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  1. 1926-02-01 · Heft 1-2 (Februar 1926) · p. [Seite]

    Er ist nicht um der Not des jüdischen Volkes willen schlechthin da; es gibt eine bestimmte Noblesse oblige des jüdischen Nationalismus. Für den Misrachi ist Palästina ohne die jüdische Thora sinnlos, für unsere sozialistischen Gruppen steht und fällt Palästina mit einer neuen Wirtschaftsordnung. Für Achad Haam, dem klassischen Vorkämpfer eines Kulturzionismus, ist Palästina als eine Heimstätte jüdischer Menschen schlechthin unerheblich, gegenüber einem Palästina als Heimstätte des jüdischen Geistes.

  2. 1924-10-01 · Heft 8-9 (Oktober 1924) · p. [Seite]

    Aus Polen, Galiz:en, der Tschechoslowakei, aus Oesterreich, Palästina und Deutschland hatten sich in Danzig die Vertreter der zionistischen Ju- «xendbiinde versammelt, um über einen gememsmen Arbeitsplan, für ihre Verbände zu beraten. … Anschliessend wurden Referate von Bin Gorion über die La<re in Palästina und von Waber Moses Tiber "Jugenderziehung gehalten. Walter Moses forderte eine grosse Gesamtliga, die durch gemeinsame Lager der ein-

  3. 1921-03-01 · Heft 2 (März 1921) · p. [Seite]

    Ob es gerade Philologen sind, die in erster Reihe verlangt werden, weiß ich nicht. Sie können sich übrigens darüber natürlich in Palästina sachverständigere Gutachten besorgen. Was die juristische Tätigkeit anlangt, so sollte man allerdings annehmen, daß ein gewisser Bedarf in Palästina besteht, umsomehr, da vorläufig in England selbst so außerordentlich wenig Kräfte zur Verfügung stehen. … Wahrscheinlich sind die Verhältnisse in Paris günstiger, schon wegen der niedrigen Valuta; andererseits ist es natürlich heute für * Palästina wichtiger, das englische Milieu kennen zu lernen, als u das französische. * # (

  4. 1930-08-01 · Heft 7-8 (August 1930) · p. [Seite]

    Allwelil. Kongreß für das arbeitende Palästina Am 27. September findet in Berlin der „Allweltliche Kongreß für das arbeitende Palästina" statt. Es ist nicht leicht, jüngeren oder gar „rechts"stehenden älteren Bundesbrüdern die Bedeutung dieser Tagung klarzumachen. … Doch ohne Polemik, liebe Bundesbrüder: Wer von euch sieht nicht die Bedeutung eines Kongresses ein, auf dem — vielleicht zum ersten Male — nicht nur Zionisten, sondern auch Vertreter nichtzionistischer Arbeitervertreter für das arbeitende Palästina demonstrieren werden. Die großen jüdischen Gewerkschaften in Amerika, vertreten durch ihren Generalsekretär Fineston und andere namhafte Abgeordnete, reisen erst nach Palästina, um mit frischen Anschauungen in Berlin erscheinen zu können.

  5. 1924-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1924) · p. [Seite]

    114 Bemerkungen zur Lage Die vielbesprochene Verständigung mit den Arabern kann (und muss!) versucht werden, sobald unsere Position in Palästina so stark geworden ist, dass wir den Arabern etwas zu bieten haben. Bisher wollten die Araber sich gar nicht verständigen, und das Gerede darüber hat nur Schaden gestiftet. … Lloyd George hat — nach eigener Aussage — unter dem „national homea den Judenstaat verstanden; zu Ende des Krieges standen fünftausend jüdische Soldaten in Palästina; Herbert Samuel ist nach San Remo als „König der Juden" gefeiert worden und hat sich eine Zeitlang in dieser Rolle recht wohl gefühlt.

  6. 1929-05-01 · Heft 5 (Mai 1929) · p. [Seite]

    immer und aus dieser Isolierung heraus, die oft auch eine sprachliche ist und die Menschen vom wirklichen kulturellen und gesellschaftlichen Leben des Jischuw separiert, entsteht dann die Stimmung vieler Schreiber im Palästina-J. St. Noch für lange wird Palästina auch von den in „bürgerlichen" Berufen Beschäftigten Opfer fordern, Umstellung der gesellschaftlichen Begriffe und Wertungen; dies sich nicht klar gemacht zu habqn, ihre persönliche Unfähigkeit, diese Umstellung zu vollziehen, nicht begreifen zu können, und statt dessen die Umwelt anzuklagen, ist der große Fehler dieser Menschen; und der vernichtende Eindruck, den der Palästina-j. … Man soll einmal lernen, daß das Scheitern Einzelner im Lande nicht gleich stets „Symbol" des Scheiterns des Werkes zu sein braucht; daß es auch drüben ein Scheitern infolge individueller Fehler gibt. Geht man von solcher Einstellung aus an den Palästina-J. St. heran, so wird vieles klarer; und die Konsequenzen, die der Einzelne, der hinüber will, zu ziehen hat. sind eben: klare Erkenntnis der Dinge, kein Hochmut aus dem Gefühl „höherer Zivilisation" heraus, Opferwille, Kenntnis der Sprache und der Menschen sowie des Berufes usw.

  7. 1925-08-01 · Heft 6 (August 1925) · p. [Seite]

    Referenten: Blumenfeld, Martin Rosenblüth, Holdheim, Leschnitzer. , Dauer zwei bis drei Tage. b) Palästina: Die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse. Referenten: Landauer, Weltsch. Dauer zwei bis drei Tage. c) Judica. … Ferner fortlaufend Buchbesprechung über alle für uns wichtigen Neuerscheinungen. Zu Palästina. Einsetzung einer Kommission: Landauer, Böhm. Engste Zusammenarbeit mit dem Palästinaressort, Organisierung der Reisen, Heranziehung von Bundesbrüdern, die in Palästina waren. gez.

  8. 1917-08-01 · Heft 4 (August 1917) · p. [Seite]

    Apfel zunächst mit den anderen Organisationen verhandeln. Palästina-Hilfswerk Die Bundesbrüder in Heidelberg und Berlin haben Aktionen zur Unterstützung der Sammlung für die Evakuierten in Palästina unternommen. … Sie habfeti ferner, eine Vorlesung von Martin Buber zugunsten des Palästina* Hilfswerks mit gutem Ergebnis (über 200 Mark) veranstaltet. In Berlin wurden nacfi einem Vortrag von Bbr. Löiwienstein von den anwesenden Aktiven und Inaktiven über 700 Mark gezeichnet.

  9. 1918-06-01 · Heft 1-2 (Juni 1918) · p. [Seite]

    Januar sowie vom 2. Februar d. J. einen Artikel: „Die Wahrheit über Palästina", der trotz aller Streichungen der österreichischen Zensur einen guten Einblick in die Leiden der palästinensisichen judenheit während des Krieges unter der Herrschaft des militärischen Despoten Djemal Pascha gewährt und insbesondere gewisse Vorgänge der letzten Monate in Palästina ans Licht zieht, von denen die europäische Oeffentlichkeit bisher nur wenig erfahren hat. … Die von ihm angeordneten Massenvertreibungea ganzer Gruppen von Juden aus dem Lande, die Verhaftungen der angesehensten Personen im Lande haben dem' Ansehen der Türkei viel geschadet Ohne auf die bereits bekannten Taten Djemal Paschas gegen die Juden Palästinas seit Ausbruch, des Krieges einzugehen, erzählt dann das Blatt eine Reihe grauenhafter Einzelheiten über die furchtbaren Verfolgungen^ welche die jüdische Bevölkerung in den allerletzten Monaten im Zusammenhang mit den Kriegsereignissen in Palästina erduldenjmußte.

  10. 1919-06-01 · Heft 4 (Juni 1919) · p. [Seite]

    Moses, Vorbereitung auf Palästina 123 ienskraft eingewirkt. Jakob Wassermann und nach ihm Buber haben geglaubt, daß mit dem Wiederbewußtwerden der Zugehörigkeit zum jüdischen Volke und zum orientalischen Menschen der Jude wahrhaft produktiv werden müßte, und daß seine Wurzellosigkeit durch die neue geistige Verknüpfung mit seinem Volke aufhören würde, Wassermann hat uns in seinem Buche „Der Literat" gesagt, daß der wirklich schaffende Künstler den Mythos seines Volkes nicht entbehren kann und daß dieser wiederbelebte Mythos auch für den Juden Voraussetzung seines Künstlerwerdens sein muß. … Die Bebauung der Erde ist die engste körperliche Verschmelzung von Mensch und Welt, und nur durch sie gewinnt der Mensch jene nahe Fühlung, die ein wahrhaftes Gestalten der Welt ermöglicht. Auf diese Entwicklung . können wir in Palästina nicht vernichten. Von ihr ist die Kultur des jüdischen Volkes' abhängig. Und so hat die Begründung der landwirtschaftlichen Entwicklung auch eine tiefere geistige Bedeutung.

  11. 1924-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1924) · p. [Seite]

    Felix Rosenblüth referierte dann über die Aufgaben der K.J.V.er in Palästina. Er sing zunächst auf Bedenken ein, die sich gegen eine Organisierung der K.J.V.er im Lande geltend machen Hessen. Er führte aus, dass (He Gründung eines Verbandes der K.J.V.er in Palästina keineswegs in der Absicht erfolgen dürfe und solle, eine Abgrenzung gegenüber (Jem übrigen Jischuw vorzunehmen. Vielmehr biete umgekehrt die Zusammenfassung der K.J.V.er einen günstigen Weg für die auf en-

  12. 1917-01-16 · 13. Kriegsheft (26.1.1917) · p. [Seite]

    344 Der Jüdische Student begreifen können. Palästina ist ihnen ein fernes, fremdes Land, hinten weit in. der Türkei", das ihnen als Judenland der Zukunft am Herzen liegt, für das sie aber Empfindungen persönlich gearteter Natur nicht aufbringen können. Sie hätten es, wenn herzl 1903 Uganda gefordert hätte, gegen Uganda eingetauscht und könnten sich noch heute sehr gut einen Zionismus ohne Palästina denken. Großzügige Befieiung der jüdischen Massen ist ihr Ziel. Ob das jüdische Leben im Judenland der Zukunft sich in den von Herzl in Alt-Neuland geschilderten Formen bewegt oder im Sinne Achad-Haams, ist ihnen gleichgültig.

  13. 1928-07-01 · Heft 3 (Juli 1928) · p. [Seite]

    in Palästina als erstes dauernde Resonanz und Verwurzelung gefunden hat. Wir haben gesehen, daß das Streben nach gemeinsamer Leistung in den verschiedensten Ausdrucksformen die vorherrschende Teideaz in der jüdischen Arbeiterbewegung Palästinas bildet, und haben ms bemüht, die nationalen Potenzen aufzuzeigen, die durch diese Tcnden:e.n ausgelöst werden. In unserer nationalen Struktur des freiwilligen Aufbaue ist es klar, daß hier die größten Möglichkeiten zu nationaler Schöpfung vorhanden sind. Und was für unsere Arbeit in Palästina selbst gilt, hat im verstärkten Maße seine Gültigkeit innerhalb der zionistischen Bewegung, die ihren Elan durch ihre Einheitlichkeit bekommt.

  14. 1905-06-01 · Heft 2 (Juni 1905) · p. [Seite]

    Was uns daran noch fehlt, und wie nötig wir es brauchen, hat Motzkin in seinem ernsten und treuen Palästina-Referat auf dem zweiten Kongress gezeigt. Und dass es, abgesehen von der Jüdischen Statistik — hier haben die Veröffentlichungen des Vereins für Jüdische Statistik und vor allen Dingen die umfangreichen Publikationen der Ica über die jüdische Bevölkerung Russlands schon manches gebessert — in den letzten Jahren nicht wesentlich besser geworden ist, wissen wir alle. Die wissenschaftliche Behandlung des Zionismus hat aber noch ganz andere, und für einen Teil von uns wichtigere Aufgaben zu erledigen. Gewiss macht es uns sehr unzufrieden, dass wir von Palästina immer wieder nur in den allgemeinen Ausdrücken sprechen müssen, aber noch unzufriedener in unserem Zionismus selbst und so untauglich für alle Agitation, macht uns die Unklarheit in einer ganzen Reihe grosser Probleme, die nicht allein für die geborenen Skeptiker — sie sind unter uns nicht zu selten — sondern für alle ernsteren Zionisten Ursache schwerer Stunden sind.

  15. 1917-01-01 · Sommer-Semester (1917) · p. [Seite]

    Es hätte nicht der Pogrome bedurft, um die ersten jüdischen Bauernkolonien in Palästina ins Leben zu rufen, die Künder einer neuen Zeit, deren Führer und Prophet Leo P i n s - ker war, dessen „Autoemanzipation" diese Periode einleitet. … Was Achad Haam gefordert hatte, hat Theodor Herzl getan: Herzl war ein Mann, wie jedes Volk ihn braucht, wenn die Zeit reif istj er, aer aus Palästina^ Vereinen, hebräischen Sprachklubs und nationaljüdischen Organi' sationen jeder Art die Organisation schuf, das Werkzeug in der Hand des Meisters, das dem jüdischen Volk seine Zukunft bereiten sollte.

  16. 1931-01-01 · Heft 1 (Januar 1931) · p. [Seite]

    B, erreicht haben, daß die Mehrzahl der englischen Beamten in Palästina kaum mehr als seinen Namen kennt. Wenn es so weiter geht, wird es bei der Mehrzahl der Zionisten auch bald so weit sein, und wir werden über Parteigezank und Intrigen auch bald vergessen, daß wir eigentlich noch eine ganze Menge schöner Dinge in Palästina verrichten könnten.

  17. 1919-12-01 · Heft 8 (Dezember 1919) · p. [Seite]

    Veröffentlichungen des Vereins für Sta^ tistik der Juden. 3. Palästinakunde: Nawratzki, Das jüdische Palästina; Ruppin, Zionistische Kolonisationspolitik und Der Aufbau des Landes Israel; Oettinger, JVlethoiden und Kapitalbedarf einer jüdischen Siedhing in> Palästina.

  18. 1930-03-01 · Heft 3-4 (März 1930) · p. [Seite]

    Diese wirkliche Idee ist der Herzische Zionismus, der, frei von allen Verkleinerungstendenzen, frei auch von der Angst vor der eigenen Courage, aus Palästina ein jüdisches Land machen will. Im deutschen Zionismus hat sich die Unsitte eingebürgert, zu glauben, man könne alles mit dem kategorischen Imperativ machen. … Das ist eine der gefährlichsten, weii im Kern richtigen, in dieser Verallgemeinerung aber falschen Behauptungen, die im Kartell zirkulieren. Proletarisierung als Dauererscheinung führt nach Palästina — aber Proletarisierung als schmerzlicher Entwicklungsprozeß führt vom Zionismus weg. Mit einem Proletarisierungsprozeß aber haben wir es in Deutschland zu tun.

  19. 1920-10-01 · Heft 5 (Oktober 1920) · p. [Seite]

    Mk. 3.5o pro Band NATHAN BIRNBAUM: Um die Ewigkeit Jüdifche Eflays In Großoßtav aufßarßem weißen Papier in forgfäftiger Ausßattung: geßefiet ML 9.—, Pappßancf Mß. /J.So A. D. GORDON: Briefe aus Palästina Scßöner Pappßancf Mß. 3,— - ARNOLD ZWEIG: Drei Erzählungen Geßefiet Mß. 5So, geßunden Mß. 8.— Man verlange Gratisüberfendung des Verlagskatalogs WELT-VERLAG, BERLIN NW. 7 DOROTHEEN-STRASSE 35 lllllllllllllllilll!

  20. 1920-08-01 · Heft 4 (August 1920) · p. [Seite]

    In Arbeit nach außen wurde einiges geleistet, nämlich In der Vorbereitung der Geiilah-Woche und bei der Sammlung für den Palästina-Aufbau* Fonds, sowie im J. T. V. Die Innenarbeit war nicht zufriedenstellend* Die hebräischen Fortschritte waren nur gering. … Kaufmann, einen Kurs über Aufgaben des Sanitatswesens in Palästina bei A. H. Dr. Ernst L i o it. Aktivmeldungen: stud. rer. pol Jean Kammerling n" ".Davys Sehor ■ " . M „ „ Salomon Kauf in a n n if .ty??