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Darum rufen wir alle, die sich mit diesem 2iel solidarisch wissen auf, die diesjährige Aktion des Palästina- Arbeiter-Fonds mit allen Kräften zu unterstützen. Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist seit dem dritten Kongreß der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation (Histadruth Haowdim Haklalith) von dieser übernommen und somit gemeinschaftliches AVerk aller jüdischen organisierten Arbeiter in Palästina ohne Unterschied der Partei geworden. … Aber sein Ziel ist groß. Der Palästina-Arbeiter-Fonds (baut nicht von heute auf morgen, obwohl er viel tägliche Not zu lindern hat. Der Palästina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft.
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Gemeinsam mit der Anstrengung des jüdischen Arbeiters, in neue Arbeitszweige einzudringen und neue Arbeitsquellen zu ersehließen, neue Arbeifcsberufe in der Industrie zu erlernen, den Regierangsmarkt und den arabischen Arbeitsmarkt zu erobern, haben sie dazu geführt, daß wir gegenwärtig auf der Schwelle der absoluten Sanierung der Arbeitslage und vor einer neuen Einwanderung stehen. H. Frumkin. FÜR DAS ARBEITENDE PALÄSTINA GRÜNDUNGSKONFERENZ DER LIGA FÜR DAS ARBEITENDE PALÄSTINA IN DEUTSCHLAND BERLIN 1929 Soeben erscheint der Bericht über die Gründungskonferenz der Liga für das arbeitende Palästina in Deutschland. … Georsr Lubinski, Berlin, für die Mitteilungen der Liga für das arbeitende Palästina: Dr. Georg Landauer, Berlin. Alle Aufsätze, soweit sie namentlich gezeichnet sind, sind Ausdruck der Meinungen ihrer Veifasser.
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Die Protokolle der verschiedenen zionistischen Kongresse. 9. Nawratzki: Das neue jüdische Palästina. 10. Ruppin: Die Juden der Gegenwart. 11. Ruppin: Der Aaufbau des Landes Israel. 12. Ruppin: Syrien als Wirtschaftsgebiet. 13. Granowsky: Probleme der Bodenpolitik in Palästina. 14. Kaplansky: Probleme der Palästinakolonisation. 15. Pinner: Das neue Palästina. 16. Rubaschow: Privatwirtschaftliche und genossenschaftliche Kolonisation in Palästina. 17.
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Wir wissen, daß das Schicksal unserer Bewegung darauf ruht, daß ihr Kern ein Chaluzbewegung bleibt, eine Bewegung von Menschen, die in ihrem eigenen Leben als Arbeiter Palästina aufbauen. Zu dieser Bewegung in ihrer tatsächlichen Existenz bekennen wir uns in diesem Augenblick. Und wir bekennen uns zu der Bewegung, die Martin Buber zu ihren Besten rechnet, die dadurch sich als Erneuerungsbewegung des jüdischen Volkes erweist, daß in ihr die Chaluzbewegung und der Mensch Martin Buber einen Ort zum Leben und Arbeiten gefunden haben. 73
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Ich bin gesonnen, es nicht zu glauben. Wenn ich in der Zeit gelebt hätte, da die Türken Palästina einnahmen, würde ich der Kunde, sie hätten es erobert, ebenso geringen Glauben geschenkt haben. Dieses Land vermag mit der Waffe wohl eingenommen, aber nicht erobert — besetzt, aber nicht besessen zu werden.
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Einer ganz anderen flnschauungssphäre gehört Ächad Haams Lehre von der „Vorbereitung der Herzen" und der Rückstrahlung des „geistigen Zentrums" auf die Diaspora an. Nach ihm wird das jüdische Palästina durch die nationalen Willensenergieen der Galuthjudenheit aufgebaut. Zur Entfachung dieser Energieen ist eine geistige und seelische Vorbereitungsarbeit am Volke nötig.
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Der Verfasser legt Wert auf die Feststellung, daß die vorstehende Entgegnung (bereits vor mehreren Wochen geschrieben wurde, also noch bevor der Bericht der »Palästina-Prüfungskommission« der »Jewish Age'ncy« bekannt war. Die in den vorstehenden Zeilen ausgesprochenen Anschauungen werden ganz unabhängig von den Empfehlungen dieser Kommission vertreten und behalte'n ihre Richtigkeit, auch wenn wir die Vorschläge der Kommission ablehnen.
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Die inneren zionistischen Schlußfolgerungen müssen aber so weit wie möglich klar sein: Nicht die „Rationalisierung" der Sammeltätigkeit <und nicht die so teuer erkaufte Freundschaft von jüdischen Philantropen ist flür 'die Beschleunigung des Aufbaues entscheidend. Durch den Willen von jüdischen Massen wird Palästina gebaut. Wenn wir in Amerika die entscheidenden Quellen für den Auf/bau sehen, so ist es heute die wichtigste Aufgabe der Zionistischen Bewegung, in breitesten Volksschichten des amerikanischen Judentums durch kulturelle, erzieherische und gemeinsehaftßbildemde Tat den zionistischen Willen zu wecken und zu stärken.