen bisherigen jüdischen Zeitschriften unterscheiden wir uns dadurch, daß weder religiöse noch allgemein kulturelle, sondern lediglich wirtschaftliche, politische und soziale Interessen — also Fragen der Judenheit, nicht des Judentums — ihre Erörterimg finden.

  6. 1919-01-01 · 8 (1919) · p. [Seite]

    Und diese Liebe wollen wir nicht nur den Söhnen der Bauern einpflanzen, sondern auch den Kinldern der Städte, die lebendigen Erdijerucb atmen werden. 6 Der Jüdische Nationalfonds kann Nordaus Namen nicht besser ehren, als wenn er den Boden für eine solche Gartens iedlunff, die „Nordau- Stadt" erwirbt, auf dem, zu volkstümlichen Preisen erbaut, Wohnungen für eine grosse Menge von glücklich nach Palästina Heimgekehrten sich erheben sollen. Zionisten, Juden aller Länder! Es gilt, den notwendigen Betrag von 10 Millionen Francs so schnell als möglich aufzubringen, zeigt, wie ernst es Euch um unsere Sache ist, um die Wiedergeburt und Kräftigung unseres Volkes. … ,Berl,n> dessen Zweck sein soll, hebräische Sprachlehrer für Deutschland um» Palästina heranzubilden, sowie Philologen, Juristen, Aerzte, Kaufleute usw., die ihren Beruf in Palästina hebräisch ausüben wollen, Gelegenheit zu grÜndncne» Vorbereitung zu geben.

  7. 1921-01-01 · 1-4 (1921) · p. Seite 13

    Siedlungsgenossenschaften. Hechaluz (Erziehung von Pionieren für Palästina). Die Kolonisten in Judäa mehr Farmer, in Galliläa mehr Bauern. Landarbeiter teils Araber, teils Juden (von diesen viele Jemeniten). … Poale Zion (Arbeiter Zions): Sozialistische Partei, die territoriale Autonomie in Palästina, national-politische Autonomie in der Diaspora verlangt; zahlreiche Landesverbände. Führer Ber Borochow 1917 gest.

  8. 1919-01-01 · 2 (1919) · p. [Seite]

    Indetn wir diese Grundlage der Zweckdienlichkeit anerkennen, müssen wir den Blick auf das letzte Ziel unseres nationalen Willens gerichtet halten: Palästina. Und die Erbauer des Volksheims, das eine Vorbereitung und vorläufige Ersetzung für das Leben dort ist, haben von der Frage auszugehen: Was erhoffen wir von Palästina?

  9. 1919-01-01 · 11 (1919) · p. [Seite]

    Genauer gesagt, das Mittel, |jUrch das der Einzelne wieder jüdisch werden, sich in den Kreis j;^ jüdischen Ganzen wieder eingliedern kann, um dann als dienendes jJhed an der Verwirklichung des historischen Volksideals mitzuarbeiten. mrner mehr kommt man bei uns zu ,der Ansicht, dass eine sich auf organisatorische, propagandistische, ja selbst auch auf Palästina-Arbeit Ziehende „jüdische" und „zionistische" Tätigkeit nicht genügt, um em Einzelnen wirklich etwas zu geben, was ihn im Innersten jüdischer ^acht, dass sie nicht hinreicht, um Menschen zu befriedigen, die aus eehschem Hunger nach innerem Erleben und Erstarken zum Zionisus gekommen sind. In den Organisationen, Wo die Jugend beisammen 'tzt und sich mit Unterrichtskursen und „Fuxenstunden" mit Palästina- ^unde und Hebräischlernen wieder jüdisch zu machen sucht, drängt 'cn den wirklich Suchenden und Arbeitenden bald die trostlose Ger!

  10. 1919-01-01 · 6 (1919) · p. [Seite]

    WELT-VERLAG, BERLI NNW 7 Soeben erschien: A. D, GOR DON Briefe aus Palästina LUDWIG STRAUSS in seinem Vorwort: „Der palästinensische Arbeiter A. D. Oordon spricht in den Briefen dieses Buches zu seinen Brüdern in der Diaspora.

  11. 1920-01-01 · 4 (1920) · p. [Seite]

    M. 13.50- Das neue Buch Mathiaa Achers, das dessen Wandlung zum gesetztreuen Juden aufzeigt. A. D. GORDON: Briefe aus Palästina. Qebd. M. 3- „A. D. Gordon, ein schlichter jüdischer Arbeiter auf dem Boden Palästinas, hat diese Briefe geschrieben, deren Sprache so klassisch anmutet und hinter deren Worten so klare, tiefe und von feurigem seelischem Schwung getragene Gedanken wirken."

  12. 1919-01-01 · 11 (1919) · p. [Seite]

    HOLDHE1M-PREUSS: Die theoretischen Grundlagen des Zionismus. Geh. Mk. 3-, geb. Mk. 4,50. A. D. GORDON: Briefe,Jaus Palästina. Gebunden Mk. 2 — HEDWIG CASPARI: Elohim.^Gedichte. Geheftet Mk. 4,50, gebunden Mk.6,50 Demnächst erscheint: ARNOLD ZWEIG: Aufzeichnungen über eine Familie^Klopfer und andere Erzählungen.

  13. 1919-01-01 · 12 (1919) · p. [Seite]

    HOLDHEIM-PREUSS: Die theoretischen Grundlagen des Zionismus. Geh. Mk. 3-, geb. Mk. 4,50. A. D. GORDON: Briefe aus Palästina. Gebunden Mk. 2 — HEDWIG CASPARI: Elohim. Gedichte. Geheftet Mk. 4,50, gebunden Mk.6,50 ARNOLD ZWEIG: Drei Erzählungen.

  14. 1920-01-01 · 3 (1920) · p. [Seite]

    Das neue Buch Mathias Achers, das dessen Wandlung zum gesetztreuen Juden aufzeigt. 11.50. A. D. Gordon: Briefe aus Palästina. Geschmackvoller Pappband M. 3.— „A. D. Gordon, ein schlichter jüdischer Arbeiter auf dem Boden Palästinas, hat diese Briefe geschrieben, deren Sprache so klassisch anmutet und hinter deren Worten so klare, tiefe und von feurigern seelischem Schwung getragene Gedanken wirken.

  15. 1919-01-01 · 7 (1919) · p. [Seite]

    Sie versucht durch Berichte und yebersetzungen sowohl mit dem jungen Palästina, insbesondere mit {jem palästinensischen Hapoel- Hazair wie mit den jüdischen Massen des Ostens, insbesondere den Zeire - Zion eine lebendige Verbindung herzustellen.

  16. 1920-01-01 · 3 (1920) · p. [Seite]

    Der Weltkrieg, das grösste Unglück, das die Menschheit jemals betroffen, hat dem Zionismus die Erreichung seines Zieles gebracht, die Errichtung der öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina wurde von den Machten auf der Friedenskonferenz in Paris beschlossen. Die von Theodor Herzl vor 23 Jahren auf dem ersten Kongress aufgerollte Judenfrage ist eine politische Weltfrage geworden, die ihrer zionistischen Lösung mit Riesenschritten entgegengeht.

  17. 1919-01-01 · 6 (1919) · p. [Seite]

    Jüdischer Verlag. Richard Lichtheim: Aufbau des jüdischen Palästina. Jüdischer Verlag. Gorelik: Zion, Golus und Romantik, Jüdischer Verlag. Theodor Herzl: Der Judenstaat mit einem Vorwort von Professor Warborg.

  18. 1919-01-01 · 7 (1919) · p. [Seite]

    Eine Bewegung, die ihren Sozialismus nicht aufbauen will auf dem egoistischen Interesse einer Klasse, sondern auf der Erneuerung' der Produktivität und der Wiederbelebung der Arbeit, oeren Mittel nicht Klassenverhetzung und Klassenherrschaft sind, sondern Schafjung der O emei n s c h af t sges in n un g und der positiv ökonomische Auf- 5a u i eine Bewegung, die Palästina mit dem Willen des Idealismus erobern, uas Volk in der Zerstreuung einer nationalen und sozialen Zukunft entgegen- •?

  19. 1919-01-01 · 7 (1919) · p. [Seite]

    Dann wirst Du schon wissen, dass Herzls politischer Zionismus nicht der von heute ist, nicht mehr ganz der unserige ist, die wir ja in gewissem Sinne Zionisten sein würden, wenn Palästina durch ein Erdbeben von der Weltoberfläche verschwände. Zionismus ist heute für uns nicht mehr nur ein Transportunternehmen grossen Stils, sondern es ist unser Rückweg zur Menschheit.

  20. 1919-01-01 · II (1919) · p. [Seite]

    Diese Kurve finden wir in jeder Gestalt des Buches wieder: vom städtischen Ghetto, das auch Jerusalem heißen kann, zum Boden Zions und dann weiter zum Wachtschute der jüdischen Arbeit, und ebenso gemeinsam wie diese Etappen des Weges ist allen auch der A n t r i e b, ihn zu beschreiten, die A r t, in der auftauchende Schwierigkeiten überwunden werden, und das Ziel, zu dem sie streben und gelangen. Der Antrieb zur Uebersiedelung nach Palästina ist in keinem Falle Gewinnsucht oder Spekulationswut, in kaum einem (der hier behandelten!) die materielle Notlage; es ist im Gegenteil ein tatkräftiger Idealismus, das lebensbestimmende Bewußtsein, daß ein „Zionist mit seinen H ä n d e n am Bau des Volkes arbeiten müsse", wie B a r a 1 einmal sagt.